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	<title>SOUNDS LIKE ME // News</title>
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	<description>Dreams are crafted, never consumed.</description>
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		<title>Berlin verweigert den Benimm</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Mar 2010 07:20:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Joswig</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Guido Westerwelle]]></category>
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		<description><![CDATA[
„Vizekanzler, benimm dich!“ sollte es am 6. März 2010 von Plakaten aller Couleur auf dem Alexanderplatz mitten in Berlin schallen. Eine Flashmob-Initiative rief über Facebook zu dieser Anti-Westerwelle-Demonstration auf. „Benimm dich!“, diese Formel kommt direkt aus dem Mustopf (Lieblingsschimpfwort für die Heimat aller Kopfschwachen von meinem nazifizierten Geschichtslehrer, der immer unterschiedliche Strümpfe trug) zu uns.
„Benimm [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-11460" src="http://www.sounds-like-me.com/news/wp-content/uploads/2010/03/guido1.jpg" alt="guido1 Berlin verweigert den Benimm" width="710" height="324" title="Berlin verweigert den Benimm" /></p>
<p>„Vizekanzler, benimm dich!“ sollte es am 6. März 2010 von Plakaten aller Couleur auf dem Alexanderplatz mitten in Berlin schallen. Eine Flashmob-Initiative rief über Facebook zu dieser Anti-Westerwelle-Demonstration auf. „Benimm dich!“, diese Formel kommt direkt aus dem Mustopf (Lieblingsschimpfwort für die Heimat aller Kopfschwachen von meinem nazifizierten Geschichtslehrer, der immer unterschiedliche Strümpfe trug) zu uns.<span id="more-11459"></span></p>
<p>„Benimm dich!“ fordern Menschen, denen Faschisten in weißer Weste näher stehen als Humanisten mit Tabakflecken auf dem Hemd. Es klingt aus Prä-68er-Zeiten herüber, als äußere Etikette wichtiger genommen wurde denn innere Wertefestigkeit, als äußere Etikette mit innerer Wertefestigkeit gleichgesetzt wurde. Theodor Fontane und Thomas Mann konnten an dem Konflikt zwischen den beiden Polen noch Charaktere zerbrechen lassen. Aber seit die deutsche Geschichte gezeigt hat, dass Strammstehen einem Kapitalverbrechen gleichkommt, ist die Formel „Benimm dich!“ eigentlich vom Tisch (obwohl sie im Canisius Kolleg bestimmt oft eingefordert wurde).<br />
Wie sehr im Gegenteil politische Integrität und schlechtes Benehmen zusammengehören können, zeigte der charismatischste Politiker der Nachkriegszeit, Herbert Wehner. Er weigerte sich, sich zu benehmen, und polterte „Geistiges Eintopfgericht!“ und „Übelkrähe!“ (gegen den CDU-Abgeordneten Wohlrabe, den Vater von Zopfträger Marc Wohlrabe, der in Berlin den „Flyer“ herausgab und einer der ur-nettesten Menschen überhaupt ist).<br />
Wenn also aus linker Position ein Kampfruf gegen Westerwelle erschallen soll, ist „Benimm dich!“ das größte Eigentor, das man sich leisten kann.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-11461" src="http://www.sounds-like-me.com/news/wp-content/uploads/2010/03/guido2.jpg" alt="guido2 Berlin verweigert den Benimm" width="710" height="483" title="Berlin verweigert den Benimm" /></p>
<p>Und wie reagierte Berlin auf die Flashmob-Aufforderung? Es zeigte innere Wertefestigkeit und weigerte sich, zu Benimm aufzurufen. Zum Flashmob erschienen die Initiatoren und sonst – niemand. Berlin steht nicht hinter Westerwelle, aber es steht noch viel weniger hinter einem autoritären Befehl wie „Benimm dich!“. Berlin, jut jemacht!</p>
<p>Mein Vorschlag für Slogans: „Lieber ein Tsunami als eine Westerwelle“ (aber da wären wahrscheinlich die Tsunami-Opfer pikiert) oder „Mit Verlaub, Herr Vizekanzler, Sie sind ein Arschloch!“ (aber da gäbe es Copyright-Probleme mit Joschka Fischer).</p>
<img src="http://www.sounds-like-me.com/news/?ak_action=api_record_view&id=11459&type=feed" alt=" Berlin verweigert den Benimm"  title="Berlin verweigert den Benimm" />]]></content:encoded>
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		<title>Items Of The Week &#8211; Formsache</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Mar 2010 07:04:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sounds like NEWS</dc:creator>
				<category><![CDATA[Economics]]></category>
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		<description><![CDATA[
von Mareike Nieberding
In Form bleiben? Boring! Dachten sich auch die Designer unserer aktuellen Begehrlichkeiten und fixierten ihre Ideen in Kreativkomplexen, die gestalterischen Gewohnheiten förmlich wie formal in den saturierten Hintern treten. Während die Schweizer Architekten von Herzog &#38; de Meuron für das Vitrahaus in Wheil am Rhein (05) Form-Stretching mit „Das ist das Haus vom Nikolaus“-iger [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a style="text-decoration: none;" href="http://www.sounds-like-me.com/news/wp-content/uploads/2010/03/Bild-161.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-11479" title="Bild 16" src="http://www.sounds-like-me.com/news/wp-content/uploads/2010/03/Bild-161.png" alt="Bild 16" width="750" height="124" /></a></p>
<p><strong>von Mareike Nieberding</strong></p>
