Hasta La Vasta IV | Mädchenabend mit dem Lumia 800

Kategorie: Facebook | March 17, 2012 | von

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Wir wären auch gerne spontan zum Mädchenabend mit Nadine Vasta im Lugosi verabredet: Klönen, schnacken, glücklich sein. Der (fast) permanente Draht zu ihren Freundinnen ist die Facebook App auf Vastas Lumia 800. da weiß sie sofort, wer wo steckt, und wo die nächste Verabredung ansteht.

Liebe Vasta, bitte adde uns – und dann auf bald, im Lugosi.

Nilz Bokelberg und Silke Bolms fischen im WWW

Kategorie: Facebook | November 22, 2010 | von

Ich schmeiss alles hin und werd Prinzessin 644x1023 Nilz Bokelberg und Silke Bolms fischen im WWW

Nilz Bokelberg und Silke Bolms haben im World Wide Web gefischt und „Ich schmeiß alles hin und werd Prinzessin“ ist die Ausbeute ihres Tauchgangs durch die (Un)Tiefen des Internets. Bei Langenscheidt dokumentieren und kommentieren sie den herrlichen Nonsens des aktuell grassierenden Gruppenwahns auf Social-Network-Plattformen wie Facebook & Co.

Denn was macht der Mensch eigentlich Tag und Nacht auf Social-Network-Seiten wie Facebook, Lokalisten oder Studi-VZ? GEr gesteht, er bekennt, er solidarisiert sich. Indem er in einer Gruppe beitritt. Am besten einer, die keinen tieferen Sinn erfüllt, aber durchaus eine sinnvolle Einstellung zu Lebensweisheiten ausdrückt. Tatsächlich möchten Millionen von Gruppen mit ihren skurrilen Slogans, absurden Aufrufen und haltlosen Anklagen nur eines: amüsieren. Wie viele Mitglieder so eine Spaßgruppe hat, ist ziemlich egal – die Spannung steckt im Statement. Besonders, wenn es zum Lebensmotto erhoben wird:

Bolms Bokelberg Nilz Bokelberg und Silke Bolms fischen im WWW

Die Anti-Perfektionisten leben ihre Wurschtigkeit in „Is mir egal, ich lass das jetzt so!“, und die Verpeilten treffen Leidensgenossen in „Fettnäpfchen? – Viel zu klein! Ich nehm direkt die Fritteuse!“. Vieltrinker gehören zu „Mein Filmriss war länger als Deine Party und die im Alltag Ermatteten in „Ich schmeiß alles hin und werde Prinzessin“. Geständnis-Gruppen scheinen für viele zu virtuellen Beichtstühlen geworden zu sein. Davon zeugen „Ich schmeiße auch nach 20:00 Uhr Altglas ein. Ha!“ oder „Ich werde Lehrerin und rasiere mir trotzdem die Beine.“ Auch Sprachliebhaber werden zu leidenschaftlichen Networkern: zum Beispiel bei „My english is so good that makes me nobody so quickly after“, Hüter der deutschen Sprache lieben „Ich bin der Einzigste wo das besser machen können tut als wie du“ – und kriegen dafür prompt eine Backpfeife von Das Einzigste GIBT ES NICHT!!! Diese Wahrheit kennt auch der kluge Gründer von „Rettet die Erde! Sie ist der einzige Planet mit Schokolade!“.

Weisheiten, die man im virtuellen Alltag nicht vernachlässigen sollte. Und dank der pointierten Kommentare von den erfahrenen „Gruppenleitern“ Silke Bolms und Nilz Bokelberg, kommen Anti-Gruppisten auf ihren Spaß.

„Ich schmeiß alles hin und werd Prinzessin“

Die schrägsten Gruppen aus Facebook, Lokalisten und StudiVZ“
Von Nilz Bokelberg und Silke Bolms

Langenscheidt Verlag
€ 7,99

Verstecken spülen – mit Links

Kategorie: Facebook | November 13, 2010 | von

Gustavo Peña ist ist sicherlich ein Mann von Welt; zumindest kann er seinem Weltverständnis angemessen – sozusagen in großformatigem Rahmen – Ausdruck verleihen. Der Kerl schießt auch Photos und hat ein paar Zeichnungen auf seiner Seite, aber das Highlight sind ohne Frage die Gemälde. Zum Beispiel dieses eigen/artige Selbstportrait.

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Ja, der Bursche scheint das Gegenteil von Überforderung zu verkörpern. Aber weit davon entfernt zu sein, ein schlichtes Gemüt auf den Leib gestrickt zu bekommen. Wenn man den Leuten, also den Betrachtern, zuviel zumutet, dann geht ihnen womöglich der eigene Mut flöten. Weil die Welt eben auf tönernen Füßen steht. Das tut sie ganz mutwillig.

