Author profile: Hendrik Spree

Hendrik Spree

ist genau fünfzig Tage geboren, bevor der King das Zeitliche gesegnet hat – und zwar in Ostfriesland. Aber Memphis liegt ja noch nicht einmal in Deutschland, sondern in Tennesee. Wohnte Hendrik Spree in den U.S. of A., er antwortete jedesmal "OMG!", wenn jemand "Phone is ringing." sagte. Weil er die Beastie Boys eigentlich lieber mag als Elvis Presley. Um die Jahrtausendwende hat er Literatur, Philosophie und Geschichte in Bochum studiert und was hat er davon, außer auch Jahre später bei seinem akademischen Titel nur an "Phil? Phil Conners?" denken zu können: Er ist bekennender Fan des VfL. Hendrik Spree benutzt die alte Rechtschreibung und wohnt nicht in Berlin.


Einträge von Hendrik Spree:

Von Nerds, Hipstern und Bohèmians

September 24, 2009 | Hendrik Spree

Frank Schirrmacher hat am Wochenende in der FAS einen vielbeachteten Artikel über “den Nerd” veröffentlicht. Bei aller Sachkenntnis (die ihm viele – mich eingeschlossen – so nicht zugetraut hätten) und seinem (ob ehrlich gemeinten oder berechnenden) Wunsch, diese Leute – und damit in erster Linie die politische Dimension – verstehen zu wollen, liest sich dieser Text doch seltsam von oben herab. Wenn Schirrmacher über Programmierer schreibt, die den “Maschinenraum des Netzes” verlassen, um sich gesellschaftliches Gehör zu verschaffen, dann klingt das wie die Geschichte der Eloi und Morlocks aus H. G. Wells’ Zukunftsroman Die Zeitmaschine. Weiterlesen »

Neue Probleme

September 21, 2009 | Hendrik Spree

Ich habe keine Ahnung. Ich stehe auf weißen Kacheln, an den Kellerwänden hängt viel Kunst für wenig Fläche, Decke weiß ich nicht mehr. Es gibt Kölsch aus so einer Styroporkiste, wie sie in den Kofferräumlichkeiten von Pizzalieferwagen liegen. Oder stehen? Läuft überhaupt Musik? Ich gehe raus, rauchen. Fest, gestellt. Davon gemacht.

Bild 3

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Post von meiner weiblichen Site

September 18, 2009 | Hendrik Spree

Ich habe eigentlich schon immer, also mindestens seit der Mittelstufenschulzeit, im Wartezimmer oder beim Friseur lieber die Gala als den Spiegel gelesen. Das mag vielleicht damit zusammenhängen, daß mir weder ein Arztbesuch, noch ein Haarschnitt besonders Spaß gemacht haben. Da will man, bevor man an die Reihe kommt, nicht über Kriege, Skandale und den Unbill des Alltags informiert werden. Klatsch und Tratsch ist immer eine gute Ablenkung. Und auch modelastigere Frauenmagazine habe ich in erster Linie als Unterhaltungs-, nicht als Informationsmedien gesehen.
Als diese Trennung noch ein wenig Sinn gemacht hat. Weiterlesen »