<p><strong><span style="font-weight: normal;"><strong>In Form bleiben? Boring! </strong><strong>Dachten sich auch die Designer unserer aktuellen Begehrlichkeiten und fixierten ihre Ideen in Kreativkomplexen, die gestalterischen Gewohnheiten förmlich wie formal in den saturierten Hintern treten. <span style="font-weight: normal;">Während die Schweizer Architekten von Herzog &amp; de Meuron für das <a href="http://www.vitra.com/de-de/campus/vitrahaus/ " target="_blank">Vitrahaus in Wheil am Rhein</a> <a href="http://www.vitra.com/de-de/dealers/de/ " target="_blank">(05)</a> Form-Stretching mit „Das ist das Haus vom Nikolaus“-iger Einfachheit verbinden, morphen die beiden Jungs von <a href="http://www.crookers.net/" target="_blank">Crookers</a> lieber akustisch. Im Kollektiv stampfen sie auf dem Debütalbum „Tons of Friends“ <a href="http://www.amazon.de/Tons-Friends-Crookers/dp/B003708UF2/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=music&amp;qid=1268377984&amp;sr=8-1" target="_blank">(01)</a> eingeschlafenen Hip-Hoper-Füßen gehörig auf die geleckten Sneakers.</span></strong></span></strong></p>
<p><span id="more-11475"></span></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-11478" title="FORMSACHE 2" src="http://www.sounds-like-me.com/news/wp-content/uploads/2010/03/FORMSACHE-21.jpg" alt="FORMSACHE 2" width="700" height="893" /></p>
<p>Doch nicht nur musikalische, sondern auch visuelle Unterhaltungsformen wollen stets neu definiert werden und so nahm sich der britische Modedesigner <a href="http://www.paulsmith.co.uk/" target="_blank">Paul Smith </a>zum 50. Geburtstag von Stelton der „Cylindia Line“  <a href="http://www.stelton.de/ProductView.aspx?id=388" target="_blank">(07)</a> an. Er beließ es glücklicherweise bei der Arne Jacobsen´schen Formvollendung, tupfte aber fleißig mit erfreuenden Farben (was er ja auch viel besser kann). Ebenfalls Jubiläum feiert Pierre Cardin, an dessen futuristischen Formexperimente der Bildband „<a href="http://www.pierrecardin.com/" target="_blank">Pierre Cardin</a> – 60 ans de creation“ <a href="http://www.colette.fr/#/eshop/article/2528511/pierre-cardin-60-ans-de-creation/49/" target="_blank">(04)</a> erinnert.<br />
Auch physisch sind wir diese Woche gefordert und gefördert: Während nämlich die <a href="www.givenchy.com" target="_blank">Givenchy</a> Wedges <a href="http://www.thecornerberlin.de/" target="_blank">(03) </a>die weibliche Fußform zu physiologischen Neuformierungen treibt, verhilft die <a href="http://www.fredperry.com/limited-edition/men/blank-canvas-stussy/" target="_blank">Varsity-Jacke von Fred Perry und Stüssy</a> <a href="http://www.fredperry.com/limited-edition/men/stussy/fred-perry-/-stussy-varsity-jacket.html" target="_blank">(06)</a> dünnen Indie-Boys zum gewünschten Oberkörpervolumen. Formgebungen, die die in Nostalgie gehüllte <a href="http://www.olympus.de/digitalkamera/pen-kamera_e-pl1_kit_13497.htm" target="_blank">Olympus Pen E-PL1</a> <a href="http://www.digitaleyes.de/shopnt/item.php?i=1015297" target="_blank">(02)</a> mit moderner Digitalpräzision stilvoll für die Ewigkeit dokumentiert. <strong>Es ist Zeit aus der Form zu geraten!</strong></p>
<img src="http://www.sounds-like-me.com/news/?ak_action=api_record_view&id=11475&type=feed" alt=" Items Of The Week   Formsache"  title="Items Of The Week   Formsache" />]]></content:encoded>
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		<title>What&#8217;s in your bag, Joanna Ratajczak?</title>
		<link>http://www.sounds-like-me.com/news/whats-in-your-bag-joanna-ratajczak/</link>
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		<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 08:43:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Open your bags</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
Name: Joanna Ratajczak
Alter: 32
Beruf: Journalistin
Wohnort: Berlin
Tasche dabei, seit: die Tasche habe ich mir in Paris gekauft von einem Fabelhaften Designer :isaac reina

Tascheninhalt: POrmonait, meine Visitenkarte, Touche eclat von YSL, getrocknete Aprikosen, mein Ipod, Schlüssel und ein Schaf von meinem Sohn.
Ein persönliches Statement: &#8220;Ich bin gerade auf einer Party, da muss man nicht soviel mit haben.&#8221;
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-11388" src="http://www.sounds-like-me.com/news/wp-content/uploads/2010/03/Whats_joanna_portrait_02März10.jpg" alt="Whats joanna portrait 02März10 Whats in your bag, Joanna Ratajczak?" width="700" height="933" title="Whats in your bag, Joanna Ratajczak?" /></p>
<p><strong>Name: </strong>Joanna Ratajczak</p>
<p><strong>Alter: </strong>32</p>
<p><strong>Beruf: </strong>Journalistin</p>
<p><strong>Wohnort: </strong>Berlin</p>
<p><strong>Tasche dabei, seit: </strong>die Tasche habe ich mir in Paris gekauft von einem Fabelhaften Designer :isaac reina</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-11389" src="http://www.sounds-like-me.com/news/wp-content/uploads/2010/03/Whats_joanna_inhalt_03März10.jpg" alt="Whats joanna inhalt 03März10 Whats in your bag, Joanna Ratajczak?" width="700" height="933" title="Whats in your bag, Joanna Ratajczak?" /></p>
<p><strong>Tascheninhalt: </strong>POrmonait, meine Visitenkarte, Touche eclat von YSL, getrocknete Aprikosen, mein Ipod, Schlüssel und ein Schaf von meinem Sohn.</p>
<p><strong>Ein persönliches Statement: </strong>&#8220;Ich bin gerade auf einer Party, da muss man nicht soviel mit haben.&#8221;</p>
<img src="http://www.sounds-like-me.com/news/?ak_action=api_record_view&id=11375&type=feed" alt=" Whats in your bag, Joanna Ratajczak?"  title="Whats in your bag, Joanna Ratajczak?" />]]></content:encoded>
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		<title>Großartig löchrig &#8211; Autonomic-Podcasts</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 05:19:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Gumz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wer mitkriegen möchte, wie pop-nah Experimentelles sein kann, wie sich Drum’n’Bass nach der Dubstep-Invasion der letzten Jahren anhört, oder auch einfach nur haufenweise tolle Musik kostenlos vor seine Ohren tragen will, der sollte sich dringend auf www.club-autonomic.com begeben.


