Author profile: Hendrik Spree
Hendrik Spree
ist genau fünfzig Tage geboren, bevor der King das Zeitliche gesegnet hat – und zwar in Ostfriesland. Aber Memphis liegt ja noch nicht einmal in Deutschland, sondern in Tennesee. Wohnte Hendrik Spree in den U.S. of A., er antwortete jedesmal "OMG!", wenn jemand "Phone is ringing." sagte. Weil er die Beastie Boys eigentlich lieber mag als Elvis Presley. Um die Jahrtausendwende hat er Literatur, Philosophie und Geschichte in Bochum studiert und was hat er davon, außer auch Jahre später bei seinem akademischen Titel nur an "Phil? Phil Conners?" denken zu können: Er ist bekennender Fan des VfL.
Hendrik Spree benutzt die alte Rechtschreibung und wohnt nicht in Berlin.
Einträge von Hendrik Spree:
Da hat sich einer auf den Weg gemacht. Back In The USSR – und darüber hinaus. Auf zwei großen Touren, einmal von Ostdeutschland bis in die Mongolei und das andere Mal von Polen nach Kasachstan, hat der französische Photograph Eric Lusito sowjetische Militärbasen besucht und sich davon mehr als ein Bild gemacht. Beziehungsweise von dem, was davon übrig geblieben ist. Zwanzig Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer sind diese Bilder jetzt als Buch erschienen.

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Alles schon mal dagewesen, sicher. Aber eine Generalüberholung kann nicht schaden, dachten sich wohl die beiden Produzenten Switch und Diplo (Interview) und sind bereits letztes Jahr mit Ihrem Projekt Major Lazer angetreten, den etwas angestaubten Dancehall auch in Hipsterkreisen der nördlichen Clubhemisphäre salonfähig zu machen. Und so finden sich auf dem in Kingston, Jamaika aufgenommen Album “Guns Don’t Kill People … Lazers Do” neben tatsächlichen Ganja-Lyrics und Slackness-Tunes auch jede Menge abgedrehte Samples wie Mobiltelefone oder Tiergeräusche, was dem Ganzen, trotz erheblicher 80er-Anleihen (siehe auch das Artwork), wirklich eine gewisse Frische verleiht. Weiterlesen »
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Über das sehr aparte Video zu Heaven Can Wait von Charlotte Gainsbourg feat. Beck, der auch das gesamte dazugehörige Album IRC geschrieben und produziert hat, braucht man wohl kein weiteres Wort zu verlieren. Das Ding hat vor ein paar Tagen völlig zurecht im Netz die ganz große Runde gedreht, was einen allerdings nicht davon abhalten sollte, es sich immer und immer wieder nochmals anzuhören – und dabei gut zuzusehen. Am besten so um Sekunde 00:41 herum. Weiterlesen »
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Ich mag den Begriff “Guerrilla Marketing” nicht besonders. Und das liegt nicht nur daran, weil er in Deutschland (aus mir unerfindlichen Gründen) mit nur einem “r” geschrieben wird. Natürlich ist es ein täglicher Kampf um die Aufmerksamkeit, den (nicht nur) die Werbung zu führen hat. Und in Zeiten sinkender TV- und Printerlöse, in denen sich darüber hinaus Städte und Kommunen gegen die Plakatflut zu wehren beginnen, können diese Überraschungseffekte bei guter Platzierung durchaus nicht nur Erfolge verbuchen, sondern auch ein Unterhaltungsfaktor sein, gegen den niemand wirklich etwas haben kann – zumal, wenn die Aktion noch einem guten Zweck dient. Weiterlesen »
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Schon ein paar Tage her: spiegel.de braucht es natürlich mal wieder ganz groß, unter “Generationen” ist da nichts (auf) zu machen. Da muss irgendein Clash of irgendwas herbeigeschrieben werden, um – ja was? – fidibum. Wenn man sich die Zahlen anguckt, dann sagen die etwas ganz anderes: Nämlich, daß der digital divide oder gap nicht zwischen spätpubertierenden Teenies und dem Rest der Republik verläuft, wie einem sensationslüsterne Printoriginäre schwarzaufweißmachen wollen, sondern in Deutschland die Zahl 50 die Altersgrenze bildet: jünger ist netzaffin, älter eher nicht – und den Punkt Intelligenz lasse ich hier einmal bewusst außen vor, sonst wird es noch polemischer. Weiterlesen »
