Palina im Glueck | Fashion Week Roadshow

Kategorie: | March 18, 2010 | von

Dass Karl Lagerfeld a.k.a Karl der Große sich die Musik für seine Defilees luxuriös zusammen komponieren lässt und dabei Schätze wie Something à la Mode entdeckt, beweist die Marschrichtung der Mode: Neben den Entwürfen selbst ist wenig wichtiger als der richtige Beat, zu dem Schönheiten über den Laufsteg flanieren. Dass also Labels wie Armani, Boss Orange oder Tommy Hilfiger zur Kollektionspräsentation während der gestrigen Mercedes Benz Fashion Week Roadshow ebenfalls nicht ohne auskamen, war fast schon zu erwarten, dass man sich die Musik in der Nokia Music Lounge allerdings auch noch mit nach Hause nehmen konnte, war hingegen ein wahrer Glücksfall.

Für Sounds-Like-Me besuchte DJane und MTV-Moderatorin Palina Power Nokia Music Lounge  in der Tauentzien Strasse in Berlin, drehte am Glücksrad, schaute sich die Fashion Shows an und nahm sich zu guter Letzt ihre musikalischen Favoriten mit nach Hause. Palina ist begeistert.

What’s in your bag, Raphaela Höß?

Kategorie: | March 16, 2010 | von

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Name: Raphaela Höß

Alter: 24 Jahre

Beruf: Restaurant Fachfrau

Wohnort: Berlin

Tasche dabei, seit: 3 Jahren, ist aus einer LKW-Plane gefertigt und die Henkel sind Sicherheitsgurte.

 Whats in your bag, Raphaela Höß?

Tascheninhalt: Schuhmann’s Bar Buch, eine Brieftasche, die Lunchkarte von dieser Woche, Kamille Handcreme, USB-Stick, Uhr (die reperiert werden muss), Blistex Lipbalm, Haarspange, Lipgloss, Schüssler-Salze, Kinder Creme und Hustenbonbon’s.

Ein persönliches Statement: “Ich brauch immer viel Lipbalm bei mir, weil die Luft auf Arbeit immer so trocken ist.”

 Whats in your bag, Raphaela Höß?

Old School Item: “Der Klassiker, deutscher Restaurant Fachlituratur, jeder ambizionierter Kellner oder Barmen, sollte es in seiner Hausbibliothek besitzen. Gefällt uns !!!”

Trendbericht

Kategorie: | March 16, 2010 | von

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Das Herz der Mode und meins, sie schlagen dieses Frühjahr wieder im Takt. Zwei Trends schleichen sich ein, die sind jeder für sich schon absurd genug, beißen sich gegenseitig aber auch noch so auf Teufel komm raus, dass der Stilkrieger (sehen Sie, ich werde geradezu pathetisch vor Begeisterung) in mir frohlockt. Mein heimliches Motto „Stil bedeutet, den Mut zur Peinlichkeit mehr nach Mut als nach Peinlichkeit aussehen zu lassen“ wird genüsslich auf die Probe gestellt. Weiterlesen »

Rewind: Mathias Schaffhäuser über “Red”

Kategorie: | March 15, 2010 | von

Finn im Gespräch mit Mathias Schaffhäuser über “Red” von King Crimson (1974).

http://video.google.com/videoplay?docid=313252524631448666

Kannst du Dich noch erinnern, wie und wann Du auf King Crimson gestoßen bist? War es eine nachhaltige Begegnung?

Auf jeden Fall! Die erste Begegnung war auf Radio SWF 3, da machte in den 70ern Frank Laufenberg (!) eine 2-teilige (!!) Sendung über King Crimson, das muss man sich mal vorstellen. Zwar abends, so gegen 22h vermutlich, aber immerhin. Da hab ich dann fleißig mitgeschnitten mit meinem kleinen Poppy Mono-Kassettenrecorder, und die Kassetten wurden dann rauf- und runtergespielt. Da waren praktisch alle “Hits” der Band dabei… und ich war gerade mal so 12 Jahre alt, schätze ich. Weiterlesen »

What’s in your bag, Lale Akgün?

Kategorie: | March 14, 2010 | von

 Whats in your bag, Lale Akgün?

Name: Lale Akgün

Alter: 56 Jahre

Beruf: Autorin und Psychologin

Wohnort: Köln

Tasche dabei, seit: 2006, im Urlaub gekauft

 Whats in your bag, Lale Akgün?

Tascheninhalt: Make up Täschchen, Lipgloss, Lippenstift, Clinique Puder, Nokia Handy, Pormonait, Reispass, Schlüsselbörse, eine Visitenkarten Etui, Taschentücher und ein blauer Kugelschreiber.

Ein persönliches Statement: “Das was man halt so brauch auf Reisen!”

