SOUNDS

The Killers hatten ihren Höhepunkt bereits – auf so viel kann man sich im Zentrum der rockmusikalischen Popkultur wohl einigen. Zwischen 2002 und heute haben sie über 13 Millionen Exemplarer ihrer Alben verkauft. Hot Fuss und Sam’s Town waren wie Epiphanien des Rock-Pops, Day & Age brach bereits mit dem Erfolg. Und wie so oft war der Anlass ihrer Pause eine angestrebte Solo-Karriere des Frontsängers Brandon Flowers, eigentlich eine Untergangsgeschichte für jede Rockband. Doch die amerikanische Kapelle konnte sich anscheinend von diesem Bruch erholen. Brandon Flowers Solokarriere blieb eher erfolglos – es bricht also ein neues Zeitalter für die Killers an.
Mit ihrem Album “Battle Born” wollen sie im Herbst 2012 aus der Versenkung zurück kehren. Was man im Vorfeld zu den geplanten Aufnahmen und der Produktion hört, lässt immerhin in Erleichterung aufatmen. Denn die erste Single aus dem letzten Album “Day and Age” mit dem Titel “Human” mag zwar die erfolgreichste im Repertoire der Killers gewesen sein, hat allerdings nicht mehr die Zielgruppe getroffen, die die Nevada-Rocker einst so berühmt gemacht haben. Die Fans wollten ein deutlich rockigeres Album, Day & Age jedoch war für den Mainstream, für die Eltern und die Geschwister programmiert. Diesen Schritt haben die Jungs aus Las Vegas wohl revidiert: sie wollen zurück zu ihren Wurzeln, dorthin, wo alles angefangen hat.

Ihre Wurzeln liegen in der wahnwitzigen Casino-Haupststadt der USA. Mitten in der Wüste, unter Neonlichtern, zwischen Spielautomaten und Roulette-Touristen, zogen Brandon Flowers und seine Kollegen von Hotel zu Hotel um ihre Talente in Gigs zu verwandeln. Aber die Konkurrenz ist groß: in einer Unterhaltungsstadt wie Las Vegas versuchen viele Menschen dem Erfolg näher zu kommen. Die großen Hotels – das Venetian und viele andere Häuser auf dem Strip – werden oft von diesen Musikern besucht. Als Bandmitglied Dave Keuning eine Anzeige in einer Zeitung schaltete, er suche neue Mitglieder für eine Band, wurde der Versuch in der Gruppe neu gestartet. Brandon Flowers trat der Band ein, mit “The Killers” wollten die Jungs nun die Stadt erobern.
Mit ihrem britisch klingenden Stil erreichten sie leider nicht unmittelbar den lokalen Erfolg, den sie sich ausgemalt hatten – zumindest nicht in Las Vegas. Aber Hot Fuss’ Debüt Single “Mr. Brightside” erreichte immerhin 4 Mal Platin in Großbritannien. Dort begann dann die steile Karriere der Musiker.

Bis jetzt. Denn nach der Pause sind die Erwartungen an die Band seitens der Fans natürlich groß. Doch Brandon Flowers konnte schon für einige beruhigende Worte zum neuen Album, “Battle Born”, sagen: es wird keine Dubstep-Einflüsse haben, es wird nicht wieder so zart-poppig wie “Day & Age”, sondern zurück zu einem erwachsenen Brit-Rock gehen, der nur selten an die Einflüsse aus ihrer Zeit in Las Vegas erinnert.
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Nicolas Jaar wurde nicht von wenigen – inkl. mir selbst – als einer der interessantesten Musiker des Jahres 2011 gelobt. Seine popbildungssatten Elektro-Miniaturen, zu denen man sowohl nachdenken als auch tanzen kann, schienen vielen in eine mögliche Zukunft zu weisen, raus aus dem retro-lastigen Gegenwartsbetrieb.
Nun kam er Mitte Januar nach Berlin und man wollte hören, was sich da live tut. Noch dazu im Berghain, das sich neben seinem Ruf als einem der besten Clubs Europas zunehmend als eine sehr angenehme Konzert-Location etabliert. Zwei Abende mussten gegeben werden. Beide waren ausverkauft, die Schlange derjenigen, die im Berliner Nieselregen auf die Abendkasse hofften, lang.

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Mitten im Modetrubel präsentiert das Windows Phone FM Live einen besonderen musikalischen Leckerbissen: Ein exklusives Konzert der Berliner Band Bodi Bill in intimer Atmosphäre – am 21. Januar im Tape Club Berlin.

