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	<title>SOUNDS LIKE ME // News &#187; Hendrik Spree</title>
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	<description>Dreams are crafted, never consumed.</description>
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		<title>A Single Man &#8211; Tom Ford filmt</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Mar 2010 05:58:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hendrik Spree</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
A Single Man, das Regiedebüt des Modedesigners Tom Ford, ist kein wirklich guter Film geworden. Daß er nicht total den Bach runter gegangen ist, liegt in erster Linie an seinen Schauspielern, die auch einige im Grunde genommen misslungene Szenen (Hundekuß, Stricherdialog) tragen &#8211; naja, zumindest halbwegs erträglich gestalten. Vor allem Colin Firth in der Rolle [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.sounds-like-me.com/news/wp-content/uploads/2010/02/2009_a_single_man_001.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-10986" title="A Single Man" src="http://www.sounds-like-me.com/news/wp-content/uploads/2010/02/2009_a_single_man_001-1024x524.jpg" alt="A Single Man" width="1024" height="524" /></a></p>
<p>A Single Man, das Regiedebüt des Modedesigners <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tom_Ford" target="_blank">Tom Ford</a>, ist kein wirklich guter Film geworden. Daß er nicht total den Bach runter gegangen ist, liegt in erster Linie an seinen Schauspielern, die auch einige im Grunde genommen misslungene Szenen (Hundekuß, Stricherdialog) tragen &#8211; naja, zumindest halbwegs erträglich gestalten. Vor allem Colin Firth in der Rolle des britischen Englisch-Professors George Falconer (Darstellerpreis des Filmfestivals Venedig), der die Nachricht vom plötzlichen Tod seines langjährigen Geliebten zu bewältigen hat, bewahrt den Film vor einer Überdosis Sentimentalität. Und Julianne Moore beweist mit der Darstellung seiner besten Freundin Charley, einer exaltiert alternden Schönheit mit Alkoholproblem, die zwar ihr eigenes Leben kaum auf die Reihe bekommt, doch nichtsdestotrotz in der Lage ist, George in seinem Kummer zu trösten, einmal mehr, warum <span style="text-decoration: line-through;">ich total auf sie stehe</span> sie zur Riege der Top-Schauspielerinnen Hollywoods gehört.<span id="more-10463"></span></p>
<p>Der Film ist eine Adaption des Romans <a href="http://www.perlentaucher.de/buch/22870.html" target="_blank">Der Einzelgänger</a> von Christopher Isherwood. Die eigentliche Handlung spielt an nur einem einzigen Tag im Los Angeles des Jahres 1962, es ist der Höhepunkt der Kubakrise. <strong>Als weltpolitischer Hintergrund für das persönliche Drama wirkt das zwei-, dreimal herbeizitierte sowjetatombombige &#8220;Und wenn wir morgen alle sterben?!&#8221; nicht gerade glaubwürdig in die Story integriert. </strong>Zumindest im Film, denn ich muß bekennen, die Buchvorlage nicht gelesen zu haben.<strong> </strong>Vielleicht kann aber auch einfach ich, der beim Fall der Berliner Mauer gerade einmal zwölf Jahre alt gewesen ist, diese ganze Großgefühlslage nur nicht nachvollziehen. Jedenfalls haben mir andere Filme den Kalten Krieg näher gebracht; doch nun gut, das ist sicher nicht Hauptanliegen dieses Streifens.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-10468" src="http://www.sounds-like-me.com/news/wp-content/uploads/2010/02/a_single_man.jpg" alt="a single man A Single Man   Tom Ford filmt" width="472" height="700" title="A Single Man   Tom Ford filmt" /></p>
<p>(Ja, Streifen. Denken Sie sich hier irgendeine dämliche Überleitung in der Manier &#8216;Stoff/Muster&#8217;.) Ansonsten nostalgeriert sich das alles ganz wunderbar; die Telephone klingeln solange, da hätte man heutzutage nach dem Auflegen schon zwei SMS geschickt. Bei einem Mann wie Mr. Tom &#8220;Ex-Gucci&#8221; Ford ist eine erwartbare Ausstattungsorgie dabei herausgekommen. Die Interieurs, die Autos und natürlich vor allem die Kostüme sind wirklich mit Liebe für&#8217;s Detail in Szene gesetzt.</p>
<p><a href="http://www.sounds-like-me.com/news/wp-content/uploads/2010/02/02.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-10987" title="02" src="http://www.sounds-like-me.com/news/wp-content/uploads/2010/02/02-1024x569.jpg" alt="02 1024x569 A Single Man   Tom Ford filmt" width="1024" height="569" /></a><br />
Auch bemüht sich der (Hinweis darf in keinem Artikel über ihn fehlen:) Texaner redlich, nicht zu sehr darin zu schwelgen, somit die Detail- nicht zur Selbstverliebtheit werden zu lassen, etwa durch fast übertrieben viele Nahaufnahmen von Gesichtern.<br />
Daß die ganz großen Emotionen trotz der versammelten Schauspielkünstler ausbleiben, liegt schlichtweg a) am Drehbuch, wenn die Vorlage nicht totaler Mist ist: Vielleicht hätte Ford bei seinem Debüt die Finger vom Schreiben lassen sollen &#8211; oder sich zumindest eine gewieftere Branchengröße mit ins Boot holen können als den, mir bis dahin vollkommen unbekannten <a href="http://web.me.com/cascreenwriter/David_Scearce/Me.html" target="_blank">David Scearce</a>. <strong>Und b) an der Inszenierung, die letztendlich doch immer noch zuviel künstlerischen Firlevanz auffährt, damit von dieser Aneinanderreihung zu glatter Szenen überhaupt etwas haften bleibt &#8211; Zeitlupen, Rückblenden in Schwarz/Weiß, die Musik etwas zu pathetisch: das volle Programm eben. </strong>Dabei sollte doch eigentlich etwas ins Rutschen geraten. Schade.</p>
<a href="http://www.sounds-like-me.com/news/a-single-man-tom-ford-filmt/"><p><em>Click here to view the embedded video.</em></p></a>
<p>Der Film ist bei den Golden Globes leer ausgegangen und hat auch &#8220;nur&#8221; eine Oscar-Nominierung für Firth. <strong>Von nichts kommt nichts. Und Schicksal kommt nicht von schick &#8211; oder andersrum. </strong></p>