Da hat D-Bridge – Drum’n’Bass-Held der 90ern – zusammen mit Damon Kirkham und Alex Green von Instra:mental seit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer mitkriegen möchte, wie pop-nah Experimentelles sein kann, wie sich Drum’n’Bass nach der Dubstep-Invasion der letzten Jahren anhört, oder auch einfach nur <strong>haufenweise tolle Musik kostenlos </strong>vor seine Ohren tragen will, der sollte sich dringend auf <a href="http://www.club-autonomic.com" target="_blank">www.club-autonomic.com</a> begeben.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-11410" src="http://www.sounds-like-me.com/news/wp-content/uploads/2010/03/2112_autonomic.jpg" alt="2112 autonomic Großartig löchrig   Autonomic Podcasts" width="500" height="333" title="Großartig löchrig   Autonomic Podcasts" /></p>
<p><span id="more-11407"></span></p>
<p>Da hat <a href="http://www.myspace.com/exitrecords" target="_blank">D-Bridge</a> – Drum’n’Bass-Held der 90ern – zusammen mit Damon Kirkham und Alex Green von <a href="http://www.myspace.com/instramentaluk" target="_blank">Instra:mental</a> seit einem Jahr <strong>zehn Podcasts </strong>hingestellt, zum freien Download. Großartig löchrige, aber eloquente Halftempo-Tracks, verschnitten mit ihren Einflüsse. Mit Vocals und ohne. Verkifft und zugleich ganz klar.</p>
<p>Instra:mental sagen zu ihrer Stilistilistik: &#8220;There was no space in drum &amp; bass, it was just running twenty breaks on top of each other, so we thought about what we could do, because what we were making was quite minimalistic in some ways; <strong>we decided to not fill the gaps</strong>.&#8221;</p>
<p>Und nicht wundern, wenn hin und wieder ein <strong>80er-Prince- oder Cure-Stück </strong>dazwischenrutscht. Oder sonstwas, das für Elektro viel zu chartsverdächtig klingt. Verdächtig ist den Herren, musikalisch gesehen, nämlich garnichts. Die Bandbreite ist groß. Die Zugriffe gehen mittlerweile in die 10.000e.</p>
<p>Der renommierte Londonor Club <a href="http://www.fabriclondon.com/label/catalogue" target="_blank">Fabric</a> hat ihnen jetzt die aktuelle, 50. Folge ihrer <strong>„Fabriclive“</strong>-Reihe anvertraut – sowas wie die Crème ihrer bisherigen Podcasts, mit exklusiven eigenen Tracks, aber auch Neuem u.a. von Distance, Scuba oder Skream. Reinhören geht <a href="http://www.fabriclondon.com/label/fabriclive/50/" target="_blank">hier</a>.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-11411" src="http://www.sounds-like-me.com/news/wp-content/uploads/2010/03/fabric-autonomic.jpg" alt="fabric autonomic" width="483" height="483" title="Großartig löchrig   Autonomic Podcasts" /></p>
<p><strong>Tracklisten</strong> aller Podcasts, von Fans zusammengestellt, gibt es z.B. <a href="http://www.itsyours.info/main/2009/01/autonomic-podcast-feat-instramental-dbridge.html" target="_blank">hier</a></p>
<p>Wer nicht genug bekommen kann oder einfach <strong>die Künster unterstützen </strong>will, kann einkaufen gehen bei ihrem Label <a href="http://www.myspace.com/nonplusrecords" target="_blank">Nonplus+</a> oder besagten Fabric-Mix erstehen.</p>
<p>Auflegen tun sie u.a. <strong>am 16. April im Icon, Berlin</strong>. Don’t miss it.</p>
<img src="http://www.sounds-like-me.com/news/?ak_action=api_record_view&id=11407&type=feed" alt=" Großartig löchrig   Autonomic Podcasts"  title="Großartig löchrig   Autonomic Podcasts" />]]></content:encoded>
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		<title>Zu Besuch bei Bernadette Penkov</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 07:08:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sounds like NEWS</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fashion]]></category>
		<category><![CDATA[A/W 2010-11]]></category>
		<category><![CDATA[Atelier]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin Fashion Week]]></category>
		<category><![CDATA[Bernadette Penkov]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Penkov]]></category>

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		<description><![CDATA[
Ruhe herrschte vor allem in Bernadett Penkovs Atelier, als ich sie dort vor zwei Wochen besuchte: Die Berlin Fashion Week war gerade vorbei, die neue Kollektion unterwegs zu verschiedenen Messen &#8211; also ein wenig Zeit, um mit der jungen Modedesignerin hinter dem Label Penkov über freudige Momente bei der vergangenen Berlin Fashion Week, Inspirationsquellen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.sounds-like-me.com/news/wp-content/uploads/2010/03/Bild-1.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-11430" src="http://www.sounds-like-me.com/news/wp-content/uploads/2010/03/Bild-1.png" alt="Bild 1" width="714" height="406" title="Zu Besuch bei Bernadette Penkov" /></a></p>
<p><strong>Ruhe herrschte vor allem in Bernadett Penkovs Atelier, als ich sie dort vor zwei Wochen besuchte: Die Berlin Fashion Week war gerade vorbei, die neue Kollektion unterwegs zu verschiedenen Messen &#8211; also ein wenig Zeit, um mit der jungen Modedesignerin hinter dem Label <a href="http://www.penkovberlin.de/">Penkov</a> über freudige Momente bei der vergangenen Berlin Fashion Week, Inspirationsquellen und Klamottenmädchen zu reden.</strong></p>
<p><strong>Hallo Bernadett, schön Dich zu treffen! Was war der erste Gedanke, der Dir in den Sinn kam, als Deine Show bei der Berlin Fashion Week vorüber war?</strong><br />
Einerseits ist man erleichtert, dass alles funktioniert hat. Es ist aber immer auch so eine gewisse Leere da, weil die Vorbereitungen sehr anstrengend waren. Man macht vorher mehr oder weniger die Nächte durch, es ist total stressig und man kriegt es alles gerade so mit letzter Kraft in letzter Minute fertig. Vor allem im Winter, weil die Saison kürzer ist. Aber dann denkt man sich: Ist es jetzt schon vorbei, das war es jetzt? Es ist eine Mischung zwischen ‘oh schön, toll ich habe es geschafft’ und ‘und jetzt?&#8217;. <a href="http://sounds-like-me.com/blogs/ofahion_blog/2010/03/09/zu-besuch-bei-bernadett-penkov/" target="_blank">weiterlesen</a></p>
<img src="http://www.sounds-like-me.com/news/?ak_action=api_record_view&id=11426&type=feed" alt=" Zu Besuch bei Bernadette Penkov"  title="Zu Besuch bei Bernadette Penkov" />]]></content:encoded>
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		<title>Begegnungen mit dem Ich &#8211; Imago 1:1</title>
		<link>http://www.sounds-like-me.com/news/begegnungen-mit-dem-ich-die-begehbare-kamera/</link>
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		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 12:49:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nina Trippel</dc:creator>
				<category><![CDATA[LOVE]]></category>
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		<category><![CDATA[camera]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Ich]]></category>
		<category><![CDATA[IMAGO 1:1]]></category>
		<category><![CDATA[Kamera]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[lebensgröße]]></category>

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		<description><![CDATA[