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Entzugserscheinungen lassen sich prima mit Masken hinwegkompensieren. Jedenfalls scheint der Junge es mit seiner Biographie ernst zu nehmen: Still in progress. Weil man noch nicht einmal im Renteneintrittsalter seine Memoiren schreiben sollte. So wie man mit öffentlichen Abschlusskundgebungen vorsichtig sein sollte. Oder zumindest um deren Sichtbarkeit wissen.

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Kinderkram, Flammtasielandschaft. Aber alles der Reihe nach. Und natürlich Mädchenbildergeschichten, in diesem Fall tituliert als “Robocop Enemies”. Weil dieses süße verkleidete Kind zu Halloween bereits jeder gesehen hat. Helloween bringen übrigens ein neues Album raus.

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(Alle Abb. © by Gustavo Peña.)

Mitläufermysterium – Facebook is evil

Kategorie: Facebook | February 21, 2010 | von

facebookevil  Mitläufermysterium   Facebook is evilEs ist schon seltsam – Facebook ist eigentlich doch dafür bekannt, Raum zu bieten, um die eigene Persönlichkeit nicht nur zu entfalten, sondern viel eher zu gestalten. Dieses Facebook, bekannt und geliebt dafür, Chancen zu geben die eigene, wie man so schön sagt „Lebensvistitenkarte“  zu präsentieren. Zu sein, zu zeigen wie man ist, wie man sein möchte. Dieses Facebook öffnete jetzt seinen Schlund und zeigt seine Macht. Vor ungefähr sechs Wochen hat sich etwas, wie eine Art Virus eingeschlichen. Dieses Etwas öffnete den Vorhang. Plötzlich wurde, das doch bisher im Netz bis zum letzten Winkel ausgestreckte, gedeihte Individiuum mit einem billigen Trick, nämlich vermeintlicher Individualität, gelockt. Und von einer auf die andere Sekunde war sie dahin. Die Idee von der Massenplattform, die individuell sein lässt. Weiterlesen »

Wie dumm macht Facebook und Co. wirklich?

Kategorie: Facebook | January 02, 2010 | von

facebookbloed Wie dumm macht Facebook und Co. wirklich?

Es ist vielerorten zu vernehmen, dass die Wissenschaft, vielleicht auch mehr die Populärwissenschaft oder gar die Pseudowissenschaft sozialen Netzwerken die Fähigkeit attestiert, sozialpsychologisch unvorteilhaft Einfluss auf die Menschheit zu nehmen. Wissenschaftler schreiben Bände und wir Online-Geschichte. Woher kommt das? Nicht, dass das Schreiben dieser ersten Sätze schon jäh durch einen einflatternden Gutrutschwunsch unterbrochen worden wäre. Die mehrkanalige Erreichbarkeit hat längst Spuren im alltäglichen Kommunikationsverhalten hinterlassen. Aber was meint dieses blöd eigentlich?

Spiegel berichtet kürzlich davon, dass eine Studie der Universität Ohio belege, dass Facebook-Nutzer empirisch belegbar schlechtere Noten haben als die Wenig- bis Nichtnutzer.

Der deutschen liebste Zeitung Bild veröffentlicht die radikale These einer Psychologin, die ein Wort für Facebook einlegt, Twitter-Usern sowie Youtube-Fanaten aber dem Übel nahe sieht, durch ihr Handeln dümmer zu werden. Facebook, so meint sie, fördere das Arbeitsgedächtnis und fördert die Intelligenz. Youtube und Twitter hingegen verursachen das genaue Gegenteil, weil das Kurzzeitgedächtnis auf unförderliche Weise beansprucht werde.

Und da sind wir wieder beim generellen Problem der Generation Netzwerk-Kinder: wir sind prokrastinierende Online-Junkies, die auf der Suche nach der kopierbaren Hausarbeit, dem Wissensquell Wikipedia auf den Leim gehen, was wir damit rechtfertigen, dass sich die Journalistengilde auch nicht anders verhält. Auf halbem Wege klimpert uns Skype, Facebook und Co. aber schon längst die Melodie des Aktuellen vor, was zwar keine große Bedeutung birgt, doch aber unseren einsamen Seelen den Herdentrieb und das Gruppengefühl überbürstet.

Und sei es nur daran gelegen, dass wir dann wissen, dass Ines und Peter heute Spaghetti gegessen haben und dabei mit Anthony and the Johnsons dem Tag einen Soundtrack gaben. Nebenbei noch ein wenig rumgehuscht, etwas dünnes bei Twitter gelesen und den Sinn für Humor im Failblog befriedet, während die Hausarbeit ins Vergessen gerät, weil wieder mal mehr Tabs geöffnet sind, als die Bildschirmbreite unterzubringen vermag. Dafür hat man was bei Ebay ersteigert, was man ohnehin nicht braucht und ist unweigerlich dem Serendipity-Effekt erlegen.