<p>Filmstart: 08. April 2010</p>
<img src="http://www.sounds-like-me.com/news/?ak_action=api_record_view&id=10463&type=feed" alt=" A Single Man   Tom Ford filmt"  title="A Single Man   Tom Ford filmt" />]]></content:encoded>
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		<title>David Lynch &#8211; Dark Splendor</title>
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		<pubDate>Sat, 06 Feb 2010 09:26:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hendrik Spree</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>
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		<description><![CDATA[Dies ist keine Neuigkeit. Die Ausstellung Dark Splendor mit Werken des als Filmemacher berühmt gewordenen David Lynchs läuft schon seit November letzten Jahres. Aber wann schafft man es als selbst als Kölner mal ins Max Ernst Museum, ins beschaulich benachbarte Brühl? Zumal die häßlich zusammengeschusterten Plakate nahezu aller LVR-Einrichtungen nicht gerade zu einem Besuch selbiger [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dies ist keine Neuigkeit. Die Ausstellung Dark Splendor mit Werken des als Filmemacher berühmt gewordenen David Lynchs läuft schon seit November letzten Jahres. Aber wann schafft man es als selbst als Kölner mal ins <a href="http://www.maxernstmuseum.de/" target="_blank">Max Ernst Museum</a>, ins beschaulich benachbarte Brühl? Zumal die häßlich zusammengeschusterten Plakate nahezu aller LVR-Einrichtungen nicht gerade zu einem Besuch selbiger animieren. Aber so ist das eben, wenn sich so ein bürokratisches Ungetüm wie der <a href="http://www.lvr.de/" target="_blank">Landschaftsverband Rheinland</a> (als u. a. Träger dieses Museums) plötzlich in die Öffentlichkeit wagt und mit seinem riesigen Spektrum etwas Ähnliches wie eine Corporate Identity zu verköpern hat. Wie dem auch sei, ich habe mich trotz des schlechten Wetters vorletztes Wochenende dann doch einmal aufgerafft und muß sagen: Es hat sich gelohnt.<span id="more-10301"></span></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-10304" src="http://www.sounds-like-me.com/news/wp-content/uploads/2010/02/Bild_10.jpg" alt="Bild 10 David Lynch   Dark Splendor" width="700" height="595" title="David Lynch   Dark Splendor" /></p>
<p>Der <a href="http://blackenheimer.com/craziest_david_lynch_moments_160808" target="_blank">Regisseur</a> solch verstörender (Eraserhead, Blue Velvet und Lost Highway) wie anrührender Filme (Der Elephanzenmensch, Straight Story) hat zu Beginn seiner künstlerischen Laufbahn vornehmlich auf den Gebieten Malerei, Skulptur und Photographie gearbeitet. Erst zum Ende seines Studiums an der Pennsylvania Academy of the Fine Arts in Philadelphia wendet er sich dem Bewegtbild zu. Die in Brühl zu sehenden Werke sind vornehmlich düster, aber ich bin kein <a href="http://www.zeit.de/2009/50/D-Lynch-Ausstellung?page=all" target="_blank">Kunstkritiker</a> &#8211; mir haben die meisten Sachen gefallen, vor allem die Zeichnungen. Für die Wirkung der bedrohlichen Soundinstallationen ist es selbst in den Kellerräumen des Museums für meinen Geschmack zu hell. Über das sich auf solchen Veranstaltungen tummelnde Volk brauchen wir gar nicht zu diskutieren; wenn es sich irgendwie einrichten läßt, empfiehlt sich ein Besuch unter der Woche, wenn es leerer ist. Die im Beiheft abgedruckte Empfehlung hingegen darf wohl als PR-Gag verstanden werden.</p>
<blockquote><p>Bitte beachten Sie, dass einige der in der Ausstellung gezeigten Kunstwerke Ihre Wert- oder Moralvorstellungen verletzen können.  Dies gilt insbesondere für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren, die deshalb nur in Begleitung Erwachsener auf deren Verantwortung die Ausstellung besichtigen sollten.</p></blockquote>
<p>Laut <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/David_Lynch" target="_blank">Wikipedia</a> ist es seine zweite Ausstellung in Deutschland, von den Arbeiten für das Booklet des letzten Danger Mouse/Sparklehorse-<a href="http://www.npr.org/templates/story/story.php?storyId=104129585" target="_blank">Albums</a> ist nichts zu sehen. Über Lynchs Engagement für die Transzendentale Meditation breiten wir den Mantel des Schweigens. Man muß ja nicht alles so <a href="http://www.youtube.com/results?search_query=david+lynch+problem+solver&amp;search_type=&amp;aq=0&amp;oq=david+lynch+prob" target="_blank">ernst</a> nehmen.</p>
<p><img class="aligncenter size-large wp-image-10307" src="http://www.sounds-like-me.com/news/wp-content/uploads/2010/02/Bild_14-1024x1022.jpg" alt="Bild 14 1024x1022 David Lynch   Dark Splendor" width="700" height="698" title="David Lynch   Dark Splendor" /></p>
<p>Einzig wirklicher Wermutstropfen: Die Vorführung der Lynch&#8217;schen Kurzfilme ist am Tag meines Austellungsbesuches leider durch eine Kindervorführung von &#8220;Karneval der Tiere&#8221; verhindert worden. Das ist zwar so auf der Website angekündigt gewesen, aber der Besuch wäre an keinem anderen Tag möglich gewesen. Wo sollte ich denn (siehe obiges Zitat) mit einer Sechsjährigen sonst hin?</p>
<p>David Lynch &#8211; Dark Splendor ist noch bis zum 21. März geöffnet.</p>
<img src="http://www.sounds-like-me.com/news/?ak_action=api_record_view&id=10301&type=feed" alt=" David Lynch   Dark Splendor"  title="David Lynch   Dark Splendor" />]]></content:encoded>
