Am Anfang war der TXT
Ein Magazin sollte entstehen. Für Sprachkultur.
Was allerdings Sprachkultur sein soll, kann selbst ein Linguist kaum korrekt beantworten. Aus dieser Verworrenheit um einen Begriff, aber auch aus der Liebe zum Wort, entwickelten fünf Berliner Kommunikationsstudenten innerhalb eines Jahres ein Konzept für ein neues Magazinformat.
Grundintention der Gruppe des Magazins: Sprache neu auf die öffentliche Agenda zu rücken, das Bewusstsein um den Wert einer stets reifenden Sprachkompetenz in den Mittelpunkt zu stellen. Also auch Sprache zum Objekt der Selbstverbesserung zu machen, wie das gestylte Außen. Leicht und unverblümt, ohne den pädagogischen Zeigefinger zu bemühen. Daher findet bei TXTYHPE der sinnvolle Anglizismus ebenso einen Platz, wie die durchlauchteste Sprachwahrerperspektive – so sie der höflichen Annäherung dient und nicht der Verstelzung. Die fünf Studenten beschreiben ihr Magazin selbst als den “Text gewordenen Traum eines Hand-in-Hand-Ringelreins zwischen Sido und Reich-Ranicki, zwischen Grass und Urban-Ali”.
Neben den hauptsächlich fokussierten Berufsgruppen, deren täglich Brot in so vielen Fällen nun einmal die Kommunikation ist, soll sich auch der gemeine Sprachliebhaber an seinem täglich Keks erfreuen. Gilt es doch in Zeiten wie diesen – wo eine kulturelle Nische in die nächste drängt – dem Verstehen auf die Sprünge zu helfen, den Blick zu schärfen. Gerade, wenn es nicht der eigene ist.
Einen Vorgeschmack gibt es auf den ersten beiden veröffentlichten Seiten in Form des Postermagazins, welches quasi die Ausgabe vor der ersten Ausgabe ist. Als offenes Projekt freut sich TXTHYPE über erfrischende Perspektiven anderer Vertreter unserer großen Sprachgemeinschaft. Mitmachen!

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