Author profile: Eva Kaczor

Eva Kaczor

ist ein großer Fan der kreativen Gesellschaft. Und deren Unternehmern. Menschen, die aus der Summe ihrer Talente ein Business machen. Die leben, was sie lieben. Und ihre Ideen einfach selbst vermarkten. Als Miss Creative Classy portraitiert sie diese Mover und Shaker auf ihrem Blog. Auf Sounds like me schreibt Eva gemeinsam mit ihrer Freundin, der Inspiration.


Einträge von Eva Kaczor:

Inspiration has an annoying tendency

October 15, 2009 | Eva Kaczor

Star architect Jordan Mozer @ Catch the inspiration

If you are a regular reader of my „Catch the Inspiration“ column“, you will know it: I have a passion for creative minds. But of what you maybe were not aware yet: I love hotels. Especially the ones that are done by creative minds. That‘s why I started a cooperation with Berlin based Design Hotels who would hook me up with their coolest hoteliers and designers.

Design Hotels

Weiterlesen »

Digital Natives im Reagenzglas

October 12, 2009 | Eva Kaczor

Palomar5 Innovation Camp

Ich balanciere auf einem wackeligen Strandstühlchen in einem Büro-Loft in Kreuzberg und schräg vor mir kippelt Dr. Sven Hischke, der „Vice President of Innovation Management“ Deutsche Telekom, auf seinem.

Palomar5

Vor uns sitzen, leicht erhöht, Palomar5. Das sind sechs waschechte Digital Natives, die am Freitag die Türen der Berliner Malzfabrik für 30 weltweit sorgfältig ausgewählte Vertreter der Generation Internet geöffnet haben. Auf den 3000 qm der alten Fabrik wird hier, unterstützt von der Deutschen Telekom, sechs Wochen lang ein Innovation Camp toben, das die Arbeitswelt von morgen gestalten will. Die Non-Profit Initiative Palomar5, die von der Deutschen Telekom liebevoll als „globales energiegeladenes Cluster von jungen Menschen“ bezeichnet wird, hat es ins Leben gerufen. Weiterlesen »

Freiräume für Ideen: Josetti Höfe

September 30, 2009 | Eva Kaczor

josetti höfe

Co-Working Spaces wie das Betahaus und Bürogemeinschaften von Kreativen sind nicht unbedingt der allerheißeste Scheiß. Aber als Carmen Lucia Reiz vor fünf Jahren die Tür zu den 13.000 qm in den Josetti Höfen aufschloss, saß die „Kreativwirtschaft“ noch gut versteckt im heimatlichen Arbeitszimmer. Weiterlesen »

Im Bureau Mario Lombardo

September 25, 2009 | Eva Kaczor

Catch the inspiration

Am Ende lebt meine Visualität immer von der Authentizität.

Mario Lombardo

Die Designszene verehrt Mario Lombardo als einen der besten zeitgenössischen Editorial und Grafik Designer. Interdisziplinär sind sein Stil und auch die Inhalte die das Bureau Mario Lombardo gestaltet: Musik, Mode, Fotografie, Design, Architektur, zeitgenössische Kunst und TV-Design sind seine Domänen. Weiterlesen »

Das Internet-Manifest der Alpha-Blogger

September 15, 2009 | Eva Kaczor

Internet Manifest

Letzte Woche gab es eine Revolution im Internet. 15 Online-Journalisten, darunter Sascha Lobo, Stefan Niggemeier und Mercedes Bunz, haben ein Manifest gegen das von Hubert Burda und seinen Verlegerkollegen ausgerufene Leistungsschutzrecht im Internet entworfen. Kurz gesagt plädiert das Leistungsschutzrecht für Paid Content. Sämtliche redaktionellen Online-Inhalte einschließlich der Überschriften sollen in Zukunft Geld kosten. Wer Qualität lesen will, muss zahlen. Wer hierauf verlinkt, muss zahlen. Wer sie zitiert, muss zahlen. Und das gilt auch für Google.

Weiterlesen »

Catch the inspiration

September 12, 2009 | Eva Kaczor

AUF DER LAFRAISE-VERNISSAGE

laFraise

15.000 € für Elefantenkaugummi.

Ich stehe in der West Berlin Gallery und spreche einen Mix aus Französisch, Englisch und Deutsch. Vor mir steht die französische Illustratorin Amandine Piu, aka Piu Piu, und ist aufgeregt. Amandine hat den „laFraise 15k Contest“ und damit 15.000 € gewonnen. Ihr Motiv „Elefant Gum“ hat 4.000 Mitbewerber hinter sich gelassen und Amandine ist über Nacht zum Aushängeschild von Europas größten Online T-Shirt-Design Wettbewerb geworden. Claudia, die Marketingmanagerin von laFraise.com, legt schützend den Arm um Amandine und wir plaudern erst einmal über laFraise, um Amandine die Akklimatisierung mit mir als „Journalistin“ zu erleichtern. Weiterlesen »

Statusterroristen

September 09, 2009 | Eva Kaczor

Boot slme Statusterroristen

In den letzten sieben Tagen an der Steilküste Amalfis hat mein Finger tatsächlich ein paar Mal gezuckt. Zu gern wollte er zu Twitter, um meine Follower mit gut getarnter Ego-Aufwertung vor Neid erblassen oder zumindest hektisch nach vergleichbar ästhetischen Erlebnissen fahnden zu lassen. Ich habe den Finger festgehalten und ihn mit dem anderen ausgeschimpft. Schliesslich waren wir hier um uns zu erholen, vom Statusterrorismus, der sich seit einiger Zeit unter meine sozial-medialen Freunde gemischt hat.