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		<title>Drei Bilder, eine Bewegung</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Jan 2010 09:21:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hendrik Spree</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich habe keine Ahnung, wer hinter dem Projekt three frames steckt. Aber neben der Vorliebe für unbekannte bis abstruse Filme gilt seine/ihre Liebe wohl dem geloopten Bewegtbild, wird auf dem Tumblr doch noch auf eine zweite Seite mit animierten Photos verwiesen. Ansonsten stehen da nur ein paar projektbezogene eMail-Adressen. Wenn man dem Twitter-Account folgt, bekommt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe keine Ahnung, wer hinter dem Projekt <a href="http://threeframes.net/" target="_blank">three frames</a> steckt. Aber neben der Vorliebe für unbekannte bis abstruse Filme gilt seine/ihre Liebe wohl dem geloopten Bewegtbild, wird auf dem Tumblr doch noch auf eine <a href="http://alohafriday.tumblr.com/" target="_blank">zweite Seite</a> mit animierten Photos verwiesen. Ansonsten stehen da nur ein paar projektbezogene eMail-Adressen. Wenn man dem <a href="http://twitter.com/threeframes" target="_blank">Twitter-Account</a> folgt, bekommt man wenigstens die Namen der benutzten Filme mitgeteilt. And that&#8217;s it.<span id="more-9855"></span></p>
<p><a href="http://threeframes.net/post/339166884/batoru-rowaiaru-2"><img class="aligncenter size-full wp-image-9856" src="http://www.sounds-like-me.com/news/wp-content/uploads/2010/01/tumblr_kw7lvveZmY1qzc4eao1_500.gif" alt="tumblr kw7lvveZmY1qzc4eao1 500 Drei Bilder, eine Bewegung" width="700" height="399" title="Drei Bilder, eine Bewegung" /></a></p>
<p><a href="http://threeframes.net/post/269086960/chopping-mall-2"><img class="aligncenter size-full wp-image-9860" src="http://www.sounds-like-me.com/news/wp-content/uploads/2010/01/tumblr_kspf7vgdCH1qzc4eao1_500.gif" alt="tumblr kspf7vgdCH1qzc4eao1 500 Drei Bilder, eine Bewegung" width="700" height="524" title="Drei Bilder, eine Bewegung" /></a></p>
<p><a href="http://threeframes.net/post/286125842/white-christmas-1"><img class="aligncenter size-full wp-image-9863" src="http://www.sounds-like-me.com/news/wp-content/uploads/2010/01/tumblr_kupkv3MDl31qzc4eao1_500.gif" alt="tumblr kupkv3MDl31qzc4eao1 500 Drei Bilder, eine Bewegung" width="700" height="396" title="Drei Bilder, eine Bewegung" /></a></p>
<p>Die Idee an sich ist jedenfalls großartig. Und so simpel, daß man gar nicht viele Worte darüber zu verlieren braucht. Deshalb auch nur noch ein Hinweis meinerseits: Man schaue sich die oben verlinkte Seite selbst an, nicht nur die hier eingebetteten .gifs, denn oft gibt es mehrere three frames zu ein und demselben Film.</p>
<img src="http://www.sounds-like-me.com/news/?ak_action=api_record_view&id=9855&type=feed" alt=" Drei Bilder, eine Bewegung"  title="Drei Bilder, eine Bewegung" />]]></content:encoded>
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		<title>imm &#8211; Creating Spaces</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Jan 2010 05:10:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hendrik Spree</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vom 19. bis zum 24. Januar 2010 findet in Köln wieder die alljährliche Internationale Möbelmesse stand. So weit, so altbacken. Auf der Website wird sie allerdings gar nicht mehr als Möbel- sondern mittlerweile als Einrichtungsmesse bezeichnet. Das ist nicht die einzige Änderung, denn der altehrwürdige Branchentreff macht nicht erst seit diesem Jahr ein paar Anstalten, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vom 19. bis zum 24. Januar 2010 findet in Köln wieder die alljährliche Internationale Möbelmesse stand. So weit, so altbacken. Auf der <a href="http://www.imm-cologne.de/" target="_blank">Website</a> wird sie allerdings gar nicht mehr als Möbel- sondern mittlerweile als Einrichtungsmesse bezeichnet. Das ist nicht die einzige Änderung, denn der altehrwürdige Branchentreff macht nicht erst seit diesem Jahr ein paar Anstalten, sich für Neues zu öffnen. Und das scheint mehr zu verheißen als ein bißchen 2.0 &#8211; die Messe <a href="http://twitter.com/imm_cologne" target="_blank">twitter</a>te, <a href="http://www.facebook.com/immcologne?ref=mf" target="_blank">facebook</a>te und <a href="http://www.flickr.com/photos/koelnmesse/sets/72157609259427972/" target="_blank">flickr</a>te schon im letzten Jahr. Nun ist auch noch ein <a href="http://www.youtube.com/user/immcologne" target="_blank">YouTube</a>-Channel als weiterer Sozialkanal dazugekommen. Mediale Moderne, schön und gut, aber das eigentlich Gute ist natürlich, daß sich diese Aufgeschlossenheit gegenüber Neuem auch in der eigentlichen Veranstaltung wiederfindet.<span id="more-9717"></span></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-9721" src="http://www.sounds-like-me.com/news/wp-content/uploads/2010/01/3477813508_d9b482a827_b.jpg" alt="3477813508 d9b482a827 b imm   Creating Spaces" width="700" height="466" title="imm   Creating Spaces" /></p>
<p>An den beiden Tagen beispielsweise, an denen die <strong>imm</strong> nicht nur Einrichtungsprofessionellen, sondern auch der breiten Masse zugänglich ist, da findet auf dem Messegelände wieder das <a href="http://designcamp-cologne.mixxt.de/" target="_blank">DesignCamp Cologne</a> statt. Am 23. und 24. wird dort in BarCamp-Manier über (Netz und) Design unkonferiert; ich bin dabei, die 100 Plätze sind leider schon alle belegt. Looking forward.</p>
<p>In den Ausstellungshallen selbst wird es wieder einen Platz für junge Designer geben, diesmal sogar <a href="http://news-imm.koelnmesse.info/2010/01/dezeentalks-d3-design-talents-und-dezeen-laden-zu-spannender-interview-reihe-ein/" target="_blank">erweitert</a> um eine Interviewreihe. Neben der eigentlichen Messe gibt es weitere verwandte Veranstaltungen in Köln: Im selben Zeitraum öffnen unter dem Titel <a href="http://www.voggenreiter.com/passagen2010/" target="_blank">Passagen</a> Design-Shops und Ateliers der Stadt mit Sonderprogrammpunkten ihre Pforten. Wer sich abends etwas erlauben will, während der ganzen Woche findet ebenfalls die <a href="http://www.colognemusicweek.de/" target="_blank">Cologne Music Week</a> statt &#8211; an fünf verschiedenen Orten wird Livemusik für lau geboten.</p>