Bodi Bill verbinden die Produktion von Musik gezielt mit ihrer glamourösen Liveumsetzung. Beides funktioniert bei der deutschen Art-School Band als Symbiose und somit als mutimediales Erlebnis für das Publikum. Visuals und Interaktion spielen bei Bodi Bill eine große Rolle. Zu ihrer unkonventionellen und interdisziplinären Heransgehensweise passt perfekt der Liveauftritt des amerikanischen Musiker Thavius Beck. In seiner Funktion als Windows Phone Sound Ambassador wird er eine Liveperformance zum Besten geben, die seines Gleichen sucht. Dabei benutzt Thavius die Dj Sample App von Windows Phone. Der als Wunderkind bezeichnete Beck gehört zu den vielseitigsten und innovativsten Produzenten aus Los Angeles und sein Stil ist unverkennbar.
Dieses exklusive Windows Phone FM Live Konzert ist nur für geladene Gäste. Gästelistenplätze werden darüber hinaus aus ab Mittwoch, den 04.01.2012 über www.facebook.com/WindowsPhoneDE vergeben. Hier wird das Konzert auch unmittelbar via Livestream übertragen und so für alle User erlebbar.
Die Fakten im Überblick:
Bodi Bill (Sinnbus / Rough Trade, Berlin) – exclusive Live-Set, limitiert // Samstag, 21. Januar 2012 // Einlass: 22.00 Uhr – Showtime: 23.00 Uhr // Tape Club, Heidestraße 14 10557 Berlin // Support: Thavius Beck (Ableton Certified Instructor – Window Phone Sound Ambassador – Los Angeles), support by DNZ, hosted by Yarah Bravo
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Musik ist ein gesamt-ästhetisches Ereignis. In kaum einer anderen Kunstform spielen so viele Sinn- und Sinnesbereiche zusammen. Spätestens bei Pop-Musik ist klar, wie viel Design, im weiten Sinn, zum Musikerleben beisteuert – von Plattencovern über Bandfotos und Websites bis zur Gestaltung von Ghettoblastern oder MP3-Playern.
Allein schon in dieser Hinsicht ist das neue Nokia Lumia 800 eine Freude: Der Musik-Hörer im Telefonierer bekommt ein wirklich schönes Gerät in die Hand, zugleich in seinen Formen futuristisch und im Material solide. Außerdem beschreitet Nokia zusammen mit Microsoft in der grafischen Gestaltung des Benutzermenüs endlich neue Wege, die das Gebiet der ewigen iPhone-Kopien anderer Anbieter verlassen.

Das Lumia 800 basiert – neu im Hause Nokia – komplett auf Windows, genauer auf dem System Windows Phone 7.5. Entsprechend wird auch für Verwalten und Downloaden von MP3s eine Windows-Anwendung genutzt. Weiterlesen »
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Love is a smoke made with the fume of sighs. (William Shakespeare)
Seufzen. Herzensqualen. Die Brontë-Schwestern schrieben mit Macht; als würden sie ihren Charakteren die Liebe, das düstere Empfinden, mit eigenen Händen aus dem Inneren reißen. “Jane Eyre” von Charlotte und “Sturmhöhe” von Emily wurden nun beide neu verfilmt. Janes Eyre bereits zum 19. Mal – von dem in Japan und Frankreich aufgewachsenen Amerikaner Cary Joji Fukanaga. Mia Wasikowska, die zarte Gewalt aus Tim Burtons letzter Alice-im-Wunderland-Verfilmung ist Jane, ein Waisenkind, das sich in ihren Arbeitgeber, den Schlossbesitzer Mr. Rochester (Michael Fassbender) verliebt. Allen Schranken zum Trotz tritt sie mit stolzer Leidenschaft den Gang durchs Feuer an. (03)
Wo Rauch ist, muss auch Feuer sein: das feministische Trockenlaub fängt unaufhörlich Feuer. Glaubt die Politik, lange schwelende Laubfeuer mit milden Zugeständnissen löschen zu können, schlägt schon die nächste Feuersbrunst aus. Gut so. Für beide Geschlechter. Die neue “Texte zur Kunst” hat sich dem Thema angenommen: Monika Rink schreibt über Das Prinzip Diva, Marie-Luise Angerer über DSK und die Krise der Währungen, Pamela M. Lee über Post-Feminismus oder Post-Gender. (04)