Seit Monaten vergeht keine Minute, ohne dass mich ein Zweizeiler tief ins Mark trifft – wie der Einkaufswagen von hinten auf die Achillessehne.
„Just had the moment of my life“. „Danke an alle für diese Wahnsinns-Party gestern“. „Wo kommt dieser krasse Workflow nur plötzlich her?“. „De-Toxing seit zwei Wochen“.
Während Achilles aufheult, scanne ich blitzschnell mein aktuelles Leben nach selbsterhöhenden Kontern ab und tippe eilig: „Ich trinke jetzt immer Freitags einen Kaffee mit der Inspiration.“
Dann atme ich durch und schäme mich ein bißchen.

Twitter und Facebook sind für uns zu privaten Kunstsammlungen geworden. Hier bauen wir die Galerien unseres Lebens und diese oft in knallpink und rosarot. Die Grautöne werden weggesperrt, in die nicht-öffentliche Ecke der Seelen-Ausstellung gestopft. Schafft es einer von ihnen doch ins Facebook Kästchen, dann ertappe ich mich dabei wie sympathisch mir diese ehrliche Missgelauntheit oder Unsicherheit ist. Sie verschafft mir Erleichterung vom angestrengten Mithalten im Lauf um das aufregendste Dasein.

Ich laufe mit, weil es befriedigend ist von sich selbst zu erzählen und gleichzeitig macht es mich rast- und ratlos. Ich kann nicht mehr allein sein. Mein Idealbild zerrt beständig am Twitter Finger und will nach draussen hin erzählt sein. Und ja, es macht Spass. Vorallem, wenn alles super läuft. Dann feiert es mit den anderen Idealen die ewig gute Party. An den Tagen an dem dies nicht so ist, fühle ich mich wie im falschen Film und frage mich beim Betrachten der Partybilder vom Tag zuvor, warum den niemand einfach bei mir angerufen und mich mitgenommen hat.

Die Lösung. Ich kenne sie nicht. Es geht mir nicht ums Predigen von schonungsloser Ehrlichkeit in guten wie in schlechten Zeiten, schließlich weiß man nie wer mitliest. Vielleicht aber sollten wir ein bisschen mehr ironische Gelassenheit an den Tag legen und uns dem ständig rauschenden Status-Stroms einfach mal verweigern.

wasser slm Statusterroristen

Catch the Inspiration: “Ich bin die Idee.”

August 28, 2009 | Eva Kaczor

AUTOR MICHAEL OBERT ÜBER DAS RAUBTIERHAFTE DER INSPIRATION

Michael Obert

Die Ränder Welt. Dorthin zieht es Michael Obert immer wieder. Mit im Gepäck reist seine persönliche Grundsehnsucht. Sein Verlangen nach fremden Realitäten, nach extremen Lebenssituationen und nach intensiver Nähe zu den dort lebenden Menschen. Über diese schreibt er so fesselnd, dass einem die Schauer über den Rücken laufen.

Michael Obert ist einer der bekanntesten deutschen Reisejournalisten und -autoren. Seine Reportagen und Fotostories werden u.a. von Geo, ZEIT, FAZ, Greenpeace Magazin und The Journal in New York publiziert. In seinen Werken erzählt Michael Obert von intensiven Begegnungen mit Menschen, die im Sudan, in Sierra Leone oder in Patagonien, in Timbuktu, Papua Neuguinea oder Bhutan leben. Weiterlesen »

Catch The Inspiration: Im Atelier der Modedesignerin Stephanie Franzius

August 19, 2009 | Eva Kaczor

Franzius

Die Kreativzelle von Stephanie Franzius liegt gut versteckt im Souterrain eines für Berlin untypischen Hochhauses inmitten eines vor Hitze flirrenden Parks. Als ich ihr Atelier betrete, sind das grelle Helle und der verbrannte Rasen da draussen schlagartig vergessen. Es ist kühl, fast dunkel und es sieht nach verdammt harter Arbeit aus.

Weiterlesen »

Neue Serie: Catch the inspiration

August 18, 2009 | Eva Kaczor

Keri Smith

Die kosmopolitische Welt scheint auf sie versessen zu sein. Urbanes Lebensgefühl ist unmittelbar mit ihr verbunden und die Generation Me ist sowieso ständig auf der Suche nach ihr. Inspiration heißt der Code für die Tür zum erfüllten Leben in Berlin, London, New York City, Paris und Tokio. Wir tummlen uns auf der obersten maslowschen Stufe und arbeiten hier äußerst konzentriert an den eigenen Ideen, um auf keinen Fall die erfüllte Existenz zu verpassen. Unser Lebensmotto könnte lauten: „Everyone is an artist“ (frei nach Joseph Beuys).

Weiterlesen »


  • Seite 1 von 2
  • 1
  • 2
  • >>