Es sieht ein bisschen aus wie eine Zeitkapsel, das raumhohe, grau-rote Objekt, dabei ist es genau das Gegenteil – eher eine Jetztzeit-Maschine, die einen Moment Gegenwart einfängt und ausspuckt. Und das in Lebensgröße. Die IMAGO 1:1 ist eine Kamera zum Hineingehen, die es vermag den Körper in ganzer Länge und im realen Verhältnis zu fotografieren. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.sounds-like-me.com/news/wp-content/uploads/2010/02/bild_9999_25.JPG"></a><a href="http://www.sounds-like-me.com/news/wp-content/uploads/2010/02/bild_9999_8.JPG"><img class="aligncenter size-large wp-image-10976" title="bild_9999_8" src="http://www.sounds-like-me.com/news/wp-content/uploads/2010/02/bild_9999_8-1024x682.jpg" alt="bild 9999 8 1024x682 Begegnungen mit dem Ich   Imago 1:1" width="1024" height="682" /></a></p>
<p>Es sieht ein bisschen aus wie eine Zeitkapsel, das raumhohe, grau-rote Objekt, dabei ist es genau das Gegenteil – eher eine Jetztzeit-Maschine, die einen Moment Gegenwart einfängt und ausspuckt. Und das in Lebensgröße. Die IMAGO 1:1 ist eine Kamera zum Hineingehen, die es vermag den Körper in ganzer Länge und im realen Verhältnis zu fotografieren. Und auch wenn die Begriffe Fotografie und Wahrheit heutztage, im Zeitalter des Digitalen, bei der Benutzung im gleichen Satz wie ein Oxymoron anmuten, darf sich sich die Oversize-Kamera doch mit ein wenig der Aura des Echten, Wahren, mit ein wenig Aufrichtigkeit schmücken. Immerhin ist das, was als Ergebnis am Ende herauskommt, ein Unikat. Ohne Daten, ohne Negativ – keine Wiederholung möglich.<span id="more-10838"></span></p>
<p><a href="http://www.sounds-like-me.com/news/wp-content/uploads/2010/02/bild_9999_25.JPG"><img class="aligncenter size-large wp-image-10975" title="bild_9999_25" src="http://www.sounds-like-me.com/news/wp-content/uploads/2010/02/bild_9999_25-1024x682.jpg" alt="bild 9999 25 1024x682 Begegnungen mit dem Ich   Imago 1:1" width="1024" height="682" /></a></p>
<p>Klingt nach Polaroid-Prinzip oder einer Foto-Kabine und ein wenig ist es auch so, schließlich kommt bei allen Verfahren am Ende ein Bild-Unikat, heraus – und mehr nicht. Doch die <a href="http://www.camera-imago.com/" target="_blank">IMAGO 1:1</a> ist aber mehr als das in anderer Dimension: Konzipiert wurde sie einst von dem Physiker Werner Kraus und gebaut von Goldschmied und Künstler Erhard Hößle. Das war in den Siebziger Jahren. Die Kamera war dann einige Jahre in Betrieb bevor sie zu mehreren Jahrzehnten Dornröschen-Schlaf verdammt war, erst 2006 von Susanna Kraus (Schauspielerin, Fotografin und Tochter des Konstrukteurs) reanimiert wurde und nun in ihrem Berliner Atelier ein neues, permanentes Zuhause gefunden hat.</p>
<p>Bis dahin war es ein langer Weg, denn wo Chip-Entwicklungen und Pixel-Wahn die Foto-Welt in Atem halten, braucht die IMAGO 1:1 etwas, das zwischenzeitlich nicht mehr zu haben war: ein Umkehr-Fotopapier, das Negativ und Positiv in einem ist, in der eher unüblichen Größe von 60 cm Breite und 2 Meter Länge. Beharrlichkeit und eine Menge Überzeugungsarbeit waren nötig, um die Herstellerfirmen zu überzeugen, solches Papier wieder zu produzieren. Inzwischen sind alle Materialien wieder erhältlich und es herrscht reger Andrang, denn die IMAGO 1:1 spuckt nicht nur Unikate aus &#8211; sie ist selbst ein Einzelstück.</p>
<p><a href="http://www.sounds-like-me.com/news/wp-content/uploads/2010/02/bild_9999_10.JPG"><img class="aligncenter size-large wp-image-10978" title="bild_9999_10" src="http://www.sounds-like-me.com/news/wp-content/uploads/2010/02/bild_9999_10-1024x682.jpg" alt="bild 9999 10 1024x682 Begegnungen mit dem Ich   Imago 1:1" width="1024" height="682" /></a></p>
<p>Susanna Kraus benutzt die Kamera um ihre eigenen künstlerischen Visionen umzusetzen und stellt sie der Öffentlichkeit zur Verfügung –  jeder kann einen Termin bei Kraus buchen und ein Foto von sich schießen. Auch Prominente und Künstler wie Theater-Regisseur Robert Wilson oder Literatur Nobelpreisträger Gao Xingjian haben sich schon mit oder besser in der Kamera aufgenommen.</p>
<p>Und um das zu tun, bedarf es auch bei der IMAGO 1:1 letztlich auch nur der Betätigung des Auslösers, aber das Ganze ist doch mehr: <strong>Ein physischer Prozess, ein Sich-Einlassen auf sich selbst und ein Sich-Gegenübertreten, denn die Foto-Kabine, wartet nicht nur mit einem kleinen, abgeschlossenen Raum auf, sondern einem Spiegel. </strong>Sich-selbst-Erkennen, als Beweis für ein Selbst-Bewusstsein – im Zeitalter des Narzissmus eine tägliche Erfahrung, aber wann genau sieht man sich selbst von Kopf bis Fuß und das mit Abstand?<br />
In der Kamera-Kammer gilt es mit Hilfe des Spiegelbildes den Bildausschnitt einzurichten und zu sich finden. Und das ist nicht das Einfachste, denn das Gegenüber ist nicht wie gewohnt, seitenverkehrt, also gefühlt richtig herum zu sehen, sondern doppelt gespiegelt und damit seitenecht. Das irritiert, hat man doch nun den Blick auf sich, wie Andere ihn haben – und auf sich selbst normalerweise erst auf dem fertigen Foto.<br />
Während des Prozesses des Bild-Einrichtens wartet Susanna Kraus in der zweiten Kammer und gibt dort Hilfestellung, sie kann die Projektion sehen und dirigieren – doch sie lässt den Menschen Zeit, sich selbst finden, und -so Kraus- das passiert fast immer und oft ist dann tatsächlich das erste Foto bereits ein gelungenes. Die Dunkelheit und die Aura der Riesen-Maschine erzeugen eine hohe Konzentration. Vielleicht ist es aber auch die Anspannung um das Wissen der fehlenden Löschen-Taste oder der Möglichkeit unzähliger Wiederholungsmöglichkeiten.<br />
Ist der Auslöser gedrückt, wird das Papier direkt in einer Entwicklungsmaschine, die ebenfalls in der begehbarem Kamera untergebracht ist, zum Vorschein gebracht. Und dann ist es da:<strong> Das Ich in Lebensgröße – eine Begegnung.</strong></p>
<p><a href="www.camera-imago.com" target="_blank">www.camera-imago.com</a></p>
<p>Termine nur nach Vereinbarung &#8211; Preis pro Foto ca. 290€</p>
<p><a href="http://www.sounds-like-me.com/news/wp-content/uploads/2010/02/bild_9999_20.JPG"><img class="aligncenter size-large wp-image-10977" title="bild_9999_20" src="http://www.sounds-like-me.com/news/wp-content/uploads/2010/02/bild_9999_20-1024x682.jpg" alt="bild 9999 20 1024x682 Begegnungen mit dem Ich   Imago 1:1" width="1024" height="682" /></a></p>
<img src="http://www.sounds-like-me.com/news/?ak_action=api_record_view&id=10838&type=feed" alt=" Begegnungen mit dem Ich   Imago 1:1"  title="Begegnungen mit dem Ich   Imago 1:1" />]]></content:encoded>
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		<title>Recycle die Ratte</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 05:28:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nackt im Wind</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fashion]]></category>
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Happy Mondays]]></category>
		<category><![CDATA[Paul Oakenfold]]></category>
		<category><![CDATA[PETA]]></category>

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		<description><![CDATA[
Wussten Sie, dass Rattenfell so schön aussehen kann? Seidig changierend. In großstädtischen Ufergegenden – sagen wir mal, am Landwehrkanal in Berlin, sagen wir mal, fünf Schritte von meiner Haustür entfernt, ihh! – leben mehr Ratten als Menschen.
