Author profile: Hendrik Spree
Hendrik Spree
ist genau fünfzig Tage geboren, bevor der King das Zeitliche gesegnet hat – und zwar in Ostfriesland. Aber Memphis liegt ja noch nicht einmal in Deutschland, sondern in Tennesee. Wohnte Hendrik Spree in den U.S. of A., er antwortete jedesmal "OMG!", wenn jemand "Phone is ringing." sagte. Weil er die Beastie Boys eigentlich lieber mag als Elvis Presley. Um die Jahrtausendwende hat er Literatur, Philosophie und Geschichte in Bochum studiert und was hat er davon, außer auch Jahre später bei seinem akademischen Titel nur an "Phil? Phil Conners?" denken zu können: Er ist bekennender Fan des VfL.
Hendrik Spree benutzt die alte Rechtschreibung und wohnt nicht in Berlin.
Einträge von Hendrik Spree:
Die Ungnade des späten Aufstands. Es ist mal wieder re:publica, seit gestern. In der Hauptstadt. Also mal wieder in die Bahn geschmissen und von Köln aus quer durch die analoge Republik entlanggeleist. Anreise Dienstag, um auch ein wenig mehr von Berlin mitzubekommen als zwischen Friedrichstadtpalast und Kalkscheune pendelnd von Session zu Panel zu Workshop zu hüpfen. Weiterlesen »
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Kent Rogowski ist wohl ein Remix Artist im besten Sinne. Letztes Jahr ist eine seiner Ausstellung - Bears – in der Kölner Galerie in focus zu sehen gewesen. Gezeigt worden sind nicht etwa die Teddies selbst, sondern Portraitphotos von ihnen. Und es handelt sich dabei zwar um Spielzeugwaren von der Stange, nur eben mit einem gewissen Twist. Die Stofftiere sind aufgeschnitten und ihrem kuscheligen Inhalt beraubt worden, dann ist die Hülle umgekrempelt, wieder befüllt und zusammengenäht worden – sozusagen Teddies inside out. Wer die Austellung verpasst hat , kann die Bildbetrachtungen mittlerweile auch in Buchform nachholen. Mr Rogowski hat sich derweil anderen Projekten zugewendet, seine Arbeitsweise ist jedoch dieselbe geblieben: Remix eben.
 © Kent Rogowski
Für seinen neuesten Schaffenszyklus namens Love = Love hat er Puzzle im wahrsten Sinne des Wortes zusammengesetzt. Und zwar nicht jedes für sich, sondern er hat sie bunt, sehr gemischt. Rogowski macht sich dabei den Kniff zunutze, daß die Puzzle von ein und demselben Hersteller unabhängig vom Motiv meistens mit der gleichen Stanzform produziert werden. Auf diese Weise sind ein paar schräge Blumen/Himmel-Kombinationen mit der Farbharmonie eines blinden Geduldsspielefan entstanden.
Der in Brasilien geborene und in New York lebende Künster Vik Muniz, bekannt für den Einsatz unorthodoxer Materialen, benutzt für einen seiner Zyklen ebenfalls Puzzleteile, die er auf so nicht intendierte Weise neu arrangiert und so eine betrachtliche Tiefenwirkung erzeugt. Die Serie trägt den auf eben jenen Knoten anspielenden Titel “The Gordian Puzzles”. (via)
 Marilyn Monroe by Vik Muniz
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Zeitgleich zum Berliner PolitCamp ist am Wochenende das dritte BarCamp Ruhr über die Bühne gegangen. Nach Öffnung der Anmeldelisten im Internet Ende Januar sind die 170 Plätze – wie zu erwarten – in wenigen Minuten vergeben gewesen. Ich selbst hatte mir den Termin zwar in den Kalender geschrieben, aber natürlich wieder vergessen. Und nur, weil ich auf Twitter plötzlich vermehrt auf das Hashtag #bcruhr3in meiner Timeline aufmerksam geworden war, hattte ich mir noch einen der letzten Plätze sichern können. Weiterlesen »
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A Single Man, das Regiedebüt des Modedesigners Tom Ford, ist kein wirklich guter Film geworden. Daß er nicht total den Bach runter gegangen ist, liegt in erster Linie an seinen Schauspielern, die auch einige im Grunde genommen misslungene Szenen (Hundekuß, Stricherdialog) tragen – naja, zumindest halbwegs erträglich gestalten. Vor allem Colin Firth in der Rolle des britischen Englisch-Professors George Falconer (Darstellerpreis des Filmfestivals Venedig), der die Nachricht vom plötzlichen Tod seines langjährigen Geliebten zu bewältigen hat, bewahrt den Film vor einer Überdosis Sentimentalität. Und Julianne Moore beweist mit der Darstellung seiner besten Freundin Charley, einer exaltiert alternden Schönheit mit Alkoholproblem, die zwar ihr eigenes Leben kaum auf die Reihe bekommt, doch nichtsdestotrotz in der Lage ist, George in seinem Kummer zu trösten, einmal mehr, warum ich total auf sie stehe sie zur Riege der Top-Schauspielerinnen Hollywoods gehört. Weiterlesen »
