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	<title> &#187; BLÄTTERWALD</title>
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		<title>3-in-1-Roman &#124; Angriffe</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Oct 2008 06:00:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>petrola</dc:creator>
				<category><![CDATA[ARCHIV]]></category>
		<category><![CDATA[BLÄTTERWALD]]></category>

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		<description><![CDATA[
Mit einer Mischung aus Biografie und Fiktion wirft Lefranc einen Blick auf drei ganz unterschiedliche Leben, die irgendwo zwischen Nachkriegsdeutschland, RAF und der Suche nach der eigenen Identität alles anders machen wollten.
Der Filmemacher Rainer Werner Fassbinder, der sich in den letzten Tagen seines Lebens mit Drogen und Arbeitsmanie völlig verausgabte und quasi selbst hinrichtete. Der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.sounds-like-me.com/mobile_channel/wp-content/uploads/2008/10/alban_angriffe1.jpg" title="Alban - Angriffe"><img src="http://www.sounds-like-me.com/mobile_channel/wp-content/uploads/2008/10/alban_angriffe1.jpg" alt="Alban - Angriffe" /></a></p>
<p>Mit einer Mischung aus Biografie und Fiktion wirft <a href="http://profile.myspace.com/index.cfm?fuseaction=user.viewprofile&amp;friendid=169769355">Lefranc</a> einen Blick auf drei ganz unterschiedliche Leben, die irgendwo zwischen Nachkriegsdeutschland, RAF und der Suche nach der eigenen Identität alles anders machen wollten.<span id="more-2111"></span><br />
Der Filmemacher <a href="http://archives.arte.tv/cinema/fassbinder/dtext/portrait.htm">Rainer Werner Fassbinder</a>, der sich in den letzten Tagen seines Lebens mit Drogen und Arbeitsmanie völlig verausgabte und quasi selbst hinrichtete. Der Schriftsteller Bernward Vesper, der „<a href="http://www.amazon.de/Die-Reise-Bernward-Vesper/dp/3499150972">Die Reise</a>“ schrieb und nicht nur Sohn eines prominenten NS-Dichters war, sondern auch Lebensgefährte von Gudrun Ensslin – er suchte schreibend und händeringend nach einem Weg, mit all dem klar zu kommen. Und schließlich Nico, deutsches Glamourgirl, die loszog, um <a href="http://www.zeit.de/online/2008/32/bg-warhol">Andy Warhol</a> zu verführen, mit ihrer Band The Velvet Underground Karriere zu machen und sich selbst im Sumpf aus Drogen zu versänken.</p>
<p><img src="http://www.sounds-like-me.com/mobile_channel/wp-content/uploads/2008/10/alban_lefrancaurelie_maurin.jpg" alt="alban_lefrancaurelie_maurin.jpg" /><br />
<em>Alban Lefranc </em></p>
<p>In diesem 3-in-1-Roman geht es also um deutsche Geschichte(n). Vor allem aber darum, wie schwer es vor gerade mal 30 Jahren noch war, künstlerische Lebensentwürfe in der Gesellschaft durchzusetzen. Außerdem um die irgendwie bittere Erkenntnis, dass dazu wohl vor allem eines gehörte: Der unbedingte Wille zur Selbstzerstörung. Nico sprang ihrer Heroinsucht knapp von der Schippe, starb später aber trotzdem an einer Hirnblutung. Fassbinder erlag einer Überdosis aus Kokain, Schlaftabletten und Alkohol. Vesper nahm sich in einer Psychiatrie mit Schlaftabletten das Leben.</p>
<p><a href="http://tubuk.com/book/angriffe">Alban Lefranc: „Angriffe: Fassbinder, Vesper, Nico“</a>. Blumenbar, 320 S., 19,90 Euro</p>
<p><a href="http://www.blumenbar.de">www.blumenbar.de</a></p>
<p>Text: Susanna Riethmüller</p>
