Vom Wortspiel zum Ortspiel – DILETTANTEN!
Kunst im öffentlichen Raum hat zumeist etwas Berührendes. Wenn sie uns dort erwischt, wo unsere Gewohnheiten das Kognitive längst zur tauben Marionette der Alltagsrhytmik gemacht haben, durchbricht sie das mit einem frohlockenden “Haha, das ist ja aber witzig!”


Dann steht man irgendwo, wo einst der Fuß schon den Asphalt berührte, aber die semantische Bezugsgröße hat sich geändert, weil wieder irgend so eine verrückte Künstlergruppe die Gesellschaft auf die gewohnheitstierische Langeweile aufmerksam zu machen weiß und beispielsweise wie Redretro, die das schon an der ein oder anderen öffentlichen Beschilderung, vorzugsweise jener in Metros, eindrucksvoll bewiesen hat. Ah, ich wollte doch gar nicht zu Voltaire, naja, lassen wir das. Weiterlesen »



