What’s in your bag, Sabine Schereck?

Kategorie: | February 28, 2010 | von

Whats Sabine portrait 06FEB10 Whats in your bag, Sabine Schereck?

Name: Sabine Schereck

Alter:
32

Beruf:
angehende Journalistin

Wohnort:
London

Tasche dabei seit: August 2007

Whats Sabine inhalt 05FEB10 Whats in your bag, Sabine Schereck?

Tascheninhalt: Lippenpflege, Papierbeutel zerknüllt, Radiergummi, verschiedene Stifte, englisches Luftpumpenventil, Kopfhörer, MP3 Player, Reisezahnbürste, kleine Zahnpasta, Lotion, Deo, Regenschirm, Notizbuch, Steno-Training, Flyer Romy Schneider, leere Flasche Limonade, Brieftasche und ein Ticket für Shakespears Sonette.

Ein persönliches Statement: “Bin gerade dabei mir englische Stenographie beizubringen. Habe immer Wasser dabei, um den Kreislauf in Gang zu halten. Mein Notizbuch, das als Kalendar funktioniert ist immer ganz wichtig, um den Überblick zu bewahren und – obwohl nur gelegentlich genutzt – der MP3 Player mit dem ich Podcasts von der BBC auch unterwegs hören kann bzw. Musik, um nach einem langen Tag zur Ruhe zu kommen.”

Items Of The Week – Im Oval

Kategorie: | February 27, 2010 | von

von Mareike Nieberding

Ob visuell, symbolisch oder inhaltlich: Die Entdeckungen dieser Woche huldigen der geometrischen Figur des Ovals und pressen alten Staub zu neuen Objekten der Begierde. Denn „allem Zukünftigen beißt“ laut Nietzsche ja sowieso „das Vergangene in den Schwanz“, was in diesen 7 Fällen mehr fruchtbare Stimulation als beklemmender Abturn ist.

Während nämlich Proenza Schouler Hippie-Batik-Spaß und antiken Rüstungsbehang zu einem Armreif mit schlagender Wirkung vereint (1), diskutiert Isabelle Graw in „Texte zur Kunst“schen Manier in ihrem Buch „High Price“ (2) das Wettrennen im Oval des Kunstmarkts und den Einfluss popkultureller Künstlerinszenierung à la Warhol, Koons und Hirst. Weiterlesen »

Mehr altkluge Musik

Kategorie: | February 26, 2010 | von

altkluge musik Mehr altkluge Musik

Altklugheit mausert sich zum Modewort des jungen Jahres. Helene Hegemann muss es sich anheften lassen. Und den drei Südlondoner Schmalhemden The XX wird es wegen ihres Sounds auch immer wieder attestiert. Zu introvertiert, zu spröde, zu verhalten sei ihr Minimalisten-Pop für ihr jugendliches Stürmer-und-Dränger-Alter. Musik mit mehr Löchern als Verknüpfungen setzt eine lyrische Abgeklärtheit voraus, die man Zwanzigjährigen nicht zutraut.
Für die Provozierung der Klammer „Altklugheit“ kann man musikalisch aber nur sehr dankbar ein. Weiterlesen »

What’s in your bag, Dorota?

Kategorie: | February 25, 2010 | von

Whats Dorota portrait 04FEB10 Whats in your bag, Dorota?

Name: Dorota

Alter: 24 Jahre

Beruf: Hotelfachfrau

Wohnort: Berlin

Tasche dabei, seit: Seit dem ich denken kann.

 Whats in your bag, Dorota?

Tascheninhalt: Tee-Schulungs-Material, Schlüssel, Taschentücher, Flyer vom Fitness Studio, Plaster Mäppchen, Visitenkarte, Handy, Taschenregenschirm, Kosmetiktasche, Handcreme, Tabletten, Kalender, Kugelschreiber, Lipgloss und Handschuhe

Ein persönliches Statement: “I Love Bags, schon seit der Grundschule. Ich war die erste mit nem stylischen Rucksack.”