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		<title>Der Kampf der Mähdrescher</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Oct 2008 06:00:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>petrola</dc:creator>
				<category><![CDATA[ARCHIV]]></category>
		<category><![CDATA[BLÄTTERWALD]]></category>

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		<description><![CDATA[
Mähdrescher können kämpfen? Sie können. Übergeordnet zumindest, in 16 absurden, realistisch unrealistischen Geschichten, die zwar aus dem wahren Leben stammen, sich aber schnell in, sagen wir, abstraktere Gefilde hochschrauben. Es geht zunächst um simple Dinge wie Heimat oder Kunst. Um Lokalpatriotismus und die Frage, warum es so schwer ist, als Zugezogene von Hamburgern akzeptiert zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://www.sounds-like-me.com/mobile_channel/wp-content/uploads/2008/09/ina-bruchlos-cover-maehdrescher-print.jpg' alt='ina-bruchlos-cover-maehdrescher-print.jpg' /></p>
<p>Mähdrescher können kämpfen? Sie können. Übergeordnet zumindest, in 16 absurden, realistisch unrealistischen Geschichten, die zwar aus dem wahren Leben stammen, sich aber schnell in, sagen wir, abstraktere Gefilde hochschrauben. Es geht zunächst um simple Dinge wie Heimat oder Kunst. Um Lokalpatriotismus und die Frage, warum es so schwer ist, als Zugezogene von Hamburgern akzeptiert zu werden. Nur weil man „Schpitzer Schtein“ sagt und nicht, ganz Hanseat,  „Spitzer Stein“ ohne „sch“.<span id="more-2086"></span></p>
<p><img src='http://www.sounds-like-me.com/mobile_channel/wp-content/uploads/2008/09/ina-bruchlos_quer-print.jpg' alt='ina-bruchlos_quer-print.jpg' /><br />
<em>Ina Bruchlos</em></p>
<p>Alltagsanekdoten eben – soweit, so gut, so gar nicht neu. Aber: Spätestens nach einer kurzen Einleitung kreiselt sich Bruchlos in kurvige Gedankenkaskaden hinein, die schon mal im Tierreich anfangen und im Religiösen enden können. Die Autorin, das merkt man, denkt gerne nach. Um dann noch einmal über das Nachgedachte nachzudenken und schließlich auch das noch einmal gründlich zu überdenken.</p>
<p>Klingt schlimm, ist aber tatsächlich sympathisch autistisch. Und macht Spaß, wenn man bereit ist, sich auf den bruchlos’schen Humor einzulassen und nicht erwartet, dass jeder Anfang auch ein Ende hat. Das ist charmant, schrappt hin und wieder am Sinn machen vorbei und ist angenehm selbstironisch und klug. Ein literarischer Gruß aus der Ecke: Es wird Leute geben, die das nicht mögen. Alle anderen werden es lieben. </p>
<p>Ina Bruchlos: „Der Kampf der Mähdrescher“. <a href="http://www.minimaltrashart.de/texte/frame_text.html">Minimal Trash Art</a>, 112 Seiten, 9,90 Euro</p>
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		<title>Zonenreisender</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Sep 2008 06:00:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>petrola</dc:creator>
				<category><![CDATA[ARCHIV]]></category>
		<category><![CDATA[BLÄTTERWALD]]></category>

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		<description><![CDATA[
Wie lebte es sich eigentlich, damals in Ostberlin. Glaubt man den unzähligen Kalter-Kriegs-Thrillern aus den USA, muss es ziemlich dunkel und grau gewesen sein. Es wird angenommen, dass alle Menschen bei der STASI arbeiteten und den einzigen Spaß, den Bewohner der DDR hatten, war zu rauchen und konspirativ durch die Gegend zu gucken. 