<p>Damit nicht genug, man kommt bei so vielen Angeboten ja gar nicht hinterher, und eher mit den Namen durcheinander: Zum Beispiel die im Rheintriadem abgehaltene <a href="http://www.designersfair.de/" target="_blank">Designers Fair</a> oder Kleinode wie die von <a href="http://fraeulein-julia.blogspot.com/2010/01/stricken-fur-den-frieden.html" target="_blank">Fräulein Julia</a> annoncierte Strickparty. Aber besser, man kann sich die Rosinen aus dem Kuchen picken, als daß man sich mühsam ein paar Krümel zusammensuchen muß.</p>
<img src="http://www.sounds-like-me.com/news/?ak_action=api_record_view&id=9717&type=feed" alt=" imm   Creating Spaces"  title="imm   Creating Spaces" />]]></content:encoded>
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		<title>Rauch, nicht Neon</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Jan 2010 05:32:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hendrik Spree</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Rauch ist grau. Immer ein Aufsteiger. Und der einzig echte Vorteil des Schreibens im Home Office; im Büro ist es schon lange verboten, das Café hat nachgezogen, kaum dass W-LAN installiert gewesen ist. Die trägen Tage sind vorbei, auf ein Neues. Jahr. 2010, weiter am Text. Also sitze ich wieder alleine vor meinem Laptop, blase [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Rauch ist grau. Immer ein Aufsteiger. Und der einzig echte Vorteil des Schreibens im Home Office; im Büro ist es schon lange verboten, das Café hat nachgezogen, kaum dass W-LAN installiert gewesen ist. Die trägen Tage sind vorbei, auf ein Neues. Jahr. 2010, weiter am Text. Also sitze ich wieder alleine vor meinem Laptop, blase den Qualm über den Bildschirmrand gen Zimmerdecke und  was mir dazu einfällt, ist die einige Wochen alte <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2009/11/23/apple-kontaminierte-rechner-von-rauchern-werden-nicht-repariert/" target="_blank">Nachricht</a>, dass die Gutmenschen bei Apple sich beginnen zu weigern, die Rechner von Rauchern zu reparieren. Begründung: sie seien kontaminiert, man könne die Mitarbeiter solchen gesundheitlichen Gefahren nicht aussetzen. Der letzte Höhepunkt einer Entwicklung, die noch lange nicht abgeschlossen zu sein scheint.<span id="more-9405"></span></p>
<p>Die Zigarette als künstlerisches <a href="http://www.horizont.net/aktuell/agenturen/pages/protected/pics/20269-org.jpg" target="_blank">Accessoire</a>, um den Geschäftsmann zum &#8220;Kreativen&#8221; umzudeuten. Wie lange wird so etwas noch gutgehen, wo doch Raucher mittlerweile bei Stellenausschreibungen offen <a href="http://www.tagesspiegel.de/zeitung/Fragen-des-Tages;art693,1997520" target="_blank">diskriminiert</a> werden dürfen? Zum Glück brauche ich mich nicht darüber aufzuregen. Nicht, weil ich als passionierter Raucher nicht allen Grund dazu hätte, sondern wegen einer Anthologie, welche das bereits bestens an meiner statt besorgt. Ich muss mir dieses Buch noch nicht einmal kaufen, denn jemand, der mich besonders gut kennt, hat es mir zu Weihnachten geschenkt.</p>
<div id="attachment_9408" class="wp-caption aligncenter" style="width: 710px"><img class="size-full wp-image-9408" src="http://www.sounds-like-me.com/news/wp-content/uploads/2010/01/stopschild.png" alt="Photo by Stefan Knittler" width="700" height="241" title="Rauch, nicht Neon" /><p class="wp-caption-text">Photo by Stefan Knittler</p></div>
<p>Es handelt sich dabei um <a href="http://www.amazon.de/Smoke-that-Cigarette-Verherrlichung-Rauchens/dp/3893201289/ref=sr_1_2?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1262554555&amp;sr=8-2" target="_blank">Smoke Smoke Smoke that Cigarette</a>, herausgegeben vom umtriebigen Klaus Bittermann und dem mir endgültig mit seiner Biographie von Johnny Cash an die Herzklappe gewachsenen Franz Dobler. Bereits 2008 erschienen, vereint es das Lamentieren von mehr als 50 AutorInnen, die deshalb wohl nicht vorausschauen konnten, dass sich zumindest hier im Kölner Nachtleben rein gar nichts nach dem Erlass des Nichtrauchergesetzes geändert hat. Abgesehen von Restaurants und den oben genannten Cafés wird in Clubs und Kneipen munter weitergequalmt. Auch wenn die kurzen Texte manchmal informierend, in der Mehrzahl aber unterhaltend daherkommen, eine gewisse Redundanz in den Themen und Topoi ist da kaum zu vermeiden &#8211; es tauchen wiederholt auf: die <a href="http://lesmokingimage.blogspot.com/" target="_blank">Erotik</a> des Rauchens, gerne illustriert anhand von <a href="http://thisisnthappiness.com/post/304170276/all-things-awesome" target="_blank">Frauenfiguren</a> des Film Noir; damit einhergehend die Selbständigkeit und Unabhängigkeit moderner Frauen (Prototyp <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Carmen_%28Oper%29" target="_blank">Carmen</a>); die Beschreibung von Rauchern als den geselligeren, von Nichtrauchern als den langweiligeren Männern; wirtschaftliche Aspekte (Tabaksteuer, Arbeitsplätze, usw.); der obligatorische nichtrauchende Vegetarier Hitler.</p>
<p>Aber wahrscheinlich bedarf es gerade dieser &#8211; nichtsdestotrotz amüsant zu lesenden &#8211; Wiederholungen, um schon während der Lektüre ein Gefühl von verschworener Gemeinschaft mit den Nikotinsüchtigen dieser Welt seitens des Rezipienten entstehen zu lassen. Wer jemals bei strömendem Regen vor die Tür getreten ist, um seinem Laster zu frönen und dabei dem im besten Wortsinne mitleidigen Blick eines Leidensgenossen begegnet ist, der weiß, wovon ich spreche. Die auch. Aber ich verfalle in den Ton weiter Teile des Buchs, das übrigens den Untertitel &#8220;Eine Verherrlichung des Rauchens&#8221; trägt. Und weil es so schön einseitig ist, dass man fast aus <a href="http://www.amazon.de/Rauchen-abzugew%C3%B6hnen-Greisen-Dichtern-Zigaretten/dp/3499233940/?tag=amawid0f-21" target="_blank">Trotz</a> allein vom Aufhören Abstand nimmt, hier noch ein paar Zitate:</p>