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Dies ist keine Neuigkeit. Die Ausstellung Dark Splendor mit Werken des als Filmemacher berühmt gewordenen David Lynchs läuft schon seit November letzten Jahres. Aber wann schafft man es als selbst als Kölner mal ins Max Ernst Museum, ins beschaulich benachbarte Brühl? Zumal die häßlich zusammengeschusterten Plakate nahezu aller LVR-Einrichtungen nicht gerade zu einem Besuch selbiger animieren. Aber so ist das eben, wenn sich so ein bürokratisches Ungetüm wie der Landschaftsverband Rheinland (als u. a. Träger dieses Museums) plötzlich in die Öffentlichkeit wagt und mit seinem riesigen Spektrum etwas Ähnliches wie eine Corporate Identity zu verköpern hat. Wie dem auch sei, ich habe mich trotz des schlechten Wetters vorletztes Wochenende dann doch einmal aufgerafft und muß sagen: Es hat sich gelohnt. Weiterlesen »
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Ich habe keine Ahnung, wer hinter dem Projekt three frames steckt. Aber neben der Vorliebe für unbekannte bis abstruse Filme gilt seine/ihre Liebe wohl dem geloopten Bewegtbild, wird auf dem Tumblr doch noch auf eine zweite Seite mit animierten Photos verwiesen. Ansonsten stehen da nur ein paar projektbezogene eMail-Adressen. Wenn man dem Twitter-Account folgt, bekommt man wenigstens die Namen der benutzten Filme mitgeteilt. And that’s it. Weiterlesen »
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Vom 19. bis zum 24. Januar 2010 findet in Köln wieder die alljährliche Internationale Möbelmesse stand. So weit, so altbacken. Auf der Website wird sie allerdings gar nicht mehr als Möbel- sondern mittlerweile als Einrichtungsmesse bezeichnet. Das ist nicht die einzige Änderung, denn der altehrwürdige Branchentreff macht nicht erst seit diesem Jahr ein paar Anstalten, sich für Neues zu öffnen. Und das scheint mehr zu verheißen als ein bißchen 2.0 – die Messe twitterte, facebookte und flickrte schon im letzten Jahr. Nun ist auch noch ein YouTube-Channel als weiterer Sozialkanal dazugekommen. Mediale Moderne, schön und gut, aber das eigentlich Gute ist natürlich, daß sich diese Aufgeschlossenheit gegenüber Neuem auch in der eigentlichen Veranstaltung wiederfindet. Weiterlesen »
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Rauch ist grau. Immer ein Aufsteiger. Und der einzig echte Vorteil des Schreibens im Home Office; im Büro ist es schon lange verboten, das Café hat nachgezogen, kaum dass W-LAN installiert gewesen ist. Die trägen Tage sind vorbei, auf ein Neues. Jahr. 2010, weiter am Text. Also sitze ich wieder alleine vor meinem Laptop, blase den Qualm über den Bildschirmrand gen Zimmerdecke und was mir dazu einfällt, ist die einige Wochen alte Nachricht, dass die Gutmenschen bei Apple sich beginnen zu weigern, die Rechner von Rauchern zu reparieren. Begründung: sie seien kontaminiert, man könne die Mitarbeiter solchen gesundheitlichen Gefahren nicht aussetzen. Der letzte Höhepunkt einer Entwicklung, die noch lange nicht abgeschlossen zu sein scheint. Weiterlesen »
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Mal etwas zu meinem Arbeitsweg, ich bin nämlich äußerst selten Heimoffizier und in szenigen Cafés mit W-LAN kann ich auch nicht schaffen. Also fahre ich von montags bis freitags morgens mit der Bahn durch halb Köln, von der Südstadt inklusive Rheinüberquerung nach Köln-Mülheim. Und abends fahre ich wieder zurück. Die Strecke vom Büro nach Hause dauert mit einem Mal Umsteigen etwa eine knappe Dreiviertelstunde. Das mache ich jetzt seit anderthalb Jahren, aber so kurz vor Weihnachten – sensibilisiert für Zwischenmenschliches -ist mir dabei erstmals etwas aufgefallen. Leser in Zeiten des Tauwetters können somit aufatmen, die Aufregerei über ein schneewetterbedingtes Verkehrschaos ist hier kein Thema. Weiterlesen »
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So etwas hat es wohl in der deutschen Radiolandschaft noch nicht gegeben und es wird sich wohl auch nicht so schnell wiederholen. Für die Hörspielfassung von Mark Z. Danielewskis Roman Das Haus hat sich der WDR mächtig ins Zeug sowie ordentlich vorgelegt. Um dem im wahrsten Sinne des Wortes verschachtelten Aufbau des Buches gerecht zu werden, spaltet sich das Hörspiel in drei verschiedene Teile, die am 10. Dezember zeitgleich auf 1LIVE, WDR3 und WDR5 zu hören gewesen sind. Eine Hörprobe sowie mehr Informationen zu der ungewöhnlichen Produktion finden sich hier. Weiterlesen »
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