Ungewöhnlich, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://www.sounds-like-me.com/mobile_channel/wp-content/uploads/2008/09/9783861246282-print.jpg' alt='9783861246282-print.jpg' /></p>
<p>Wie lebte es sich eigentlich, damals in Ostberlin. Glaubt man den unzähligen Kalter-Kriegs-Thrillern aus den USA, muss es ziemlich dunkel und grau gewesen sein. Es wird angenommen, dass alle Menschen bei der STASI arbeiteten und den einzigen Spaß, den Bewohner der DDR hatten, war zu rauchen und konspirativ durch die Gegend zu gucken.<span id="more-2068"></span> </p>
<p>Ungewöhnlich, dass erst ein Finne kommen muss, damit die Vorurteile aus dem Weg geräumt werden können. Mit seinem liebevollen Fotoband „<a href="http://www.amazon.de/Unter-Himmel-Ostberlins-Juhani-Seppovaara/dp/3861246287">Unter dem Himmel Ostberlins</a>“ zeigt und zeichnet der Fotograf Juhani Seppovaara ein gänzliches anderes Bild von Ostberlin. Farbfotografien einer längst vergangenen Zeit, die noch gar nicht so lang zurückliegt.</p>
<p><img src='http://www.sounds-like-me.com/mobile_channel/wp-content/uploads/2008/09/seppovaara__juhani-klein.jpg' alt='seppovaara__juhani-klein.jpg' /><br />
<em>Juhani Seppovaara</em></p>
<p>Juhani Seppovaara kennt das Klischee des schmuddeligen Ostberlins und sagt dazu: &#8220;Viele glauben, dass das Leben in Ostberlin grau war.&#8221; Aber für ihn sei es genau das Gegenteil gewesen. Und das beweist er beeindruckend mit seiner Fotosammlung und einem Blickwinkel auf eine scheinbar völlig fremde Welt. Farbenfrohe Bilder zeigen das wahre Leben Berlins in den Achtziger Jahren. Zeigen endlich, dass es ein Leben gab, ganz anders als die Klischees von Stasi und Traurigkeit. </p>
<p>1947 in Helsinki geboren, arbeitet Seppovaara lange Zeit als Finanzverwalter, reiste aber in seiner Freizeit nach Ostberlin, Ende der Neunziger erst gab er seinen Job auf und widmete sich der Fotografie und dem Schreiben. Sein Buch &#8220;Unter dem Himmel Ostberlins&#8221; gilt aufgrund der Fotografien und des interpretierten skandinavischen Blickwinkels als der literarische Exportschlager schlechthin.</p>
<p>Interviews mit Ostberlinern, die Seppovaara auf seinen Reisen nach Ostberlin gefilmt hat:<br />
<script type="text/javascript" src="http://de.sevenload.com/pl/mzU5Tlp/500x408"></script>
<p>Link: <a href="http://de.sevenload.com/videos/mzU5Tlp-Unter-dem-Himmel-Ostberlins-Interviews-mit-jungen-DDR-Buergern"><img src="http://static.sevenload.com/img/sevenload.png" width="66" height="10" alt="Unter dem Himmel Ostberlins - Interviews mit jungen DDR-Bürgern" /></a></p>
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		<title>Romy-Roman &#124; Ende einer Nacht</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Sep 2008 06:00:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>petrola</dc:creator>
				<category><![CDATA[ARCHIV]]></category>
		<category><![CDATA[BLÄTTERWALD]]></category>

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		<description><![CDATA[