Als juveniler Punk trug man lebende Ratten auf der Schulter. Diese romantische Zeit hat man glücklich (manche auch unglücklich, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-11360" src="http://www.sounds-like-me.com/news/wp-content/uploads/2010/03/ratte1.jpg" alt="ratte1 Recycle die Ratte " width="710" height="430" title="Recycle die Ratte " /></p>
<p>Wussten Sie, dass Rattenfell so schön aussehen kann? Seidig changierend. In großstädtischen Ufergegenden – sagen wir mal, am Landwehrkanal in Berlin, sagen wir mal, fünf Schritte von meiner Haustür entfernt, ihh! – leben mehr Ratten als Menschen.<span id="more-11358"></span></p>
<p>Als juveniler Punk trug man lebende Ratten auf der Schulter. Diese romantische Zeit hat man glücklich (manche auch unglücklich, die sehen dann heute noch so aus wie die Hippies, die zu ihrer adretten Berufsweltfrisur einen einzelnen verschämten Zopf tragen) hinter sich gebracht, umgebracht. Also macht es durchaus Sinn, jetzt tote Ratten auf der Schulter zu tragen als Symbol für den glücklich umgebrachten biografischen Abschnitt.<br />
Das dürfte den Kompromiss im ewigen Streit mit den <a href="http://www.peta.de/">Peta</a>-Dogmatikern einläuten. Fell von freilebenden Stadtratten statt von käfiggehaltenen Wald- und Wiesentieren.<br />
Dann wird sich niemand mehr entrüstet verwundern, wenn ich mit Pelzkragen hinter der DJ-Box stehe: „Sie sind der DJ? Dann wollen Sie doch gemocht werden. Dann können Sie doch nicht mit Pelz auflegen!“</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-11361" src="http://www.sounds-like-me.com/news/wp-content/uploads/2010/03/ratte2.jpg" alt="ratte2 Recycle die Ratte " width="710" height="946" title="Recycle die Ratte " /><br />
(Das Cover im Hintergrund gehört zu einer Platte der <a href="http://www.youtube.com/watch?v=9ND8SiLV6e8">Happy Mondays</a> mit einem super Remix von Paul Oakenfold und Terry Farley, bei dem sie den Basslauf von „For the love of money“ der O’Jays unter „Rave On“ legen)</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-11362" src="http://www.sounds-like-me.com/news/wp-content/uploads/2010/03/ratte3.jpg" alt="ratte3 Recycle die Ratte " width="710" height="533" title="Recycle die Ratte " /><br />
(In der Ratte brechendem Auge spiegeln sich die Wellen des Kanals)</p>
<p>Diese Ratte, die sich beim Versuch, unter den Blumenkübel zu schlüpfen, scheinbar das Genick gebrochen hat, ist Baustein Nummer eins auf dem Weg zu einer glücklichen Koexistenz von Pelzträger, Pelzträger-Anprangerer und Pelzkadaver. Ich gehe nie mehr ohne Kadavertüte vor die Tür.</p>
<img src="http://www.sounds-like-me.com/news/?ak_action=api_record_view&id=11358&type=feed" alt=" Recycle die Ratte "  title="Recycle die Ratte " />]]></content:encoded>
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		<title>Rewind: Daniel Wang on &#8220;Ballads For Two&#8221;</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 05:37:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Finn Johannsen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Töne]]></category>
		<category><![CDATA[Chet Baker]]></category>
		<category><![CDATA[Daniel Wang]]></category>
		<category><![CDATA[Wolfgang Lackerschmid]]></category>

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		<description><![CDATA[Finn in discussion with Daniel Wang on &#8220;Ballads For Two&#8221; by Chet Baker and Wolfgang Lackerschmid (1979).
Can you remember how you became aware of Chet Baker? Was it a certain time and place?
It must have been in the mid 1990s, I was about 26 or 27. I tried listening to jazz in an academic way [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Finn in discussion with Daniel Wang on &#8220;Ballads For Two&#8221; by Chet Baker and Wolfgang Lackerschmid (1979).</p>
<a href="http://www.sounds-like-me.com/news/rewind-daniel-wang-on-ballads-for-two/"><p><em>Click here to view the embedded video.</em></p></a>
<p><strong>Can you remember how you became aware of Chet Baker? Was it a certain time and place?</strong></p>
<p>It must have been in the mid 1990s, I was about 26 or 27. I tried listening to jazz in an academic way when I was at university, age 18 or 19&#8230; I had some cassettes from Duke Ellington and Miles Davis at that time, not much else. I did not know how to appreciate jazz at that time. I got into Chet Baker only after I started making house tracks and realizing that what I was really seeking was in &#8220;soul music&#8221;, this beautiful floating, sometimes melancholic feeling which you would hear in great saxophone and trumpet solos, either in disco songs or in &#8220;jazz funk classics&#8221;.<span id="more-10997"></span> My boyfriend at the time smoked marijuana very heavily, and he would try to play guitar with a feeling similar to Chet Baker&#8217;s. He often spoke about Chet&#8217;s heroin addiction and how Chet&#8217;s music embodied this floating, otherworldly &#8220;high&#8221; (from the drug).</p>
<p><strong>Why did you choose &#8220;Ballads For Two&#8221;? What makes this album so important for you?</strong></p>
<p>Well, it is a bit arbitrary for the sake of this interview. There are so many great albums from him and great jazz albums in general. But me, I always especially liked the sound of vibraphones, and also of Fender Rhodes electric pianos and wooden marimbas. I studied marimba for a year as a child. These are all percussive instruments which still have a clear tonality which are very unique among other instruments. And I believe strongly in &#8220;serendipity&#8221; &#8211; you know, chance encounters, random choices which have nice results. I saw this album in an old used-CD shop in Dublin. I didn&#8217;t know what it was, it was just a surprise-discovery. Too much jazz is recorded with the standard piano- bass- and drum set&#8230; Another great album is &#8220;From Left to Right&#8221;, which was Bill Evans playing Fender Rhodes in 1975 or so. Aside from composition and performance, sheer uniqueness of tonality (timbre) is also very important in music, don’t you agree?</p>
<p><strong>Very much so. Actually the title of the album is very apt. It is just a dialogue of trumpet and vibraphone, and it sounds very intimate to me. How would you describe the interaction of the two musicians? Are their instruments a perfect match in this setting?</strong></p>
<p>Exactly &#8212; intimate dialogue is the perfect description. I think the instruments are well matched. However, I will confess, I often reduce the treble (high EQ) by about 30% when I listen to this album. Maybe this mutes the breath noises and the high frequencies and puts a nice &#8220;mist&#8221; over the whole thing. Like fading a photograph from bright colours SLIGHTLY to whites and greys&#8230;</p>
<p><strong>Are there highlights on the album, or songs you don&#8217;t like as much as others, or do you prefer to listen to it as a whole?</strong></p>
<p>I don’t have the album with me right now as I reply, but I love the first number, “Blue Bossa”. It sounds to me like 2 old friends who meet after maybe 20 or 30 years of absence and they exchange stories about each others&#8217; lives. The trumpet is lyrical and melancholic, the vibraphones are a bit orderly and friendly and eager, they play 2 different roles in a dialogue. The 2nd song always seems a bit sad to me. Love the other songs too, but I won’t describe each one here.</p>
