Author profile: Hendrik Spree

Hendrik Spree

ist genau fünfzig Tage geboren, bevor der King das Zeitliche gesegnet hat – und zwar in Ostfriesland. Aber Memphis liegt ja noch nicht einmal in Deutschland, sondern in Tennesee. Wohnte Hendrik Spree in den U.S. of A., er antwortete jedesmal "OMG!", wenn jemand "Phone is ringing." sagte. Weil er die Beastie Boys eigentlich lieber mag als Elvis Presley. Um die Jahrtausendwende hat er Literatur, Philosophie und Geschichte in Bochum studiert und was hat er davon, außer auch Jahre später bei seinem akademischen Titel nur an "Phil? Phil Conners?" denken zu können: Er ist bekennender Fan des VfL. Hendrik Spree benutzt die alte Rechtschreibung und wohnt nicht in Berlin.


Einträge von Hendrik Spree:

Bewegungsauslöser

August 28, 2010 | Hendrik Spree

Mal ein kleines Photoalbum. Knipser, die mir so in den letzten Tagen im Netz über den Weg gelaufen sind. Also ich bin ihnen über den Weg gelaufen. Eigentlich weiß ich noch nicht einmal, ob sie sich überhaupt auf einem Weg befinden. Es ist ja auch gar nicht so leicht festzustellen, ob einer stillsteht, wenn man selbst in Bewegung ist. In mir haben diese Bilder jedenfalls etwas bewegt. Und nun Schluß mit wortwörtlichen Spitzfindigkeiten. Weiterlesen »

Horacio Salinas – Bildideenreichtum

August 21, 2010 | Hendrik Spree

Der aus Argentinien stammende Künstler Horacio Salinas ist viel mehr als ein Photograph. Die eigentliche Arbeit macht sich der Mann, bevor er auch nur  ein einziges Mal auf den Auslöser seiner Kamera gedrückt hat. Inspiration findet er dabei oft in den alltäglichsten Gegenständen, die er auf ungesehene Weise neu arrangiert oder zweckentfremdet. Doch zeichnet ihn nicht nur sein Ideenreichtum aus, seine Bilder sind auch immer von bestechender Qualität. Weiterlesen »

R.I.P. Rammellzee

July 21, 2010 | Hendrik Spree

rammellzee R.I.P. Rammellzee

Am 27. Juni ist der New Yorker Graffiti-Künstler und HipHop-Musiker Rammellzee gestorben. Der Erfinder des Gothic Futurism prägte Ende der 70er und Anfang der 80er zusammen mit Leuten wie Afrika Bambaataa und Grandmaster Flash entscheidend den Beginn der Rap-Kultur. So tauchen er und seine Arbeiten unter anderem im Genre-Klassiker Wild Style sowie der frühen Graffiti-Doku Style Wars auf. Als Der Mann mit dem Geld hat er gegen Ende des Films sogar einen Kurzauftritt in Jim Jarmuschs ausgezeichneter Independentabsurdität Stranger Than Paradise. Rammellzee hat sich selten unmaskiert gezeigt, selbst wenn ihn eine andere Graffitigröße wie Atomic portraitiert hat. Weiterlesen »

c/o pop – neue Musik in Köln

June 23, 2010 | Hendrik Spree

Heute startet die c/o pop in Köln. Wer nachlesen willmuß, wiewas das genau ist. Kann das hier tun, Berliner zum Beispiel. Die Hauptstädter brauchen dafür aber auch nicht weiterzulesen: Von meiner Seite aus gibt es jetzt nämlich kein allerweltliches PR-Geschwabbel, sondern fünf völlig lediglich subjektive Tipps, für jeden Tag der läufigen Veranstaltung einen. Alsozusagen meine persönlichen Highlights. Weiterlesen »

Tetsuya Ishida – Mensch/Maschine

June 19, 2010 | Hendrik Spree

Beim Asien-Aficionado-Blog PinkTentacle gibt es derzeit eine Menge Bilder von Tetsuya Ishida zu sehen. Die Gemälde in der Tradition des Surrealismus stellen zwar ungewöhnlicherweise in den meisten Fällen die Abbildung von Menschen in den Mittelpunkt, doch handelt es sich bei diesen Arbeiten beileibe nicht um Portraits. Hier sind anonyme Anzug- und Uniformträger zu sehen, welche die Bezeichnung homo sapiens kaum noch verdienen. Sehenswert! Weiterlesen »

Blick auf die Welt – Jukka Male und Geoffroy de Boismenu

June 06, 2010 | Hendrik Spree

Bei seinen eigenen Arbeiten nimmt der finnische Photograph Jukka Male gerne die Menschen in den Fokus seiner Kamera, und zwar vornehmlich solche, die sonst eher selten im Mittelpunkt der allgemeinen Aufmerksamkeit stehen. Seine meist als Langzeitstudien angelegten Projekte erzählen mit großer Intensität vom alltäglichen Leben in den unterschiedlichsten Teilen der Welt. Weiterlesen »

Norris/Sachse – American Able

May 19, 2010 | Hendrik Spree

Wir unterbrechen ungerne die zweifelsohne haarige Berichterstattung vom 1. südstädtischen Bauchnabelflusenweitpustenwettbewerb, um uns ein paar Gedanken über die diese Bäuche verdeckende Kleidung zu machen. Beziehungsweise das in ihren Werbeanzeigen transportierte Körperbild. Über die Klamottenmarke American Apparel ist schon eine Menge geschrieben worden. Die eigene Website der hippen Textilschmiede aus Downtown L. A. listet natürlich nur die positiven Artikel auf. Gute Ware, faire Löhne und so, schon klar. Aber einen Streitpunkt gibt es beinahe genauso lange, wie die Marke existiert: ihre Werbung. Weiterlesen »

Methode: zusammen kleben

April 28, 2010 | Hendrik Spree

Schöne Sachen vorstellen, so zum Angucken, schön und gut. Gibt’s auch hier in diesem Post. Aber als Blogger will man ja doch ein wenig mehr abliefern, als ein paar hübsche Bilder mindestens zweit-, meist eher dritt- oder mehr zu verwerten.  Was also machen, wenn sich um diese Kunstwerke herum wenig Erzählenswertes finden läßt? Für dieses mal bin ich auf die Idee verfallen, einfach die Entstehungsgeschichte des Blogeintrags mitzubeschreiben. Weiterlesen »

Pecha Kucha Night in Köln

April 25, 2010 | Hendrik Spree

Am Donnerstag fand im Atelier Colonia die mittlerweile siebte Ausgabe der Kölner Pecha Kucha Night statt. Ich hatte schon einiges – auch aus anderen Städten – darüber gehört, es aber bisher nie zu einer der Veranstaltungen geschafft. Diesmal also glücklicherweise kurz vorher noch einen der wenigen Plätze abgegriffen und kurzentschlossen auf den Weg nach Ehrenfeld gemacht, ohne so ganz genau zu wissen, was mich denn da erwarten würde. Soviel vorweg: es hat sich gelohnt. Weiterlesen »

republica: auch mal offline sein

April 16, 2010 | Hendrik Spree

Der offizielle Teil der Internetzkonferenz ist vorbei und bevor die Party losgeht, muß ich schnell noch was loswerden: Mitveranstalter @spreeblick sagt es selbst im Interview – und er hat recht, wie ich finde. Ich möchte das gerne an einem Beispiel illustrieren, … Weiterlesen »