<blockquote><p>&#8220;Mit dem Rauchen aufzuhören ist kinderleicht. Ich habe es schon hundertmal getan.&#8221; (<strong>Mark Twain</strong>)</p>
<p>&#8220;Seit ich aufgehört habe zu rauchen, bin ich nicht mehr ich selbst.&#8221; (<strong>Woody Allen</strong>)</p>
<p>&#8220;Männer, die sich das Rauchen abgewöhnt haben, sind mir unheimlich.&#8221; (<strong>Jeanne Moreau</strong>)</p>
<p>&#8220;Ich hasse es, ein Nichtraucher zu sein, weil ich Raucher immer für die interessantesten Leute am Tisch halte.&#8221; (<strong>Michelle Pfeiffer</strong>)</p>
<p>&#8220;Wir würden gute Freunde bleiben.&#8221; (<strong>Groucho Marx</strong> auf die Frage, was er täte, wenn er sich zwischen seiner Frau und dem Rauchen entscheiden müßte.)</p>
<p>&#8220;Ich mußte mich zwischen der Zigarette und dem Leben entscheiden, aber oft denke ich, ich habe einen Fehler gemacht.&#8221; (<strong>Christina Peri Rossi</strong>)</p></blockquote>
<a href="http://www.sounds-like-me.com/news/rauch/"><p><em>Click here to view the embedded video.</em></p></a>
<p>Spätestens jetzt dürfte endlich klar sein, an welches Klientel sich diese Anthologie mit Texten von Wiglaf Droste, Francoise Cactus, Fritz Eckenga, Luis Bunuel, Kinky Friedman, Hans Zippert, Jean-Pierre Melville, Hunter S. Thompson, Harry Rowohlt, Jess Jochimsen und vielen mehr richtet. Darauf &#8211; und vielleicht als Ausblick auf die Zukunft &#8211; ein abschließendes Zitat von Joe Strummer: &#8220;Nichtraucher, kauft keine Bücher, die von Rauchern geschrieben wurden! Seid konsequent.&#8221;</p>
<img src="http://www.sounds-like-me.com/news/?ak_action=api_record_view&id=9405&type=feed" alt=" Rauch, nicht Neon"  title="Rauch, nicht Neon" />]]></content:encoded>
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		<title>Auf den ersten Blick</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Dec 2009 05:10:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hendrik Spree</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mal etwas zu meinem Arbeitsweg, ich bin nämlich äußerst selten Heimoffizier und in szenigen Cafés mit W-LAN kann ich auch nicht schaffen. Also fahre ich von montags bis freitags morgens mit der Bahn durch halb Köln, von der Südstadt inklusive Rheinüberquerung nach Köln-Mülheim. Und abends fahre ich wieder zurück. Die Strecke vom Büro nach Hause [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mal etwas zu meinem Arbeitsweg, ich bin nämlich äußerst selten Heimoffizier und in szenigen Cafés mit W-LAN kann ich auch nicht schaffen. Also fahre ich von montags bis freitags morgens mit der Bahn durch halb Köln, von der Südstadt inklusive Rheinüberquerung nach Köln-Mülheim. Und abends fahre ich wieder zurück. Die Strecke vom Büro nach Hause dauert mit einem Mal Umsteigen etwa eine knappe Dreiviertelstunde. Das mache ich jetzt seit anderthalb Jahren, aber so kurz vor Weihnachten &#8211; sensibilisiert für Zwischenmenschliches -ist mir dabei erstmals etwas aufgefallen. Leser in Zeiten des Tauwetters können somit aufatmen, die Aufregerei über ein schneewetterbedingtes Verkehrschaos ist hier kein Thema.<span id="more-8966"></span></p>
<p>Glatteiswitze gibt&#8217;s woanders. Ich habe vor ein paar Tage schon direkt dazu einen <a href="http://twitter.com/drikkes/status/6887104055" target="_blank">Tweet</a> abgelassen, den ich wegen des 140-Zeichenlimits leider so zusammenkürzen musste, dass vom eigentlichen Unbehagen der Situation nicht mehr viel übrig geblieben ist. Schon da ist mir klar gewesen, darüber kann man sich länger auslassen, plus einem Tag Bedenkzeit wird das hiermit getan.</p>
<p>Wie getwittert, bin ich ausnahmsweise mal ohne irgendeine Tasche aus dem Haus gegangen, keine Zeitung unter dem Arm, nichts. Ich bin auch in der Agentur leger gekleidet &#8211; Turnschuhe, Jeans, Pullover &#8211; und somit nicht durch Blaumann oder Uniform beim innerstädtischen Pendeln als Mitglied der arbeitenden Bevölkerung zu erkennen gewesen. Die Tatsache, dass da jemand während des morgendlichen Berufsverkehrs die öffentlichen Verkehrsmittel benutzt, scheint besonders Anzug tragende Sparkassenangestellte offenbar ziemlich stark zu irritieren.</p>
<p>&#8220;Vielleicht Anfang dreißig? Der Kerl ist eigentlich schon zu alt, um noch zu studieren. Die Beats im Kopfhörer sind nicht laut genug, um ihn anhand der Musik zu <a href="http://flavorwire.com/57909/stereotyping-people-by-their-favorite-indie-bands" target="_blank">stereotypisieren</a>. Gut, Dreitagebart; doch wirklich ungepflegt sieht er ja nicht aus. Termin beim Amt? Aber wo sind dann die Papiere, mit denen Hartz4er so gern wichtig vor sich her wedeln? Naja, wenigstens hat er keine Fahne und morgens um halb neun schon ein Bier in der Hand.&#8221; Und dass ich mit meinem Handy etwas anderes tun könnte als &#8220;dumm rumdaddeln&#8221;, dass kommt den meisten Spießergesellen auch nicht in den Sinn. Dabei habe ich schon die Headlines auf spiegel.de überflogen, ein paar Artikel angerissen, den RSS-Reader leer gelesen und die Timeline nachgeholt, während Unterhäuptling Seitenscheitel mir gegenüber seit zehn Haltestellen zu verbergen versucht, dass er gar nicht die Nachrichten auf der Titelseite liest, sondern zwischen seinen abwertenden Blicken in meine Richtung, nur dem Seite-1-Girl auf die Titten glotzt.</p>
<p><strong>So ist das in Köln.</strong></p>
<p>Wie man Leute nach einem Blick einordnet, abstempelt, aussortiert. Okay, ich gehöre auch zu den Leuten, die sich darüber aufregen können, dass Rentner mit ihrer unermesslichen Freizeit unbedingt frühmorgens die Wartezimmer von Allgemeinmedizinern verstopfen und scheinbar ausnahmslos samstags zum Frisör gehen. Aber was rege wiederum ich mich auf? Weil wir zum Fest der Liebe alle schön versöhnlich gestimmt sind, kommen wir also für ein paar Tage runter und ertragen selbst den allerletzten Christmas-Song &#8211; zumindest dann, wenn Whitest Boy Alive-Mastermind Erlend Oye ihn covert. Bitte sehr:</p>