<p><strong>Around the time the album was recorded Baker&#8217;s drug problems were comparably in check, even if he couldn&#8217;t sing anymore, and he lived mainly in </strong><strong>Europe</strong><strong>. What might have led to this collaboration? Do you think it was a gun for hire situation, or could it have been constellation Baker was actively looking for?</strong></p>
<p>I really don’t know the details! But I think Chet did it not only for the money. It sounds very purposeful. I suppose he was living in Amsterdam, but Germany is right next door, and Germany (as I have discovered here) has quite a number of underrated jazz musicians and great studio spaces and sound engineers. My favourite vocal harmony albums of all time, by The Singers Unlimited, were all recorded in the Black Forest in the 1970s, by the man whose father built the famous SABA speakers and studio systems. I think great labels and studio engineers can ignore commercial demands and create a space for artists to just do their own thing &#8212; this is an obvious strength in European jazz recordings. They are not always trying to sell to a huge market, like corny commercial jazz in the 1980s (like Kenny G.). By the way, I have nothing against Chet&#8217;s drug addiction. If he were your dad or brother that would be hard, but you have to let artists live their own destiny, and judge them by their artistic output. Unless they become really violent and crazy!</p>
<p><strong>Baker and Lackerschmid seem to complement each other very well musically, they really sound like an item. Baker seemed to enjoy working with other musicians, especially when he could revive his career in </strong><strong>Europe</strong><strong>. Is he a perfect collaborator?</strong></p>
<p>I don’t know if he is a perfect collaborator. It always takes &#8220;two to tango&#8221;. I bet he was good with Lackie because they seem both quiet, introspective types. Great jazz musicians are ALWAYS those who know how to listen to others as well as play (and not just show off how fast they can play tone scales).</p>
<p><strong>Baker and Lackerschmid continued to work together, but with additional musicians. Listening to their other recordings I could not help missing the sad tenderness of &#8220;Ballads For Two&#8221;. It almost seemed to me as if they should have remained unhindered by other musicians. Is the addition of other instruments inevitably distracting form the purity of their sound? Could another constellation achieve this quality?</strong></p>
<p>I don’t have the other CDs, but I&#8217;m glad you&#8217;re telling me that “Ballads” is the best one! Ha Ha! I think a lot of the best music is the pure sort &#8212; Singers Unlimited also worked with bands, arrangers and other musicians, but most critics feel that their best and most essential work was just their Acapella albums. Often the best music is the music that you write alone, for yourself. It is not the broadest range or most clever fiction, but usually it is the most honest expression. Most of Erik Satie&#8217;s music has that quality, of course, even if it was not the most harmonically sophisticated. Or let&#8217;s talk about modern pop music: I am a fan of George Michael now after his WHAM! period &#8212; his 1996 album sounds like just him and a guitar. He and Elton John are bickering lately, and almost EVERYTHING Elton does has a cheapness about it, like Elton&#8217;s persona. It seems to be a very technically talented person who doesn&#8217;t know how to look inside himself. Songs like &#8220;Nikita&#8221; or &#8220;Candle in the Wind&#8221; are ugly because they sound so calculated. Sorry, what do these two guys have to do with Chet Baker? Well, it&#8217;s all about music and purity and cults of persona and blah blah blah!</p>
<p><strong>Are there other Chet Baker recordings you like as much as &#8220;Ballads For Two&#8221;?</strong></p>
<p>I have about 12 or 15 Albums and CDs from him, I think. The early vocal albums &#8211; him singing jazz standards &#8211; are charming but pretty unsurprising now. The one with a big Italian string section is pretty, but all that luxury sounds a bit absurd and silly because the essence of Chet is a kind of noble poverty and asceticism, which is the opposite of music for cocktails and fashionable Milanese boulevards. Oh &#8212; there is one from about 1980 which I love? I think it is called “Walkin&#8217;”. And maybe he also does a version of Cole Porter’s “Love For Sale”: It is just this minimal, raw, slightly sad, long long recording, like a journey without end, into the night. I used to play it before I fell asleep at night. It is the aural equivalent of a wilted Japanese Zen garden. But in the best way.</p>
<p><strong>How would you place &#8220;Ballads For Two&#8221; in his body of work?</strong></p>
<p>&#8220;A bright gem in a box of many treasures.&#8221; I am sounding like a really corny jazz critic here. And I am no expert, just a music lover.</p>
<p><strong>Obviously Chet Baker was always a fascinating character, whose hipster and drug addict lifestyle distracted a lot of attention from his actual talent as a musician, as with many other jazz musicians. Do you think he suffered from this image? Is the sharp contrast of his introvert music and his excessive lifestyle part of his appeal?</strong></p>
<p>Well, we all know that not only Rock Stars build their careers on image. If you didn&#8217;t watch a certain famous Minimal Techno DJ drinking all that beer and tossing his drug-paralyzed wrists around, and only listened to his music, you would probably find it all a bit monotonous after 15 minutes. If people don’t listen to music, but they still want to worship their stars, they have to find a reason, don’t they? Personally, I feel, real music lovers are not so concerned with Chet&#8217;s drug addiction; he played already brilliantly in the 50s, before Amsterdam and all. People also spoke also a lot about his good looks &#8212; in the 60s, he was voted more popular than Miles Davis in the US Magazine &#8220;Downbeat&#8221;.  I heard that he lost his front teeth because he got into a fight: a girl was flirting with him after a gig and her boyfriend got jealous of Chet Baker and roughed him up. But some theories say, that&#8217;s why his singing has this breathy, whispering tone. In the end, when I listen to Chet&#8217;s recordings, it&#8217;s really just his music that interests me. I don&#8217;t listen to disco because I like wearing sequins or Gucci loafers. I like the rhythms and arrangements. Same with Chet: if his tone and phrasing weren&#8217;t so beautiful, he wouldn’t remain so popular still.</p>
<p><strong>I had the impression that he managed to resurrect his status as an artist, but now his legacy is probably more associated with the way Bruce Weber portrayed him in &#8220;Let&#8217;s Get Lost&#8221; than with what he actually played on albums like this. Is it time to get rid of the biography, to concentrate more on what he was able to do in spite of his troubled background? Or does one not go without the other?</strong></p>