Verbrannte Erde. Überall? Boris Kralj versucht, dem Mythos Brandstrich Ostblock auf den Grund zu gehen. Sein Buch “My Belgrade” ist eine Spurensuche. Nach den eigenen Wurzeln – seine Eltern kamen in den Siebzigern aus Jugoslawien nach Göppingen. Nach der Zukunft eines Landes, das heute Serbien heißt, das nie sein Zuhause war, dem er in seinen Bildern aber mit Zärtlichkeit begegnet. (06)
Die gefährliche Flucht vor dem Höllenfeuer Nazi-Deutschland traten in den dreißiger und vierziger Jahren tausende Juden nach Palästina an. Viele von ihnen waren Bauhaus-Schüler, die in der Ferne die architektonische Moderne des Bauhaus mit dem Lebensmodell Kibbuz vereinen wollten. Die zionistische Architektur, die 1910 mit der Siedlung “Degania” begann, sollte ganz im Bauhaus’schen Sinn Leben und Arbeit verbinden; ein Dasein in Gemeinschaft bieten. In der Ausstellung “Kibbuz und Bauhaus” in der Stiftung Bauhaus Dessau kann man anhand von Zeittafeln, Fotografien, Interviews und einigen künstlerischen Auseinandersetzungen die Verwandtschaft beider nachvollziehen. (07)
The Roots huldigen mit ihrem neuen Album “Undun” dem Konzept. Beginnend mit dem Tod eines fiktiven Afroamerikaners namens Redford Stephens, wird in den folgenden Songs sein Leben von hinten aufgerollt. “Sozialkritisch, poetisch, experimentell”. (08)
Smoking hot: das Geschenkpapier im Burger-Look (02), die farbverlaufende Lederjacke von Acne (05) und die seidene Handtasche von Valentino (01).
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Kategorie: Sounds | November 25, 2011 | von goerex
Am Montagabend bot das Radialstem für die akustische Erlebnisdimensionserweiterung einen musikalischen Dreiklang in der Reihe “UM:LAUT musik.impulse” an. Vollbestuhlung inklusive. Auch rechts und links neben der Bühne. Ausverkauft.

Der Grund waren: Sleepoingdog aus Belgien, die ruhig und entspannt eröffneten, einfache Musik, ganz einfach und doch so schön. A Winged Victory For The Sullen folgten und verwebten den Raum mit Klangfäden, dass einem der Zustand zwischen Trance, “der Rotwein wirkt” und “die Lider zittern” in Zwischenwelten entführte, aus denen einen der jähe Applaus auch nur noch leicht zu reißen wusste. Weiterlesen »
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“Mein Körper ist eine gnadenlose Topie. Und wenn ich nun das Glück hätte, mit ihm wie mit einem Schatten zu leben? Wie mit alltäglichen Dingen, die ich gar nicht mehr wahrnehme, weil das Leben sie hat eintönig werden lassen? Wie mit den Schornsteinen und Dächern, die sich abends vor meinem Fenster aneinander reihen? Aber jeden Morgen dieselbe Erscheinung, dieselbe Verletzung. […] In dieser Haut muss ich dahinvegetieren. Mein Körper ist der Ort, von dem es kein Entrinnen gibt, an den ich verdammt bin.” (Michel Foucault, Der utopische Körper)
Auch wenn die Postmodernisten wie Foucault, Derrida oder Baudrillard das Ich als ein heterogenes Konstrukt von Zitaten beschrieben, entkamen sie doch nicht dem Körper, der Haut, in der sie wohnten. Im gleichnamigen Film vom spanischen Regisseur Pedro Almodóvar will der Schönheitschirurg Robert Ledgard eine künstliche Haut schaffen, die den Menschen vor allen Einflüssen schützt. Gespielt von Antonio Banderas verkörpert Ledgard den Wahnsinn des modernen Schönheitskults. Der große Melodramatiker Almodóvar legt mit Die Haut, in der ich wohne einen Thriller vor, der versucht die Demarkationslinie zwischen Innen und Außen neu zu definieren und zeigt dabei den Menschen in seiner schönen Schaurigkeit, dem Bösen. (02)
Ein weiterer Befund des Postmodernismus war, dass sich Gesellschaften nicht mehr politisch steuern, sondern nur noch ästhetisch ertragen ließen. Das Victoria & Albert Museum in London widmet diesem Ansatz der totalen Distanz zum Gelebten nun die Ausstellung Postmodernism – Style and Subversion 1970-1990. Gezeigt werden das maternity dress für Grace Jones, die Möbelstücke von Ettore Sottsass oder Zeichnungen und Baupläne postmoderner Architektur wie dem AT&T-Gebäude von Philip Johnson. (06)
Im Gegensatz zur Londoner Schau zeigt das Berliner Bode Museum in der Ausstellung Gesichter der Renaissance eine Epoche, in der sich das Ich vom gleichmachenden Ästhetizismus der höfischen Malerei erfolgreich emanzipiert hatte und die Distanz zum Dargestellten eindrucksvoll aufgegeben wurde. Schlängeln sich auch draußen die Menschenmassen, der Eintritt in die geschwärzten Räumlichkeiten lohnt sich, die Gemälde Botticellis, Da Vincis Dame mit Hermelin und beeindruckende Skulpturen lassen alle Stehstunden zwischen kulturmasochistischen Rentnern vergessen. (07)