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Um (mittlerweile vor-)letzte Wochenende das Hashtag #duweisstschon12 in der deutschen Twittersphäre nicht gelesen zu haben, musste man entweder einen mehrtägigen Offline-Urlaub angetreten haben oder dem Mikrobloggingdienst generell ablehnend gegenüberstehen. Für eben diese Unwissenden sei gesagt, dass es sich bei dieser Veranstaltung um die Release-Party (Facebook-Link) der zwölften Ausgabe des Magazins Stijlroyal gehandelt hat, gefeiert am 31. Oktober in – ja, Sie lesen richtig – Wiesbaden. Wirklich Weiterlesen »
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Es gibt Situationen, da macht die Arbeit keinen Spaß. Das liegt oft nicht einmal an der Arbeit selbst, sondern an eben der Situation. Zum Beispiel Interviews. Nun sind Journalisten sowieso eine aussterbende Spezies und die beiden Links gerade damit wohl lediglich für Historiker von Interesse. Oder halt: Solange die Tagesschau ihre Berichte über Tarifverhaldlungen und Arbeitslosenquote immer noch mit Archivmaterial von den Hochöfen ThyssenKrupps und den Fließbandfabriken deutscher Autobauer bebildert, statt die Kamera einfach mal ins St. Oberholz zu halten, ist es noch ein weiter Weg, bis sich Arbeitslebensentwürfe jenseits der vollbeschäftigten Festanstellung im allgemeinen Bewußtsein festsetzen. Weiterlesen »
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Diesen Link hier einen Aufhänger für den folgenden Beitrag zu nennen, ist schon ein wenig einfallslos. Wie man nach dem Klick sieht, sind auch beim Thema Tod der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Auch wenn der namensgebende Übervater der Makrobiologie 430 v. Chr. noch weniger als ein feuchter Traum eines seiner pubertierenden Vorvorvorfahren gewesen ist, die Reihe der Kandidaten für den Darwin-Award ist so alt wie die Evolution selbst. Nachdem es in einem der letzten Posts um Abstimmungen gegangen ist, wird sich heute einem anderen Netzphänomen gewidmet: Listen. Weiterlesen »
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Das muß 2005 gewesen sein. Dachte ich. Tatsächlich war es ein Jahr früher, genauer: am 15.03.2004 – das Internet vergisst selten. Zu dieser Zeit war das Hotel Shanghai der Place to party im Pott. Sehr gutes DJ-Booking, schräges Publikum, trinkfreudige Thekenfrauen – alles getragen von einer buchstäblich ungemeinen Feierwut in den alkoholschwangeren Bäuchen. Aber gerade die Clubkonzerte im Shanghai waren nochmal etwas Besonderes. Die haben den Laden rückblickend in noch besserem Stroboskoplichtgewitter dastehen lassen als unseren zweiten Favoriten damals, die mittlerweile nicht mehr existente Harpune in Düsseldorf. Die Konzerte und die Tatsache, daß im VIP-/Backstage-Bereich keine Waschmaschine, sondern ein Solarium stand. Weiterlesen »
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Oft ist ja das Wetter der Aufhänger. Noch nicht einmal das Wetter selbst, sondern erst die Tatsache, es in Beziehung zu einer Bezugsgröße zu setzen. So sind wechselnde Temperaturen in unseren Breitengraden keine Seltenheit und ich bezweifle stark, daß man beispielsweise auch in der Sahara den Smalltalk vornehmlich mit dem Meinungsaustausch über die klimatischen Verhältnisse bestreitet. Was gäbe es bei gleichbleibend wolkenloser Wärme schon groß zu erzählen? Weiterlesen »
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