<p>I always found Bruce Weber a very superficial artist anyhow: his sort of fascist black and white images of perfect bodies, of perfect homoerotic WASP youth in America. So of course his treatment of Chet Baker is also reduced to superficial imagery. Compare Bruce Weber to great lively photographers like Lisette Model, Diane Arbus, Robert Doisneaux. Those people captured nuance, weakness, tragedy, joy, life lived. They would have been better to make the film about Chet. So I would say, just ignore Bruce Weber (his photos AND film) and listen to the music!</p>
<p><strong>While listening to the album for the first time, the way Baker plays reminded me of the way Burt Bacharach uses the trumpet in some of his compositions. Is my mind playing tricks on me? Is the trumpet more beautiful with sad songs than with joyful ones?</strong></p>
<p>Some music theorists would argue that the loveliest melodies in the world are ALL written MOSTLY in minor keys.  There is rarely a truly gripping, heart-wrenching melody written all in major keys. I&#8217;m not going to discuss the possibly vulgar aspects of Wagner and Sturm und Drang here. You know the phrase from classical Japanese literature &#8220;Mono no Aware&#8221; &#8212; which translates roughly to &#8220;The Beauty in the Sadness in the Impermanence of All Things&#8221;. I think Bacharach songs definitely all have this wistful melancholy in them too &#8212; and that makes them great &#8212; I remember reading one music critic who said &#8220;Bacharach translated the melancholy of jazz into easy-listening for the living rooms of the new American bourgeoisie of the 1960s&#8221;.</p>
<p><strong>Is there similar music you like to listen to? Are you even generally attracted to this kind of melancholic gentleness?</strong></p>
<p>The entire canon of Bossa Nova is based on this &#8220;Saudade&#8221;, isn’t it? This sort of melancholy, solitude, but with a tropical touch. Honestly, I&#8217;m known better as a disco DJ than a jazz critic, and a lot of disco music arrangement owes a legacy to &#8220;Sturm und Drang&#8221; and &#8220;Bavarian Umpah Umpah&#8221; as well. Salsoul, Stravinsky, Wagner. The Village People makes you feel like a big gay marching army, it&#8217;s pompous and grandiose and quite energetic. Even Chic&#8217;s greatest hits didn&#8217;t all rely on minor keys. And then other great disco songs, like the ones written by Ashford and Simpson (“Stay Free”, “Bourgie Bourgie”), have that gentle sophisticated melancholy. So I think it depends on the context. Soft melancholy is great dinner music, but in all honesty, I think we enjoy many modes of music, we just don&#8217;t always notice it or admit it.</p>
<p><strong>As a producer and DJ, you are usually associated with other, more club oriented music. Is there something sounding like this in you? Could you imagine doing something like &#8220;Ballads For Two&#8221; yourself?</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Well, on my NEXT album&#8230; if I ever finish it&#8230; it won&#8217;t just be disco, it will be quite introspective and narrative as well. There will be beautiful theremin recordings, and me singing slow harmonies about people and places I know. But this WILL take some time to record.</p>
<p><img class="alignnone size-large wp-image-10999" src="http://www.sounds-like-me.com/news/wp-content/uploads/2010/03/Daniel-Wang-Daylight-1024x768.jpg" alt="Daniel Wang Daylight" width="1024" height="768" title="Rewind: Daniel Wang on Ballads For Two" /></p>
<p>Born near San Francisco, <a href="http://www.discogs.com/artist/Daniel+Wang">Daniel Wang</a> spent 8 years of his childhood in Taipei, where his education was a strange mix of classical Chinese literature, 1970s American TV shows like &#8220;Dance Fever&#8221;, and a touch of avant-garde Japanese fashion in the early 1980s. He moved back to California only for high school (during which many of his classmates were the children of the engineers and managers of Apple Computers and other tech companies in Silicon Valley, long before the public started sending Emails!).</p>
<p>He went to New York City and Chicago for university, but instead of concentrating on his studies, he ventured out to nightclubs full of gays, club kids, and Afro-Americans who lived for music and dancing.   He ended up working for 2 years behind the counter at a chocolate shop and began to release his own &#8220;house records&#8221;, which began as naive combinations of samples from old disco records which he loved.</p>
<p>Then, by chance, Daniel got a job in a Japanese-owned musical instrument shop in 1996.  That was &#8220;Dr. Sound&#8221; in Soho, New York, and thus began his real education in sound, production, and vintage synthesizers.  Daniel learned to play the theremin, and even helped Dr. Robert Moog to promote his synthesizers at the annual &#8220;Music Messe&#8221;.  In 1999, Daniel released his first EP on Morgan Geist&#8217;s <a href="http://www.environrecords.com/">ENVIRON</a> label &#8211; totally original compositions without sampling or borrowing.  Daniel&#8217;s popularity and production credits grew steadily from that period on, and he got more and more remix job offers and DJ bookings.  He moved to Berlin in 2003, and since then he has not stopped traveling around the world and entertaining people with his DJ sets and occasional live shows, from Moscow to Rio de Janeiro, from Oslo to Japan.</p>
<img src="http://www.sounds-like-me.com/news/?ak_action=api_record_view&id=10997&type=feed" alt=" Rewind: Daniel Wang on Ballads For Two"  title="Rewind: Daniel Wang on Ballads For Two" />]]></content:encoded>
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		<title>Liebesgedichte von Schiesser</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Mar 2010 05:24:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Joswig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fashion]]></category>
		<category><![CDATA[People]]></category>
		<category><![CDATA[FAZ]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Lentz]]></category>
		<category><![CDATA[schiesser]]></category>

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(Screenshot von faz.net)
Internet &#8211; ich liebe dir! Elitärer Separatismus hat keinen Platz in diesem Mix aus globalem Circus Maximus und Bibliothek zu Alexandria. Da kann man noch so sehr in Nosferatu-Pose „Unser nie geträumtes Tränenreich“ skandieren. Der Autor Michael Lentz liest für faz.net in Kurzvideos Zeilen aus seinem nächsten Gedichtband. So etwas heikel Ungeschwollenes wie: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-11096" src="http://www.sounds-like-me.com/news/wp-content/uploads/2010/03/lentz.jpg" alt="lentz Liebesgedichte von Schiesser" width="710" height="128" title="Liebesgedichte von Schiesser" /><br />
(Screenshot von faz.net)</p>
<p>Internet &#8211; ich liebe dir! Elitärer Separatismus hat keinen Platz in diesem Mix aus globalem Circus Maximus und Bibliothek zu Alexandria. Da kann man noch so sehr in Nosferatu-Pose „Unser nie geträumtes Tränenreich“ skandieren. Der Autor Michael Lentz liest für <a href="http://www.faz.net/s/Rub623DDD92B4094D99B3AE3D31AC59B415/Tpl~Ecommon~SThemenseite.html">faz.net</a> in Kurzvideos Zeilen aus seinem nächsten Gedichtband. So etwas heikel Ungeschwollenes wie: „Ich habe ganz einfach die Dinge einmal klarstellen wollen / für immer / nun stehen sie ganz verloren da / als gäbe es immer nur / was in den Blick gerät“.</p>