Und ewig bleckt die Malerei – George Condo

Kategorie: | March 14, 2010 | von

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Ungefähr so sieht Malerei nach dem Ende der Malerei aus. Muss sie aussehen. Während der 1980er Jahre fühlte sich George Condo den in Deutschland seinerzeit grassierenden „Neuen Wilden“ nahe, die ihren Willen zur Malerei nach ihrem mehrfach von Kritik und medial anders arbeitender Künstler ausgerufenen Tod durch einen Duktus und eine Motivik bekundeten, die wirklich an lebenserhaltenden Maßnahmen für die Gattung zweifeln ließen.

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Während Leute wie Elvira Bach oder Salomé inzwischen in der Versenkung auf Wiederauferstehung warten, wurde das Genie und der Witz eines Martin Kippenbergers erst posthum erkannt. Condo hat diesen Kippenbergerschen Witz, bewegt sich aber sonst mit handwerklichem Geschick und kunsthistorischem Wissen als Nachlassverwalter durch das Reich der Malerei.

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„Family Portaits“ nennt er seine Ausstellung in der Berliner Abteilung der Galerie Sprüth Magers. Zu der Familie will man nicht gehören – jedenfalls wenn es um die Physiognomie geht. Da zersplittern Gesichtsfassaden kubistisch, morphen in Comicfratzen, lösen sich Konturzeichnungen von Köpfen und Händen in gestisches Gekritzel  à la Cy Twombly auf. Füße klumpen, Lächeln entgleisen, Zähne blecken. Die Malerei grinst und grient auf allen Ebenen.

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Und doch bleiben die Gemälde Portraits im Sinne einer klassischen Einordnung in künstlerische Genres. Nur das Condo das Groteske im Antlitz sucht und nicht Erhabenheit, Würde oder die Einzeichnungen des Realen in Haut oder Ausdruck. Und darüber hinaus beweist er die Lebensfähigkeit einer der hartnäckigsten Untoten der Kunstgeschichte.

George Condo, „Family Portraits“, Galerie Sprüth Magers Berlin, Oranienburger Straße 18, Berlin-Mitte, noch bis zum 1. April 2010

// alle Bilder > shot with Nokia Nseries //

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// Bild > shot with Nokia Nseries //

Berlin verweigert den Benimm

Kategorie: | March 12, 2010 | von

guido1 Berlin verweigert den Benimm

„Vizekanzler, benimm dich!“ sollte es am 6. März 2010 von Plakaten aller Couleur auf dem Alexanderplatz mitten in Berlin schallen. Eine Flashmob-Initiative rief über Facebook zu dieser Anti-Westerwelle-Demonstration auf. „Benimm dich!“, diese Formel kommt direkt aus dem Mustopf (Lieblingsschimpfwort für die Heimat aller Kopfschwachen von meinem nazifizierten Geschichtslehrer, der immer unterschiedliche Strümpfe trug) zu uns. Weiterlesen »

Items Of The Week – Formsache

Kategorie: | March 12, 2010 | von

Bild 161 Items Of The Week   Formsache

von Mareike Nieberding

In Form bleiben? Boring! Dachten sich auch die Designer unserer aktuellen Begehrlichkeiten und fixierten ihre Ideen in Kreativkomplexen, die gestalterischen Gewohnheiten förmlich wie formal in den saturierten Hintern treten. Während die Schweizer Architekten von Herzog & de Meuron für das Vitrahaus in Wheil am Rhein (05) Form-Stretching mit „Das ist das Haus vom Nikolaus“-iger Einfachheit verbinden, morphen die beiden Jungs von Crookers lieber akustisch. Im Kollektiv stampfen sie auf dem Debütalbum „Tons of Friends“ (01) eingeschlafenen Hip-Hoper-Füßen gehörig auf die geleckten Sneakers.

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What’s in your bag, Joanna Ratajczak?

Kategorie: | March 11, 2010 | von

Whats joanna portrait 02März10 Whats in your bag, Joanna Ratajczak?

Name: Joanna Ratajczak

Alter: 32

Beruf: Journalistin

Wohnort: Berlin

Tasche dabei, seit: die Tasche habe ich mir in Paris gekauft von einem Fabelhaften Designer :isaac reina

Whats joanna inhalt 03März10 Whats in your bag, Joanna Ratajczak?

Tascheninhalt: POrmonait, meine Visitenkarte, Touche eclat von YSL, getrocknete Aprikosen, mein Ipod, Schlüssel und ein Schaf von meinem Sohn.

Ein persönliches Statement: “Ich bin gerade auf einer Party, da muss man nicht soviel mit haben.”

Grossartig loechrig – Autonomic-Podcasts

Kategorie: | March 11, 2010 | von

Wer mitkriegen möchte, wie pop-nah Experimentelles sein kann, wie sich Drum’n’Bass nach der Dubstep-Invasion der letzten Jahren anhört, oder auch einfach nur haufenweise tolle Musik kostenlos vor seine Ohren tragen will, der sollte sich dringend auf www.club-autonomic.com begeben.

2112 autonomic Grossartig loechrig   Autonomic Podcasts

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