Mal die Wand an, geldfarben

January 27, 2011 | von

Das Gute und Schöne. Wer hat als Teenager nicht bei endlos langen Telephonaten mit der besten Freundin ganze DIN A4-Seiten vollgekritzelt, nur um sich dann für eine Viertelstunde später zu verabreden. Nun gut, man war jung brauchte kein Geld. Das kam von den Eltern und die Zukunft war noch weit weg. Bis auf Familienfesten dann nach einem Kniff in die Backe plötzlich folgende Frage im Raum stand: “Was möchtest Du denn später mal werden?” Da antwortete natürlich niemand “Versicherungsvertreter” und es kamen einem vielleicht wieder diese Telephonkritzeleien in den Sinn. Man war allerdings schon zu alt, um mit der nötigen Bestimmtheit das Wort “Künstler!” – mit Ausrufezeichen.

Aber wie macht man sein Hobby zum Beruf? Vielleicht mit Illustrationen zum Thema Arbeitssicherheit?

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Hinter Somefield verbirgt sich ein gewisser Barnaby Ward. Der umtriebige Mann aus Barbados (Twitter) gefällt vor allem durch seinen zurückgenommenen Zeichenstil, kombiniert mit einer verstörenden, bisweilen bizarren Note. Im Bildmittelpunkt stehen in der Regel junge Frauen mit einem unpassend anmutenden Accessoire. Aus Desktophintergründen.

Zachary Walsh stammt aus Manchester und hat 1999 seinen Abschluß am Londoner Royal College of Art gemacht. Als Maler vereint er minimalistische Hintergründe mit behutsam komponierten, figürlichen Darstellungen. Seine bereits neben Großbritannien in France, Mexico und Ireland ausgestellten Bilder haben meist abspielungsreiche Titel (klick auf die Abbildungen) und strahlen durch ihren Malstil zugleich etwas Beruhigendes sowie gleichzeitig Mysteriöses aus.

Noch ein Karrieretipp von Dan Hanrahan, der auch für angehende Graphikdesigner außerhalb von L.A. interessant sein könnte. Der Mann weiß, wovon er redet – von ihm ist beispielsweise das berühmte Scarface-Poster.

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