<a href="http://www.sounds-like-me.com/news/prost/"><p><em>Click here to view the embedded video.</em></p></a>
<img src="http://www.sounds-like-me.com/news/?ak_action=api_record_view&id=8966&type=feed" alt=" Auf den ersten Blick"  title="Auf den ersten Blick" />]]></content:encoded>
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		<title>Das Haus &#8211; House Of Leaves</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Dec 2009 12:19:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hendrik Spree</dc:creator>
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		<description><![CDATA[So etwas hat es wohl in der deutschen Radiolandschaft noch nicht gegeben und es wird sich wohl auch nicht so schnell wiederholen. Für die Hörspielfassung von Mark Z. Danielewskis Roman Das Haus hat sich der WDR mächtig ins Zeug sowie ordentlich vorgelegt. Um dem im wahrsten Sinne des Wortes verschachtelten Aufbau des Buches gerecht zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So etwas hat es wohl in der deutschen Radiolandschaft noch nicht gegeben und es wird sich wohl auch nicht so schnell wiederholen. Für die <a href="http://www.wdr.de/radio/home/aktuell/das_haus.phtml" target="_blank">Hörspielfassung</a> von Mark Z. Danielewskis Roman <a href="http://" target="_blank">Das Haus</a> hat sich der WDR mächtig ins Zeug sowie ordentlich vorgelegt. Um dem im wahrsten Sinne des Wortes verschachtelten Aufbau des Buches gerecht zu werden, spaltet sich das Hörspiel in drei verschiedene Teile, die am 10. Dezember zeitgleich auf 1LIVE, WDR3 und WDR5 zu hören gewesen sind. Eine Hörprobe sowie mehr Informationen zu der ungewöhnlichen Produktion finden sich <a href="http://www.einslive.de/sendungen/plan_b/krimi/2009/12/krimi_091210.jsp" target="_blank">hier</a>.<span id="more-8826"></span></p>
<p>Kurz zur Handlung: Als der erfolgreiche Journalist Will Navidson mit seiner Frau und den beiden Kindern in das neue Haus in der Provinz zieht, ahnt er nicht, was für ein Alptraum ihm bevorsteht. Er bemerkt eines Tages, dass dieses Haus über Räume verfügt, die in keinem Grundriss verzeichnet sind. Bei einer ersten Erkundung dieser Räume kommt er mit dem Schrecken davon und findet gerade noch den Rückweg. Doch umso tiefer die herbeigerufenen Spezialisten und Helfer unter Navidsons Führung das Haus zu erkunden versuchen, desto mehr scheint es ein immer monströser werdendes Eigenleben zu führen. Soviel sei verraten: die relativ gut dokumentierte Expedition endet in einem Fiasko.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-8827" src="http://www.sounds-like-me.com/news/wp-content/uploads/2009/12/haus_400q.jpg" alt="haus 400q Das Haus   House Of Leaves" width="500" height="374" title="Das Haus   House Of Leaves" /></p>
<p>Was sich so als ziemlich straighte Gruselstory liest, ist im Buch ein verschlungenes Spiel auf mehreren Ebenen. Das Hörspiel versucht, diesen Umstand in das Medium Radio zu konvertieren, indem sich jeder Teil des Hörspiels mit einem anderen Aspekt des Romans beschäftigt. Auf dem ersten Sender ist die Audiospur des Filmmaterials aus dem legendären &#8220;Navidson-Record&#8221; zu hören gewesen; der Film, welcher die Expedition in die dunklen Räume des Hauses dokumentiert. Der zweite Sender hat überwiegend  Aufzeichnungen und Hintergrundwissen von Zampano (toll gespochen vom alten Theatermann Roberto Ciulli &#8211; die Produktion hat einige bekannte Mitwirkende) präsentiert, diese erst nach dessen Tod veröffentlicht Dokumente drehen sich ebenfalls um den Film, gesammelte Rezensionen, Hintergrundinfos und eigene Gedanken. Der vom dritten Sender ausgestrahlte Part schließlich basiert auf dem Bericht des in Los Angeles lebenden Aushilfsarbeiters Johnny Truant, der wiederum nicht den &#8220;Navidson Record&#8221;, sondern nur die Texte Zampanos kennt. Diese allein reichen, so dass er über der ganzen Geschichte verrückt wird.</p>
<p>Ich habe eine Stunde in meinem Wohnzimmer gesessen, das Buch vor mir und umgeben von drei Radioempfangsgeräten. Mal habe ich den einen, dann den anderen Lautstärkeregler aufdreht. Man kann unmöglich allen drei gleichzeitig zuhören, manches überschneidet sich auch. Ich bin echt angetan von der Umsetzung, aber als Nicht-gerade-Hörspielfreund und Buchliebhaber ist mir das 800-seitige Lesevergnügen mit seinen setztechnischen Kapriolen (Ich weiß, hatten wir alles schon, siehe Tristram Shandy, Zettels Traum oder die Raw Shark Texts.) , die jedoch nie reiner Selbstzweck sind, näher als eine Stunde labyrinthisches Hörvergnügen. Dennoch sehr spannend zumindest in der Umsetzung, selbst wenn man die Story kennt.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-8828" src="http://www.sounds-like-me.com/news/wp-content/uploads/2009/12/buch2_400q.jpg" alt="buch2 400q Das Haus   House Of Leaves" width="500" height="375" title="Das Haus   House Of Leaves" /></p>
<p>Noch mehr <a href="http://www.wdr5.de/sendungen/wdr5-spezial/s/d/10.12.2009-23.05.html" target="_blank">Hörproben</a>. Und auf YouTube findet sich <a href="http://www.youtube.com/watch?v=vyAqcCIuR-s" target="_blank">da</a> auch so <a href="http://www.youtube.com/watch?v=Gyug0q9eyqw&amp;NR=1" target="_blank">einiges</a>, von professionell gemachten Trailern und Intros bis zu Blair Witch projectionsmäßigen Videoschnipseln von Fans.</p>