Die Hauptfigur in Judith Schalanskys Bildungsroman Der Hals der Giraffe wäre dem Rentenalter am liebsten schon näher und ist getrieben von Verbissenheit. Die Biologie-Lehrerin Inge Lohmark unterrichtet am Charles-Darwin-Gymnasium in der Nähe Greifswalds und den ganzen Roman über folgt der Leser ihren ewigen Hasstiraden im Inneren Monolog. Nach Lohmark hat im Überlebenskampf nur der eine Chance, der sich den Verhältnissen anpasst, wie auch sie es getan hat, in der DDR und in der Zeit danach. Und so schreibt Schalansky im Biologie-Jargon einen spröden Roman über die drängende Frage nach der Verantwortung des Einzelnen. (05)
Husk hat nichts zu verlieren. Vinzenz Hölzl und Trey Taylor wollen mit dem Modemagazin neue Kontexte schaffen. Ihre Arbeit beschreiben sie als Neuordnung gelernter Verhaltensweisen und tradierter Geschmäcker. In der zweiten Ausgabe fordern sie mit Editorials von Jonas Lindström, Hanna Putz, Willem Jaspert oder Rosa Rendl zu einem Neusehen zeitgenössischer Modefotografie, analysieren mit Experten wie UDK-Modeprofessor Stephan Schneider oder Xerxes Cook vom I-Pad-Magazin Post die Zukunft der Mode und zollen Raf Simons Tribut in sieben Kapiteln. (08)
Für die Isländerin Sóley Stefánsdóttir scheint der Mensch nur eine weiteres Geschöpf im Kreis der Tiere und Fabelwesen. “And then I took all your birds/ And I ate them by the fire/ And then me and your smashed birds we danced all night/ And in the morning I climbed your tree and flew away.” Ihre Musik streift vorsichtig die Haut, flieht geheimnisvoll ins Nichts. (03)
Mit den neuen Schnürstiefeln von Missoni kann man die Verfolgung aufnehmen (01) und unter der wetterfesten Montur schmiegt sich das Unterkleid von Carine Gilson wie eine zweite Haut (04).
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Vielleicht erinnert sich noch der eine oder die andere an den YouTube-Schnipselsampler Kutiman, dessen größter Videoerfolg mittlerweile zweieinhalb Jahre her ist. Das Ding ist damals zurecht durch so ziemlich jedes Blog gegangen. Der Mann ist in der Zwischenzeit alles andere als faul gewesen, aber im Vergleich zu seinem Hit sind die Zugriffszahlen für seine anderen Clips eher bescheiden.
Nun, was ist schon ist schon Erfolg. Trotzdem wünsche ich ihm die Wiedereinstellung desselben für sein neuestes Werk, für das er wieder auf die Sampletechnik zurückgreift, die ihn bekannt gemacht hat. Und nur böse Zungen würden behaupten, daß Kutiman das Jazzige gegen gegen rockigere Tonspuren eingetauscht hat und, weil aus dem einmaligen Erfolg eben kein anhaltender entsprungen ist.
“Zurück zu Altbewährtem” kommt als Formel für Atari Teenage Riot überhaupt nicht infrage. Alec Empire hat über die Jahre so gut wie nichts am Konzept geändert und so – man muß fast schon sagen – huldigt ATR ihrem neuen Lied/Video den Internetaktivisten Anonymus. Zur Entstehungsgeschichte des Clips siehe auch diesen Aufruf von der Website der Band:
The visuals of Atari Teenage Riot videos have always been very important. Directors like Philipp Virus, Andrea Giacobbe, John Hillcoat, and Zan Lyons have done an excellent job in working together with the band and getting the message across to a wide audience.
Remember Speed, Revolution Action, Too Dead For Me or Activate, we want Black Flags to follow in those footsteps but with one key difference: We want you to be in it!
Atari Teenage Riot has started working on the video already. If you want to be in the video and show that you support the ideals mentioned above, please send us the following footage:
- take your mobile phone, webcam or any other camera and film yourself lip-synching the song (lyrics below)
- have a black flag in the background, or hold it while youre lip-syncing. (The black flag motif will link all images together. If you dont have one to hand, use a black t-shirt, pull it inside out, stick the arms into itthere you go.)
- you can choose any location for it. If you want to do it at home, great. If you know a crazy location, do it there. (In front of your school or university? At a shopping mall? With your friends at a party?)
- We will use fragments of all videos which are sent in and ultimately add all of you to the official video.
The video will be online and we will fill in the blank spots more and more over the coming weeks until the new single is released. But the process will not end with the release of the single. We have remixes coming! So if you have a great idea that you can put in place after the release date, do it, we will keep adding as long as we are getting material from you all!
- If you want to support the idea but want to do so anonymously, you can cover your face. No problem.
Irgendeiner muß ja das Maul aufreißen. Toll, wenn man auch noch dazu tanzen kann.

