Der radikalste aller Preise: FREE 27. Mai 2008
Veröffentlicht von petrola in : ARCHIV , trackback
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Wired Chef-Redakteur wird nach seinem viel diskutierte Erfolg “The Long Tail”, in dem er die Zukunft in Nischenmärkten sieht (Man erinnere sich an die Statements über Amazon, welche wohl angeblich mehr Geld mit skurrilen Sonderexemplaren machen, als mit Bestsellern, weil man quasi alles irgendwo in Dumping-Lagerhallen in trockenen Wüsten billigst lagern kann, bis es jemand bestellt, und es gibt eben Millionen Einzelexemplare für Millionen von Nerds) ein neues Buch herausbringen, welches mit vier Buchstaben die Zukunft des (Internet-) Marktes beschwört:
F-R-E-E
Mit dieser diesem englischen Pendant für “umsonst” konzentriert er sich aber auf die wirklichen Umsonst-Angebote á la Wikipedia, craigslist oder auch freecycle. In der Zeit-Sonderbeilage der Ausgabe 21 konstatiert er in einem, dass diese Angebote getrieben seien vom menschlichen Wunsch nach Anerkennung und der richtigen Platzierung von Möglichkeiten um sich sozial zu engagieren und anerkannt zu werden. Wie viel Recht wird er haben?

fotocredit / wired magazine
Sicher wird es ein spannendes Orakel-Buch mit der einigen aufregenden Beispielen auf der einen und grandiosen Versagern auf der anderen Seite, die den Zug verpasst haben, mit dem Resumee, das die Zeit eben der Faktor ist, die unseren wirtschaftskulturellen Wandel dermassen vorantreibt, dass selbst Künstler wie Prince mittlerweile ihre CDs über die Zeitung gratis verhökern, weil auf solch einer so großmännischen Geste erfahrungsgemäß dann doch wieder mehr Menschen in Konzerte strömen, die etwas teurer sind als sie es unbeklagenswerterweise früher einmal waren.
Mitte des Jahres kommt es auf den amerikanischen Markt und wer weiß ob man es bis dahin nicht schon hat FREE irgendwo herunter laden können, auf welch juristischer Basis sei da mal eine Frage für eine weiteren Beitrag, von Anerkennung allein kann ja ein Autor auch nicht leben…
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