re:publica connecting people

April 16, 2010 | von

0023 re:publica connecting people

Die ersten Tage der re:publica waren ereignisreich, die Keynote von Peter Glaser war klasse, der Vortrag von Peter Kruse und Jeff Jarvis kamen bei Publikum hervorragend an. Alles sehr tolle und interessante Vorträge, aber irgendwie hatten sie alle eins nicht, neue Ideen oder Innovationen.

Die re:publica findet dieses Jahr bereits zum vierten Mal statt, in diesem Jahr mit 2500 Besuchern, gegenüber ca. 1400 im Jahr davor und ca. 700 davor. Meiner Meinung nach sind 2500 Besucher ein wenig zu viel des Guten. Das WiFi der re:publica funktionierte mal wieder mehr schlecht als recht, was aber bei über 5000 Geräten im Netzwerk zu Spitzenzeiten auch kein Wunder ist. Wer braucht schon WLAN auf einer Internetkonferenz? Richtig, niemand. Packt die Geräte ein und unterhaltet euch im real life oder/und hört den Vorträgen zu icon wink re:publica connecting people

Apropos real life, ich stelle in letzter Zeit immer mehr fest, dass die eigentliche Konferenz immer mehr in den Hintergrund rückt, viel wichtiger ist das networking. Man trifft hier in Berlin so viele Menschen, die man schon länger über twitter, facebook etc. kennt, dass man vor lauter Gesprächen überhaupt nicht dazu kommt sich alle Vorträge anzusehen.

Und dann ist da ja noch die “After-re:publica-Show”, das Abend-/Nachtleben. Um euch mal einen kleinen Einblick in das Nachtleben zu zeigen, haben wir weder Kosten noch körperliche Mühen gescheut und waren am allerersten Abend im St. Oberholz, der Location für Freelancer in Berlin. Das Café am Rosenthaler Platz ist Anlaufstelle Nummer 1 für diejenigen, die bei einem Kaffee arbeiten wollen. Dienstag Abend fand dort die pl0gbar mit ca. 100 Leuten statt, von denen man gefühlt schon 90 % via twitter kannte.

Am Mittwoch Abend ging es in den Tape Club in der Nähe des Hauptbahnhofs zur “Fashion meets Tech”-Party, die u.a. von Tumblr gesponsort wurde. Feinster Elektro und tolle Gespräche bis tief in die Nacht in einer sehr netten Location.

Gestern Abend stand das Lining, ganz in der Nähe der Kalkscheune auf dem Ausgehplan. Ein kleiner netter Laden mit guten Cocktails an der Ecke Tucholskystraße/Auguststraße. Nach einem Drink ging es weiter in die “Muschi”, die Muschi Obermaier Bar. Ein weiterer netter kleiner Kultladen, den wir mit ca. 20 Leuten zur inoffiziellen pre-re:rublica-Abschlussparty-Location erklärt haben.

Alles in allem finde ich das “Drum-rum”, die netten Abende und Gespräche  in diesem Jahr besser und interessanter als die eigentliche Konferenz, was aber nicht an der re:publica liegt, sondern ein generelles Problem der derzeitigen Konferenzen ist.

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2 KOMMENTARE

  1. [...] Sounds like me: re:publica connecting people [...]

  2. [...] SOUNDS LIKE ME re:publica connecting people [...]

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