<p>Auf den Internetseiten des WDR findet sich neben einem <a href="http://www.wdr.de/themen/kultur/rundfunk02/hoerspiel/das_haus/index.jhtml" target="_blank">Interview</a> mit Hörspielauter Thomas Böhm auch ein Making-of in <a href="http://www.wdr.de/themen/global/flashplayer/wsPlayer.swf?cfgFile=http://www.einslive.de/codebase/player/black/skin&amp;videoSrc=rtmp%3A%2F%2Fgffstream.fcod.llnwd.net%2Fa792%2Fe1%2Fmedia%2F1live%2F2009%2F11%2F091110_1live_das_haus.flv" target="_blank">Videoform</a>. Die Hörspielteile selbst habe ich als legalen Download leider nirgends gefunden. Und der vom WDR angebotene Radiorecorder hat leider versagt, was aber an meinem klapprigen PC gelegen hat, der sich mitten während der Aufnahme zwecks &#8220;unumgänglichen Sicherheitsupdate&#8221; einen kompletten Neustart gegönnt hat. Also ist doch der WDR schuld, denn wenn der Recorder auf meinem MacBook liefe, dann wäre das nicht passiert.</p>
<img src="http://www.sounds-like-me.com/news/?ak_action=api_record_view&id=8826&type=feed" alt=" Das Haus   House Of Leaves"  title="Das Haus   House Of Leaves" />]]></content:encoded>
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		<title>Eric Lusito &#8211; After The Wall</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Dec 2009 12:08:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hendrik Spree</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Da hat sich einer auf den Weg gemacht. Back In The USSR &#8211; und darüber hinaus. Auf zwei großen Touren, einmal von Ostdeutschland bis in die Mongolei und das andere Mal von Polen nach Kasachstan, hat der französische Photograph Eric Lusito sowjetische Militärbasen besucht und sich davon mehr als ein Bild gemacht. Beziehungsweise von dem, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da hat sich einer auf den Weg gemacht. <a href="http://www.youtube.com/watch?v=kHD5nd3QLTg" target="_blank">Back In The USSR</a> &#8211; und darüber hinaus. Auf zwei großen Touren, einmal von Ostdeutschland bis in die Mongolei und das andere Mal von Polen nach Kasachstan, hat der französische Photograph Eric Lusito sowjetische Militärbasen besucht und sich davon mehr als ein Bild gemacht. Beziehungsweise von dem, was davon übrig geblieben ist. Zwanzig Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer sind diese Bilder jetzt als <a href="http://www.ericlusito.com/book-after-the-wall-traces-of-the-soviet-empire-dewi-lewis.html" target="_blank">Buch</a> erschienen.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-8498" src="http://www.sounds-like-me.com/news/wp-content/uploads/2009/12/Eric-Lusito-After-The-Wall-05.jpg" alt="Eric Lusito After The Wall 05 Eric Lusito   After The Wall" width="700" height="560" title="Eric Lusito   After The Wall" /></p>
<p><span id="more-8496"></span></p>
<p><strong>Alles hat seine Zeit. So wie diese Bauten und Plätze einst den Anspruch einer Weltmacht dargestellten, so steht ihr jetzt sichtbarer Verfall für den Untergang des real existierenden Kommunismus.</strong> Die Bilder lassen etwas von diesem Spagat erahnen, dem das Militär (nicht nur damals hinter dem Eisernen Vorhang) unterworfen ist: Einerseits werden durch Paraden auf Prachtboulevards Stärke und Disziplin repräsentiert, werden Atomtests nicht nur für die eigene Bevölkerung, sondern möglichst weltöffentlich zur Schau gestellt, andererseits bildet es einen Staat im Staate, dem neben Geheim- auch die Zusammenhaltung das Höchste ist, der Verrat aber als das mit Abstand Verabscheuungswürdigste gilt. Eine Kombination, die schon viele Künstler fasziniert hat. Und weil ich den <a href="http://www.youtube.com/watch?v=djTU80l0ZE4" target="_blank">hier</a> nicht mag, werde ich mir mal wieder einen <a href="http://www.imdb.com/title/tt0050825/" target="_blank">dieser</a> <a href="http://www.imdb.com/title/tt0093058/" target="_blank">beiden</a> Kubrick-Filme anschauen.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-8502" src="http://www.sounds-like-me.com/news/wp-content/uploads/2009/12/Eric-Lusito-After-The-Wall-12.jpg" alt="Eric Lusito After The Wall 12 Eric Lusito   After The Wall" width="700" height="560" title="Eric Lusito   After The Wall" /></p>
<p>Als sozusagen Gegenstückwerke zu Lusito sollte man sich danach die <a href="http://marchandmeffre.com/detroit/index.html" target="_blank">Photos</a> Detroiter Industrieruinen von Yves Marchand und Romain Meffre  ansehen. Hier wird der geplatzte Traum vom unendlichen Wachstum einer radikalkapitalistischen Verwertungsgesellschaft sichtbar. Die beiden haben allerdings auch kaum weniger beeindruckende <a href="http://marchandmeffre.com/industry/index03.html" target="_blank">Bilder</a> ostdeutscher Fabrikbrachen im Portfolio.</p>
<img src="http://www.sounds-like-me.com/news/?ak_action=api_record_view&id=8496&type=feed" alt=" Eric Lusito   After The Wall"  title="Eric Lusito   After The Wall" />]]></content:encoded>
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		<title>Subversiv ist anders &#8211; Keep it going louder</title>
		<link>http://www.sounds-like-me.com/news/subversiv-ist-anders/</link>
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		<pubDate>Wed, 02 Dec 2009 05:00:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hendrik Spree</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Alles schon mal dagewesen, sicher. Aber eine Generalüberholung kann nicht schaden, dachten sich wohl die beiden Produzenten Switch und Diplo (Interview) und sind bereits letztes Jahr mit Ihrem Projekt Major Lazer angetreten, den etwas angestaubten Dancehall auch in Hipsterkreisen der nördlichen Clubhemisphäre salonfähig zu machen. Und so finden sich auf dem in Kingston, Jamaika aufgenommen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Alles schon mal dagewesen, sicher. Aber eine Generalüberholung kann nicht schaden, dachten sich wohl die beiden Produzenten <strong>Switch </strong>und <strong>Diplo</strong> (<a href="http://www.intro.de/kuenstler/interviews/23055292/major-lazer-diplo-meets-switch-zwei-weisse-typen-bringens-nicht" target="_blank">Interview</a>) und sind bereits letztes Jahr mit Ihrem Projekt <strong>Major Lazer</strong> angetreten, den etwas angestaubten Dancehall auch in Hipsterkreisen der nördlichen Clubhemisphäre salonfähig zu machen. Und so finden sich auf dem in Kingston, Jamaika aufgenommen Album <strong>&#8220;Guns Don&#8217;t Kill People &#8230; Lazers Do&#8221; </strong>neben tatsächlichen Ganja-Lyrics und Slackness-Tunes auch jede Menge abgedrehte Samples wie Mobiltelefone oder Tiergeräusche, was dem Ganzen, trotz erheblicher 80er-Anleihen (siehe auch das Artwork), wirklich eine gewisse Frische verleiht.<span id="more-7928"></span></p>