<p>Und was gerät in den Blick auf der faz-Seite? Oben rechts die Liebesgedichte von Michael Lentz, unten links die Unterwäsche von <a href="http://www.schiesser.com/flash/#/pages/de/start.html">Schiesser</a>. Das prägt. Jeder (sag’ ich mal so) kennt den hässlichen Pawlowschen Reflex, wenn man in seiner eigenen Duftwolke auf Klo sitzt und beim Magazinblättern auf eine spannende Klamotte stößt. Die ist dann leider für alle Zeiten mit dem Klogestank kontaminiert. Man kommt nicht dagegen an. Genauso geht es mir mit Michael Lentz. Höre ich: „Ich bin Staub und Stempel / aber du bestäubst mich nicht“, denke ich, an den schicken Schiesser-Unterhosen mit Eingriff kann es nicht liegen. Intoniert er: „Du reißt mich auf“, stelle ich mir vor, wie Lentz statt im schwarz autoritären Mantel im Liebestöter von Schiesser dasteht. Tut mir Leid (ob für mich oder für Lentz, weiß ich nicht so genau).<br />
Ich glaube, seit der Popularität des Internets habe ich so oft wie noch nie resümiert: „Das falsche Medium / bringt den Besten um.“</p>
<img src="http://www.sounds-like-me.com/news/?ak_action=api_record_view&id=11097&type=feed" alt=" Liebesgedichte von Schiesser"  title="Liebesgedichte von Schiesser" />]]></content:encoded>
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		<title>Day Life Mysteries – Max Diel</title>
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		<pubDate>Sat, 06 Mar 2010 05:25:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marcus Woeller</dc:creator>
				<category><![CDATA[LOVE]]></category>
		<category><![CDATA[abstrakt]]></category>
		<category><![CDATA[Alex Katz]]></category>
		<category><![CDATA[Bay Area]]></category>
		<category><![CDATA[CainSchulte]]></category>
		<category><![CDATA[Figuration]]></category>
		<category><![CDATA[gegenständlich]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Malerei]]></category>
		<category><![CDATA[Max Diel]]></category>
		<category><![CDATA[Richard Diebenkorn]]></category>

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		<description><![CDATA[Clement Greenberg hat es nicht geschafft. Der gegenständlichen Malerei den Garaus zu machen. Obwohl er es mit aller Kraft (beißend, böse, polemisch) und aller Macht (Greenberg war der wichtigste Sprecher für den Abstrakten Expressionismus und lobte ihn zur Modernen Kunst schlechthin aus) versuchte. Denn viele der Künstler sahen es nicht so eng, wie es der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_10909" class="wp-caption alignnone" style="width: 710px"><img class="size-full wp-image-10909" src="http://www.sounds-like-me.com/news/wp-content/uploads/2010/02/19022010577_7001.jpg" alt="&quot;Smithsomania 3&quot;" width="700" height="525" title="Day Life Mysteries – Max Diel" /><p class="wp-caption-text">&quot;Smithsomania 3&quot;</p></div>
<p>Clement Greenberg hat es nicht geschafft. Der gegenständlichen Malerei den Garaus zu machen. Obwohl er es mit aller Kraft (beißend, böse, polemisch) und aller Macht (<a href="http://www.sharecom.ca/greenberg/default.html" target="_blank">Greenberg</a> war der wichtigste Sprecher für den Abstrakten Expressionismus und lobte ihn zur Modernen Kunst schlechthin aus) versuchte. Denn viele der Künstler sahen es nicht so eng, wie es der Kritiker in den 1940er und 1950er Jahren sah. Praktiker sind selten so dogmatisch wie Theoretiker&#8230;<span id="more-10907"></span></p>
<div id="attachment_10910" class="wp-caption alignnone" style="width: 710px"><img class="size-full wp-image-10910" src="http://www.sounds-like-me.com/news/wp-content/uploads/2010/02/19022010572_700.jpg" alt="&quot;American Beauty V&quot; und &quot;American Beauty&quot;" width="700" height="525" title="Day Life Mysteries – Max Diel" /><p class="wp-caption-text">&quot;American Beauty V&quot; und &quot;American Beauty&quot;</p></div>
<p><a href="http://www.maxdiel.de" target="_blank">Max Diel</a> malt gegenständlich und wäre von Clement Greenberg also höchstwahrscheinlich weder wahr noch ernst genommen worden. Er zeigt gerade eine Ausstellung mit dem Titel „American Beauty“ in der Galerie <a href="http://cainschulte.com" target="_blank">CainSchulte</a> in Berlin. Wie die Galerie eigentlich aus San Francisco kommt, bezieht sich Diel auf eine Generation von Malern, die sich vor fünfzig Jahren in der Bay Area Kaliforniens niedergelassen haben. Und dort gegenständlich gemalt haben. Obwohl sie eigentlich aus dem Abstrakten Expressionismus kamen.</p>
<div id="attachment_10911" class="wp-caption alignnone" style="width: 710px"><img class="size-full wp-image-10911" src="http://www.sounds-like-me.com/news/wp-content/uploads/2010/02/19022010576_700.jpg" alt="&quot;Allone 2&quot;" width="700" height="525" title="Day Life Mysteries – Max Diel" /><p class="wp-caption-text">&quot;Allone 2&quot;</p></div>
<p>Und auch Max Diels Gemälden sieht man an, dass er die Abstraktion ebenso verinnerlicht hat, wie die Gegenständlichkeit seinen Bildern Erkennbarkeit verleiht. Im Detail abstrakt und flächig gewinnen die Gemälde ihren figurativen Charakter erst in der entfernteren Betrachtung. Technisch erinnert das an <a href="http://www.alexkatz.com" target="_blank">Alex Katz</a> (ein Bay-Area-Maler im Geiste, der aber stets New York treu geblieben ist), der auf den ersten Blick plakativ-oberflächliche Portraits und Landschaften malt, die sich im Detail aber aus Farbflächen und Ornamenten zusammensetzen.</p>
<div id="attachment_10912" class="wp-caption alignnone" style="width: 710px"><img class="size-full wp-image-10912" src="http://www.sounds-like-me.com/news/wp-content/uploads/2010/02/19022010568_700.jpg" alt="&quot;American Beauty IV&quot;" width="700" height="525" title="Day Life Mysteries – Max Diel" /><p class="wp-caption-text">&quot;American Beauty IV&quot;</p></div>
<p>Diel hat sich mit Bay-Area-Malern wie <a href="http://www.richarddiebenkorn.net" target="_blank">Richard Diebenkorn</a>, David Park oder Elmer Bischoff auseinandergesetzt und den malerei-inhärenten Wettbewerb zwischen Abstraktion und Gegenständlichkeit auch in seiner Malerei durchgespielt. Im Augenblick überwiegt die Liebe zur Figuration. Diel lotet das Mysterium von Alltagsszenen aus, wie es sonst nur Edward Hopper verstand. Er würdigt den einzelnen Moment, den peripheren Blick und wechselt die Perspektiven, fast unmerklich, im Bild. Und macht den Betrachter zum Voyeur, nicht nur der Figur, die stets von hinten oder von der Seite zu sehen ist, aber nie von vorn – sondern vor allem zum heimlichen Beobachter der Malerei selbst.</p>
<p>Max Diel, &#8220;American Beauty&#8221;, <a href="http://cainschulte.com/berlin/exhibitions/ex_diel2010.html" target="_blank">CainSchulte</a>, Winterfeldtstraße 35, Berlin-Schöneberg, noch bis zum 20. März 2010</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-10913" src="http://www.sounds-like-me.com/news/wp-content/uploads/2010/02/19022010569_934.jpg" alt="19022010569 934 Day Life Mysteries – Max Diel" width="700" height="934" title="Day Life Mysteries – Max Diel" /></p>
<img src="http://www.sounds-like-me.com/news/?ak_action=api_record_view&id=10907&type=feed" alt=" Day Life Mysteries – Max Diel"  title="Day Life Mysteries – Max Diel" />]]></content:encoded>
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