Nicht geschlecht!

September 19, 2011 | von

Artisten, die Ihre Bilder nicht auf anderen Websites veröffnen sehen wollen, sind eigentlich so gar nicht Glitzer. Aber weil die photorealistischen Gemälde der Amerikanerin Amanda Elizabeth Joseph so gut sind, werden sie hier doch verlinkt. Ich könnte kotzen, wenn die Geschichte nicht so’n Bart hätte. Aber in Zukunft ändert sich das ja hoffentlich. Damit wir aber auch was zu sehen bekommen, wenden wir uns anderen Künstlern zu.

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Der Ire Mike Reedy (Warum packt man eigentlich in unseren globalisierten Zeiten immer noch die Nationalität vor den Namen? Wahrscheinlich ist der Grund, daß man nicht nur abwechselnd “Maler” oder “Künstler” verwanndann möchte.), also dieser Reedy offenbart mit seinen Portraits das Innere der Menschen, ohne dabei allzu sehr ins Psychologisierende abzugleiten. Man könnte auch einfach mal das Geschlecht vor den Namen packen, beispielsweise “der Mann Ulric Collette“.

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Bei Bands hingegen wird das ja gerne gemacht, etwa “die Jungs von Someone Still Loves You Boris Yeltsin“. Und dabei haben Musiker ja unter dem Internet noch viel mehr zu leiden im Vergleich zu den bildenden Artisten. Und Artistinnen. Weil sich deren Ölgemälde und Skulpturen nicht so ohne Reibungsverluste digitalisieren lassen. (Um hier mal einen kruden Bogen zum Artikelanfang zu schlagen.) Dieses Video jedenfalls zeigt eindrucksvoll: Im Zeitalter der Analogie wäre das nicht passiert.

Rätsel: Der Film ist aus 16 anderen Filmen zusammengeschnitten. Wieviele kennst Du davon?

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