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Fast keiner Clubber konnte sich in den letzten Wochen den Sounds, des in Berlin stationierten Santè entziehen. Trotz Elektrodominanz sind die beiden Maxis “Souvenir” und “Rekids” des DJs und Produzenten von Tiefschwarz auf allen Techno- und House-Floors omnipräsent. Es verwundert also kaum, dass der gebürtige Schwabe jetzt seinen Plattenkoffer gepackt und sich aus Berlin verabschiedet hat, um auf US-Tour zu gehen.
Miami, San Francisco, Los Angeles, New York und Mexiko…das sind die kommenden Stationen und wir konnten ihn überzeugen, uns an seinem Trip teilhaben lassen. Ausgestattet mit einem Nokia Smartphone wird Santè in seinem Blog auf Sounds-Like-Me von Spannendem und Trivialem, Lautem und Leisem, Exklusivem und Privatem berichten, von Treffen mit Artists vor Ort und uns seine Eindrücke im Land der unbegrenzten Möglichkeiten in Bildern und Videos festhalten…
Sounds-Like-Me traf Santè noch vor seinem Abflug und sprachen mit ihm über sein Leben zwischen On- und Offline-Modus…
HEIMAT vs. WAHLHEIMAT
Woher kommst du und wohin willst du?
Geboren bin ich in Ulm im schönen Baden Württemberg. Lebe aber nun schon 9 Jahre in Berlin. Im Moment kann ich mir keine schönere Stadt vorstellen. Hier passt alles, hmm vielleicht fehlt ein Meer und mehr Sonne, das
war´s aber schon. Ich könnte mir in den nächsten Jahren vorstellen für einige zeit nach L.A. zu gehen. Weiterlesen »
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Christiane Rösinger lebt seit dem 80er Jahren als Musikerin, Texterin und (jetzt Wieder-) Organisatorin der monatlichen Gala Flittchenbar in Berlin. Sie hat die legendären Lassie Singers mitgegründet, dann die Band Britta. Im letzten Jahr erschien ihr Solo-Album „Songs of L. and Hate“. Dafür hat sie zusammen mit Andreas Spechtl von der Gruppe Ja, Panik einen der schönsten Berlin-Songs seit langem geschrieben, der wunderbar zwischen Liebe und Wut, zwischen “Warum bloß” und “Jetzt erst recht” changiert. Wen könnte man besser befragen über das Leben in Berlin, damals und heute, über die tollen und nervigen Seiten der Stadt?

Christiane, Du bist in den 80ern nach Berlin gekommen – warum?
Ich kam aus einem kleinen badischen Dorf und wollte unbedingt in eine große Stadt. Nachdem ich das Abitur auf dem Abendgymnasium gemacht hatte wollte ich außerdem irgendwo Germanistik studieren. Die Wahl war Freiburg oder Berlin. Zum Glück hab ich mich für Berlin entschieden.
Was war toller damals, was langweiliger als heute? Weiterlesen »
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