Romy Schneider wäre am 23. September 70 Jahre alt geworden. Weil sie eine der größten Schauspielerinnen ist, die Deutschland je in die Welt entlassen hat, gibt es zahllose Bücher über ihr Leben: Von ihrer Tochter Sarah Biasini, von Bewunderinnen wie Hildegard Knef, Kritikerinnen wie Alice Schwarzer. All diese Biografien schildern das rein Faktische, von der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://www.sounds-like-me.com/mobile_channel/wp-content/uploads/2008/09/ende-einer-nacht.png' alt='ende-einer-nacht.png' /></p>
<p>Romy Schneider wäre am 23. September 70 Jahre alt geworden. Weil sie eine der größten Schauspielerinnen ist, die Deutschland je in die Welt entlassen hat, gibt es zahllose Bücher über ihr Leben: Von ihrer Tochter Sarah Biasini, von Bewunderinnen wie Hildegard Knef, Kritikerinnen wie Alice Schwarzer. All diese Biografien schildern das rein Faktische, von der schillernden Karriere über die scheiternden Beziehungen, die fatale Tabletten- und Alkoholsucht, den tragischen Unfalltod ihres Sohnes –  bis zum geheimnisvollen Ende der Schauspielerin im Mai 1982. Eigentlich, so scheint es, ist alles gesagt. Eigentlich.<span id="more-2053"></span></p>
<p><img src='http://www.sounds-like-me.com/mobile_channel/wp-content/uploads/2008/09/olaf-kraemer02cgabrielaneeb.tif' alt='olaf-kraemer02cgabrielaneeb.tif' /><br />
<em>Olaf Kraemer</em></p>
<p>Denn genau in dieser Todesnacht setzt der Roman von Olaf Kraemer an und schildert die letzten sieben Stunden der Romy Schneider. Deshalb auch ein Roman – denn wirklich dabei gewesen ist Kraemer natürlich nicht. Trotzdem kommt er Romys Verzweiflung, ihrer Depression, ihrer Drogensucht näher als die meisten Biografien. Was dachte sie, als sie die finale Champagnerflasche leerte? Dachte sie sich überhaupt etwas bei der letzten Schlaftablette, die sie damit runter spülte? Auch Kraemer (der bereits „<a href="http://www.amazon.de/High-Times-Mein-wildes-Leben/dp/3453130103">High Times</a>“ über Uschi Obermaier schrieb) kann hier, natürlich, nur mutmaßen. Womit er vor allem eines deutlich macht: Dass über die Schauspielerin Romy Schneider wahrscheinlich nie alles gesagt sein wird. </p>
<p>Text: Susanna Riethmüller </p>
<p>Olaf Kraemer: „Ende einer Nacht. Die letzten Stunden von Romy Schneider“. Blumenbar, 200 S., 17,90 Euro</p>
<p>Mehr bei <a href="http://www.blumenbar.de/blumenbar_dat/buch_endeeinernacht.html">blumenbar</a> und <a href="http://tubuk.com/book/ende-einer-nacht">TUBUK</a> </p>
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		</item>
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		<title>Apartamento &#124; Ein Schlüsselloch aus stumpfem Papier</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Sep 2008 06:01:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>petrola</dc:creator>
				<category><![CDATA[ARCHIV]]></category>
		<category><![CDATA[BLÄTTERWALD]]></category>

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		<description><![CDATA[
Bei „Apartamento“ geht es nicht um grün gepunktete Kochlöffel aus Carbon, die einen russischen Nuklearangriff überleben würden. Auch nicht um schick aufgeräumte Loft-Wohnungen, die so unterkühlt wirken, dass es nur gesund ist, in jedem Zimmer drapierte Kaschmir-Decken herumfliegen zu haben.
