Vom Wortspiel zum Ortspiel – DILETTANTEN!
Kunst im öffentlichen Raum hat zumeist etwas Berührendes. Wenn sie uns dort erwischt, wo unsere Gewohnheiten das Kognitive längst zur tauben Marionette der Alltagsrhytmik gemacht haben, durchbricht sie das mit einem frohlockenden “Haha, das ist ja aber witzig!”


Dann steht man irgendwo, wo einst der Fuß schon den Asphalt berührte, aber die semantische Bezugsgröße hat sich geändert, weil wieder irgend so eine verrückte Künstlergruppe die Gesellschaft auf die gewohnheitstierische Langeweile aufmerksam zu machen weiß und beispielsweise wie Redretro, die das schon an der ein oder anderen öffentlichen Beschilderung, vorzugsweise jener in Metros, eindrucksvoll bewiesen hat. Ah, ich wollte doch gar nicht zu Voltaire, naja, lassen wir das. Weiterlesen »




Leuchtend verwirbelte Farben, ineinander verwobene Linien, die sich zu geschmeidig-harmonischen Formen entwickeln – die Kaleidoskop-artigen Bilder des in Rochester, New York beheimateten Multitalents Andy Gilmore haben etwas futuristisches, ja, beinahe fremdartiges an sich. Seine Designs gehen über eine einfache Ästhetik hinaus, ihre Formen stoßen in das Gebiet mathematischer Komplexizität vor und sind von einer großen geometrischen Qualität. Seine hypnotischen Formen, oftmals kräftige bunte Farben auf schwarzem Grund, scheinen wie Raumschiffe zu schweben. Seine Arbeiten sind in der 