Schlampig aber sympathisch – Jamie T. live in Berlin

Kategorie: | February 25, 2010 | von

Als ich Jamie T. 2007 zum ersten Mal live sah war das vor knapp 250 Leuten im Mudd Club. Der Laden war rammelvoll, die Decke so niedrig, dass die Band fast dagegen stieß, und der als Wunderkind gehypte Jamie wirklich wunderbar. Dass er die Low-Fi-Stilmixe seines Debüts „Panic Prevention“ live durch den Punkwolf jagte, war eine schöne Überraschung und machte Spaß. An all dem hat sich im Prinzip wenig geändert. Nur spielt er jetzt im Postbahnhof.

jamie t konzert Bild103 Schlampig aber sympathisch   Jamie T. live in Berlin

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Ada Zanditon: Reformhauschic für Kunstliebhaber

Kategorie: | February 24, 2010 | von

Ada1 Ada Zanditon: Reformhauschic für Kunstliebhaber

Alexander McQueen. Jonathan Saunders. Gareth Pugh. Keine Namen die einen zwingend an Ökoklamotten denken lassen. Weiterlesen »

Die Mittelschicht ist einsam

Kategorie: | February 23, 2010 | von

mittelschicht Die Mittelschicht ist einsam

Die beleidigte Kampfleberwurst Guido Westerwelle streitet für seine Klientel: Die Mittelschicht dürfe nicht der „Depp der Nation“ sein. Wirtschaftsexperten mögen das für unhaltbares Zündeln an der Volkssolidarität halten. Aber Stilexperten wissen, der Mann mit der giftenden Spitznase hat Recht. Weiterlesen »

What’s in your bag, Cassandra Hodges?

Kategorie: | February 22, 2010 | von

 Whats in your bag, Cassandra Hodges?

Name: Cassandra Hodges

Alter: 23

Beruf:
Schauspielerin

Wohnort:
London, England

Tasche dabei seit: Dezember 2009

Whats Cassandra inhalt 06FEB10 Whats in your bag, Cassandra Hodges?

Tascheninhalt: Regenschirm, Handschuhe, Handy, Kamm, viele Euro Münzen und 10 Euro Schein, Münzbeutel, Haargummi, Bleistift, schwarzer Kajal, Kugelschreiber, Wimperntusche, Lippenpflege, BVG Wochenkarte, Ticket von Shakespears Sonett, Puderdose, Halsschmerz Tabletten, Taschentücher, Nasenspray und Chai Teebeutel.

Ein persönliches Statement zum Tascheninhalt: “Ich mache gerade Urlaub in Berlin, daher habe ich einen Reiseführer und einen Stadtplan. Ich habe eine Erkältung, daher habe ich auch Taschentücher. Ich habe Make up und einen Regenschirm falls es regnet.”

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Old School Item: “Wer braucht schon ein Handy mit Navigation, wenn man einen Stadtplan hat!”

Rewind: Heiko Zwirner über “Reign In Blood”

Kategorie: | February 22, 2010 | von

Finn im Gespräch mit Heiko Zwirner über “Reign In Blood” von Slayer (1986).

0 Rewind: Heiko Zwirner über Reign In Blood

Wie und wann bist Du zum ersten Mal Slayer begegnet?

„Reign In Blood“ ist Ende 1986 erschienen. Damals war ich 14 Jahre alt. Meine musikalische Sozialisation hatte bis dahin sich irgendwo zwischen „Formel Eins“ und der „Hitparade International“ auf HR3 abgespielt, und wenn ich mal ganz hart drauf war, hörte ich Queen, Gary Moore oder die Scorpions. Mit Beginn des neuen Schuljahres war ich jedoch in einen exklusiven Hometaping-Zirkel aufgenommen worden, dessen Hauptumschlagsplätze der Schulhof meines Gymnasiums und der Mannschaftsbus meines Fußballvereins waren. Weiterlesen »

Mitläufermysterium – Facebook is evil

Kategorie: | February 21, 2010 | von

facebookevil  Mitläufermysterium   Facebook is evilEs ist schon seltsam – Facebook ist eigentlich doch dafür bekannt, Raum zu bieten, um die eigene Persönlichkeit nicht nur zu entfalten, sondern viel eher zu gestalten. Dieses Facebook, bekannt und geliebt dafür, Chancen zu geben die eigene, wie man so schön sagt „Lebensvistitenkarte“  zu präsentieren. Zu sein, zu zeigen wie man ist, wie man sein möchte. Dieses Facebook öffnete jetzt seinen Schlund und zeigt seine Macht. Vor ungefähr sechs Wochen hat sich etwas, wie eine Art Virus eingeschlichen. Dieses Etwas öffnete den Vorhang. Plötzlich wurde, das doch bisher im Netz bis zum letzten Winkel ausgestreckte, gedeihte Individiuum mit einem billigen Trick, nämlich vermeintlicher Individualität, gelockt. Und von einer auf die andere Sekunde war sie dahin. Die Idee von der Massenplattform, die individuell sein lässt. Weiterlesen »