June 20, 2010 Uhr |

Selten habe ich eine derart gute Stimmung in einem Club erlebt, wie bei Fuck me I am Famous, der Partyreihe von David Guetta im Pacha Ibiza. Sensationell, der Laden ist proppevoll, alle haben dauerhaft die Hände in der Luft, schreien und Jubeln. Vielleicht hilft es, dass die Masse davon ausgeht, wenn ein Abend 50€ Eintritt kostet man dann einfach Spass haben muss, damit sich das Geld gelohnt hat und sich daher richtig anstreng zu feiern. Bestimmt freuen sich auch viele darüber David Guetta, den Superstar DJ, mal in “echt” zu erleben. Oder die Menge glaubt daran, dass ein DJ, der einen Grammy gewonnen hat einfach gut sein MUSS

Alles möglich, kann aber auch einfach daran liegen, dass David Guetta das spielt, was die anwesenden Gäste zum Feiern bringt: Keine Experimente, kein neuer Sound, nix Innovatives. Nein, er legt das auf, was die Mädels in den kurzen Röcken und die feierwilligen Urlauber dazu bringt sich zu bewegen. Teilweise waren es alte House Hits oder sogar Charthits, die bei anderen DJs erst gar nicht eingepackt werden, aber der den Leuten hat es gefallen. Andere Plattenkünstler nennen das kommerziell und rümpfen die Nase. Dem unwissenden Tanzvolk gefällts und die gute Stimmung steckt an. Selbst im extra abgegrenzten Special Super VIP Bereich, direkt an der Palme, das nur wirklichen VIPs oder solchen die exorbitanten Umsatz machen, um sich dafür zu halten, vorbehalten bleibt - treten sich die Highroller und ihre Beauties tanzenden auf die Füße.

Wie die anderen 10.000 anwesenden, hatte auch ich einen klasse Abend und am nächsten Tag wundgetanzte Füße. 
Aber das Beste an Fuck me I’m Famous – Guetta bekommt das JEDEN Donnerstagabend hin.
Ehrlich. Ich habe es getestet ; )