Apartamento ist die „Gala“ unter den Einrichtungsmagazinen, voyeuristisch und so voll mit unaufgeräumten Wohnungen, wie besagtes [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://www.sounds-like-me.com/mobile_channel/wp-content/uploads/2008/09/apartamento.jpg' alt='apartamento.jpg' /></p>
<p>Bei „<a href="http://www.apartamentomagazine.com/">Apartamento</a>“ geht es nicht um grün gepunktete Kochlöffel aus Carbon, die einen russischen Nuklearangriff überleben würden. Auch nicht um schick aufgeräumte Loft-Wohnungen, die so unterkühlt wirken, dass es nur gesund ist, in jedem Zimmer drapierte Kaschmir-Decken herumfliegen zu haben.<br />
Apartamento ist die „Gala“ unter den Einrichtungsmagazinen, voyeuristisch und so voll mit unaufgeräumten Wohnungen, wie besagtes Klatschblatt mit ungeschminkten Berühmtheiten.<br />
Der formschöne Unterschied?<br />
Das spanische Magazin dokumentiert das Wohnen eines spannenden Menschenschlags, der weder das Interesse noch die finanziellen Mittel hat, zu wohnen wie es Ausstatter von Lignet Rose bis Philippe Starck vorschlagen.<br />
<a href="http://www.fashionlab.de/2008/09/apartamento-ein-schlusselloch-aus-stumpfem-papier/">&#8230;weiterlesen bei fashionlab</a></p>
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		<title>Best Erotic Comic 2008</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Sep 2008 06:00:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>petrola</dc:creator>
				<category><![CDATA[ARCHIV]]></category>
		<category><![CDATA[BLÄTTERWALD]]></category>

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		<description><![CDATA[
Comicanthologien sind großartig: Sie sammeln Comics, die man sonst nie kaufen würde, weil man sie einfach nicht bemerkt. Und alles, sehr komfortabel, in einem Band. Das ist löblich, jaja, aber durch ihre meist großfomatigen Drucke sind Comicsammlungen keine richtigen Heftchen mehr. Besonders Pornocomics müssen abgegriffene Raubdrucke, die unter dem Ladentisch gehandelt werden, sein. Schmuddelig und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://www.sounds-like-me.com/mobile_channel/wp-content/uploads/2008/09/51epiwhja7l_ss500_.jpg' alt='51epiwhja7l_ss500_.jpg' /></p>
<p>Comicanthologien sind großartig: Sie sammeln Comics, die man sonst nie kaufen würde, weil man sie einfach nicht bemerkt. Und alles, sehr komfortabel, in einem Band. Das ist löblich, jaja, aber durch ihre meist großfomatigen Drucke sind Comicsammlungen keine richtigen Heftchen mehr. Besonders Pornocomics müssen abgegriffene Raubdrucke, die unter dem Ladentisch gehandelt werden, sein. Schmuddelig und auf billigem Papier gedruckt. Schlecht gezeichnet und inhaltlich ziemlich blöd.<span id="more-2035"></span> </p>
<p>Das Gegenteil beweist Greta Christina, die mit <em><a href="http://www.amazon.com/Best-Erotic-Comics-Greta-Christina/dp/0867196866">Best Erotic Comics</a></em> eine großartige Sammlung zeitgenössischer Pornocomics veröffentlicht hat. Und gemeint sind damit nicht etwa perverse Mangas oder debile Jungsträume, die wir aus amerikanischen Sexheftchen kennen, sondern richtige, durchdachte, aufregende Sexgeschichten. Kein Spiegelbild, dafür aber ein kunstvolles Abbild eines großen Spektrums der menschlichen Sexualität.</p>
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		<title>Polar-Magazin &#124; Elaborierter Klartext</title>
		<link>http://www.sounds-like-me.com/mobile_channel/2008/08/25/polar-magazin-elaborierter-klartext/</link>
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		<pubDate>Mon, 25 Aug 2008 05:57:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>petrola</dc:creator>
				<category><![CDATA[ARCHIV]]></category>
		<category><![CDATA[BLÄTTERWALD]]></category>

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		<description><![CDATA[
Auf der Suche nach jungen spannenden Zeitschriftentiteln stieß ich unvermeidbar auf das Polar-Magazin. Die Autorenschaft ist nicht komplett gerade erst aus der Uni gekommen, hat dafür aber sicherlich Unmengen von Büchern gelesen und viel nachgedacht im Leben: Der Polarkreis ist eine Zirkel von jungen Journalisten, Wissenschaftlern, politisch Engagierten und Künstlern, welche regelmäßig Veranstaltungen zu Politik, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://www.sounds-like-me.com/mobile_channel/wp-content/uploads/2008/08/logo_polar.jpg' alt='logo_polar.jpg' /></p>