<a href="http://www.sounds-like-me.com/news/subversiv-ist-anders/"><p><em>Click here to view the embedded video.</em></p></a>
<p>Kein Wunder, schließlich ist das Team Switch/Diplo schon für Kracher wie <a href="http://www.myspace.com/mia" target="_blank">M.I.A.</a> und <a href="http://www.myspace.com/santigold" target="_blank">Santigold</a> verantwortlich gewesen. Und dass es dabei in den seltensten Fällen vonnöten ist, das musikalische Rad komplett neu zu erfinden, sondern es auch reichen kann, den Sack mit den <span style="text-decoration: line-through;">Versatzstücken</span> Ersatzteilen mal ordentlich durchzuschütteln, dürfte mittlerweile jedem klar sein. Also, was schreibe ich hier eigentlich über alte Hutablagen?</p>
<p>Es geht um diese zwei Videos hier, wobei das obere wohl gerade erst ein paar Tage draußen ist. Ich will mich gar nicht mit Diskussionen aufhalten, wo Inspiration aufhört und der Indeenklau anfängt &#8211; call it remix, sample or whatever. Aber die Parallelen sind offensichtlich, Motorräder gegen eine überlange Limousine. Knallbunt gegen Weißweiß. Vereinte Zeitlupenchoreographien aus der Hölle. Was damit für ein Frauenbild transportiert wird, darüber wage ich mich auch nicht zu äußern; das können <a href="http://www.freitag.de/alltag/0948-kolumne-beyoncee-lady-gaga-musikvideo-image" target="_blank">andere</a> machen. Hier zum Vergleich noch einmal die Vollversion des Clipmeilensteins von Chris Cunningham für <strong>Aphex Twin</strong>&#8217;s &#8220;Windowlicker&#8221;. Die Musik unterscheidet sich jedenfalls gewaltig.</p>
<a href="http://www.sounds-like-me.com/news/subversiv-ist-anders/"><p><em>Click here to view the embedded video.</em></p></a>
<img src="http://www.sounds-like-me.com/news/?ak_action=api_record_view&id=7928&type=feed" alt=" Subversiv ist anders   Keep it going louder"  title="Subversiv ist anders   Keep it going louder" />]]></content:encoded>
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		<title>I can has Originalität?</title>
		<link>http://www.sounds-like-me.com/news/cheeseburglar/</link>
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		<pubDate>Wed, 25 Nov 2009 14:18:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hendrik Spree</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Über das sehr aparte Video zu Heaven Can Wait von Charlotte Gainsbourg feat. Beck, der auch das gesamte dazugehörige Album IRC geschrieben und produziert hat, braucht man wohl kein weiteres Wort zu verlieren. Das Ding hat vor ein paar Tagen völlig zurecht im Netz die ganz große Runde gedreht, was einen allerdings nicht davon abhalten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Über das sehr aparte Video zu Heaven Can Wait von Charlotte Gainsbourg feat. Beck, der auch das gesamte dazugehörige Album IRC geschrieben und produziert hat, braucht man wohl kein weiteres Wort zu verlieren. Das Ding hat vor ein paar Tagen völlig zurecht im Netz die ganz große Runde gedreht, was einen allerdings nicht davon abhalten sollte, es sich <span style="text-decoration: line-through;">immer und immer wieder</span> nochmals anzuhören &#8211; und dabei gut zuzusehen. Am besten so um Sekunde 00:41 herum.<span id="more-7488"></span></p>
<a href="http://www.sounds-like-me.com/news/cheeseburglar/"><p><em>Click here to view the embedded video.</em></p></a>
<p>Regisseur Kevin Schofield hat da einen beeindruckenden Bilderreigen hingelegt, der die im Song herrschende Stimmung sehr passend vor Augen führt. Das Stimmungsbild, um das es mir hier geht, weist aber doch eine sehr große Ähnlichkeit mit einem Bild (s. u.) des Photographen William Hundley auf. Es gibt sogar eine ganze Serie (<a href="http://www.williamhundley.com/index.php?/project/w-cheeseburgers/" target="_blank">w/ cheeseburgers</a>) dazu. Das ist dem Mann sogar selbst schon <a href="http://www.flickr.com/photos/williamhundley/4118033854/" target="_blank">aufgefallen</a>, ich hingegen bin durch einen Tweet von <a href="http://twitter.com/violetblue/status/5994882793" target="_blank">@violetblue</a> drauf gestoßen, wobei die Dame selbst wiederum keine Ahnung von diesem Ideenklau hat. Ich würde das jetzt auch nicht zu hoch hängen; so arbeitet der Mann eben &#8211; ein Zitatfeuerwerk sondergleichen. Mich erinnert dieser Diebstahl eher an <a href="http://cgi.ebay.de/KLEINER-BANDIT-HAMBURGER-KLAU-McDonald-s-Pin_W0QQitemZ180419173947QQcmdZViewItemQQptZPins_Anstecknadeln?hash=item2a01d21e3b" target="_blank">den hier</a>.</p>
<p>Kann ja nicht <a href="http://www.freitag.de/kultur/0947-damien-hirst-wallace-collection-kunstmarkt-britart" target="_blank">jeder</a> ein Rembrandt sein.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-7497" src="http://www.sounds-like-me.com/news/wp-content/uploads/2009/11/5_cheeseburgerskate.jpg" alt="5 cheeseburgerskate I can has Originalität?" width="700" height="523" title="I can has Originalität?" /></p>
<p>Da kannst Du lange warten. Zum <a href="http://icanhascheezburger.com/" target="_blank">Titel</a>.</p>
<img src="http://www.sounds-like-me.com/news/?ak_action=api_record_view&id=7488&type=feed" alt=" I can has Originalität?"  title="I can has Originalität?" />]]></content:encoded>
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