BarCamp Berlin 3 | Web 2.0 für Dummies und Fortgeschrittene 19. Oktober 2008
Veröffentlicht von petrola in : ARCHIV, INTERNET, Technik , trackback
Live-Berichterstattung in Text (twitter-Botschaften der Teilnehmer) und Bewegtbild (hobnox)
Wenn man die Akkreditierung für ein Event auf den Tisch bekommt, sollte man sich normalerweise freuen. Das klappt besser, wenn man weiß, um was für ein Event es sich handelt. BarCamp Berlin, die Dritte, und trotzdem keine Ahnung? Da haben wir offensichtlich etwas verpasst.
Doch auch die Homepage verrät dem Nicht-Camper auf den ersten Blick wenig:
„What the heck is a BarCamp? When you come, be prepared to share with barcampers. When you leave, be prepared to share it with the world.” Ah ja…

Die Camper-Community in Berlin
Dass es sich um irgendwas mit Internet und Web Zwonull handelt, das wird irgendwie klar. Aber kann man da auch hin, wenn man nicht weiß, was Begriffe wie „Hashtag“ oder „Facebook-Applicationen“ bedeuten und sich eher als passiver Teil der Social Networks fühlt? Und überhaupt, rennen da nur Geeks und Nerds rum? Zur Beruhigung:
- Ja, man ist auch als Internet-Dummie Willkommen und hat obendrein eine Menge Spaß.
- Nein, es gibt auch ganz normale Menschen, die trotzdem wissen, warum Laconi.ca besser ist als twitter.
Das Schöne ist, diese Menschen können einem verdammt viel beibringen über die mediale Zukunft und wie sich damit dann auch noch Geld verdienen lässt. Denn das Prinzip eines BarCamps ist es, dass jeder Teilnehmer 45 Minuten lang ein Thema seiner Wahl präsentieren kann, sofern sich interessierte Zuhörer finden.

Rätseln am Timetable: Welche Session lohnt sich?
Da spricht dann Michael Praetorius, Hörfunk- und Online-Journalist von Antenne Bayern, darüber, was man bei der Produktion von
Selbst 15-Jährige wie Hasan Öztas kommen zu Wort und finden einem Publikum, das im Schnitt fast doppelt so alt ist:

Hasan präsentiert das Nokia Smartphone-Betriebssystem S60
Klar, viele Sessions fußen nicht auf purer Menschenliebe allein, sondern es steht ein Business-Modell dahinter: Communote hat ein Programm entwickelt, dass Systeme wie twitter und WordPress weiterentwickelt, sodass sie Firmen in der Kommunikation über und Dokumentation von Projekten dienen. Oder: Einer der Sponsoren, crow’n’crow, hat mit einer Produktidee die Lounge ein bisschen kuschliger gestaltet:
Doch am Ende des Tages sind auch so viele Leute einfach nur aus Spaß und Interesse da, dass die Mischung aus On- und Offline, Freude und Kommerz einfach stimmt.
Text und Video: Eva Sieburg
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