<p>Auf der Suche nach jungen spannenden Zeitschriftentiteln stieß ich unvermeidbar auf das <a href="http://www.polar-zeitschrift.de/">Polar</a>-Magazin. Die Autorenschaft ist nicht komplett gerade erst aus der Uni gekommen, hat dafür aber sicherlich Unmengen von Büchern gelesen und viel nachgedacht im Leben: Der Polarkreis ist eine Zirkel von jungen Journalisten, Wissenschaftlern, politisch Engagierten und Künstlern, welche regelmäßig Veranstaltungen zu Politik, Kultur und Wissenschaft organisiert.<span id="more-1885"></span></p>
<p>Gerade beim Leseprozess dieses feinen Heftes, stellt sich lang ersehnte Befriedigung ein, die man sich beim Umherstreifen im deutschen Magazin-Dschungel immer so gewünscht hat: Eloquenz, vielschichtige Beleuchtung der in mancher Allgemeinheit verschwarzweißlichten Alltagsphänomene, Beschränkung auf das Wesentliche, Fundiertheit und resümierend: intellektueller Lesestoff, fein verständlich, intelligente politische Einmischung ohne frömmelnde Schnörkel.</p>
<p><img src='http://www.sounds-like-me.com/mobile_channel/wp-content/uploads/2008/08/static_12120103581.jpg' alt='static_12120103581.jpg' /></p>
<p>In der aktuellen Ausgabe geht es um das Thema Arbeit, welches das Menschengeschlecht ja allerspätestens seit der Verunmenschlichung durch die Auswüchse der industriellen Revolution nachdenklich stimmt.</p>
<p>Hier wird nicht im Trüben gefischt, sondern sich bei der thematischen Auseinandersetzung auf eine feine Schärfe, historische Reflexion der Begriffe und der relevanten Querbeziehungen und nachvollziehbare Argumentationen gestützt und berufen. Lesenswerter Journalismus und flammende Schreibe an der menschlichen Basis, will ich das hier mal nennen.</p>
<p><a href="http://www.polar-zeitschrift.de/">polar-zeitschrift.de</a></p>
<p>Txt: Göran Hielscher</p>
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		<title>Junge Magazine &#124; Junge Köpfe, frisches Blut</title>
		<link>http://www.sounds-like-me.com/mobile_channel/2008/08/08/junge-magazine-junge-kopfe-frisches-blut/</link>
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		<pubDate>Fri, 08 Aug 2008 05:58:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>petrola</dc:creator>
				<category><![CDATA[ARCHIV]]></category>
		<category><![CDATA[BLÄTTERWALD]]></category>

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		<description><![CDATA[
Das Netzwerk diverser kleiner Literaturzeitschriften ist als Liaison deutscher Jungliteraten zu verstehen, die zusammen viel viel stärker sind als alleine – so wie im echten Leben. Hier wird begegnet, inspiriert und informiert und am Netzwerk gehekelt. Es wird über den Tellerand geschaut, die Sprache gehegt und die große weite Welt durch Buchstaben abgebildet.
Eingewoben sind: goon, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://www.sounds-like-me.com/mobile_channel/wp-content/uploads/2008/08/grafic2.gif' alt='grafic2.gif' /></p>
<p>Das Netzwerk diverser kleiner Literaturzeitschriften ist als Liaison deutscher Jungliteraten zu verstehen, die zusammen viel viel stärker sind als alleine – so wie im echten Leben. Hier wird begegnet, inspiriert und informiert und am Netzwerk gehekelt. Es wird über den Tellerand geschaut, die Sprache gehegt und die große weite Welt durch Buchstaben abgebildet.<span id="more-1790"></span></p>
<p>Eingewoben sind: goon, polar, spella, lose blätter, krachkultur, EDIT, SIC, sprachgebunden, BELLA triste und viele mehr!</p>
<p>Anschauen und natürlich auch kaufen kann man die Jungen Magazine bei <a href="http://tubuk.com/profile/Junge+Magazine">TUBUK</a>, der neuen Online-Buchhandlung für unabhängige Verlage.</p>
<p>Zumindest als Tipp fürs kommende Jahr bleibt das <a href="http://www.junge-magazine.de/content/blogsection/16/182">offizielle Treffen Junger Magazine</a>, welches in diesem Jahr zum zweiten Male in Göttingen stattfand.</p>
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<p><a href="http://tubuk.com/">http://tubuk.com/</a></p>
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