Unsere latente sexuelle Orientierungslosigkeit verdrehen wir mit Youporn und wenn es mit den Partnern nicht mehr klappt, dann gibt’s ja auch ein Heulforum. Oder ‘ne Gruppe bei Facebook.  Dafür bekommen wir aber die feschesten Partytipps und müssen nicht unbedingt alle Menschen nur noch im Internet kennenlernen, was ja gar nicht so dumm ist. Oder? Bing! Ich habe eine neue Nachricht. Endlich. Erlöst aus dem erdrückenden Jetzt.

Wir hassen “I love…”

Kategorie: Facebook | December 05, 2009 | von

Irgendwie scheint seit zwei Jahren jeder alles zu lieben. South East Asia, New York, Paris, Michael Jackson, Chanel, Fiffi, Lucky Strike, Surfen, Bob Dylan, die liebe Mama – whatever. Wir können es nicht mehr sehen! Die Mitteilungsbereitschaft mancher Leute überschreitet Grenzen.

hate love Wir hassen I love...

„I love“ – Statments, mittlerweile ein Massenphänomen, sind peinlich, vor allem in Form eines so genannten „Fun-Shirts“. Halt die Klappe oder sag, was du zu sagen hast, denkt man immer öfter. Aber bitte nicht per Textildruck. Oh und auch nicht per Facebook-Post, zumindest nicht, wenn du (heute bei Facebook gelesen): Ofenpizza so sehr liebst, dein Badezimmerschränkchen, die Geduld deiner Mitbewohner, deinen Freund des Tages, die neuen Autoreifen, das Bio-Katzenfutter, deine Nagellackfarbe, den Namen deines neuen Freundes: Daniele Pascale. Weiterlesen »

Modern Stalking

Kategorie: Facebook | December 02, 2009 | von

Früher brauchte man detektivisches Gespür, Durchhaltevermögen und manchmal sogar die Caritas, wenn man jemanden wieder finden wollte, den man vor langer Zeit aus den Augen verloren hatte. Heute werden Personen-Suchanfragen in Sekundenschnelle von einem Zentralorgan beantwortet, das so viele User samt ihrer privaten Daten zu seinen Untertanen zählt, das es sich mit Fug und Recht zum viertgrößten Staat der Welt ausrufen lassen könnte.

rioRio Modern Stalking//Foto: Michael Hoelzl©2009VG-Bildkunst-Bonn//

Facebook führt Menschen zusammen. Die, die sich aufrichtig über ein Wiedersehen freuen (und insgeheim zur virtuellen Dankesrede ausholen) und solche, die man nie, nie, niemals wieder sehen wollte. Einfach nicht auf „Freundschaft bestätigen“ klicken? Schon, aber selbst die Nicht-Reaktion ist als solche für den Freundesanfrager zu sehen und damit persönlich verletzend. Das will man ja dann auch niemandem zumuten… Lästig ist es allemal.

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digital na(t)iv

Kategorie: Facebook | November 17, 2009 | von

Schon ein paar Tage her: spiegel.de braucht es natürlich mal wieder ganz groß, unter “Generationen” ist da nichts (auf) zu machen. Da muss irgendein Clash of irgendwas herbeigeschrieben werden, um – ja was? – fidibum. Wenn man sich die Zahlen anguckt, dann sagen die etwas ganz anderes: Nämlich, daß der digital divide oder gap nicht zwischen spätpubertierenden Teenies und dem Rest der Republik verläuft, wie einem sensationslüsterne Printoriginäre schwarzaufweißmachen wollen, sondern in Deutschland die Zahl 50 die Altersgrenze bildet: jünger ist netzaffin, älter eher nicht – und den Punkt Intelligenz lasse ich hier einmal bewusst außen vor, sonst wird es noch polemischer. Weiterlesen »

Ausgerechnet: Glück

Kategorie: Facebook | October 22, 2009 | von

Die Social-Media-Plattform Facebook präsentiert stolz eine neue Applikation, die Auskunft gibt, wie sich die Nutzer gerade fühlen. Überraschend ist nicht der so entstandene Index, sondern wozu die Ergebnisse in Zukunft verwendet werden könnten.

Index01 Ausgerechnet: Glück

via Facebook

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Flaek – Sneakers 2.0

Kategorie: Facebook | August 25, 2009 | von

flaek sneakers4 Flaek   Sneakers 2.0
„Der beste Sneaker. Ever“ solls werden, sagen Sven und Oliver und verknüpfen Arbeit mit Vergnügen. Die Mediendesign-Studenten „mit einem nicht unbeachtlichen Interesse an Turnschuhen“ machen derzeit in Sneakers. Während sich ihre Kommilitonen mit Pixelschieben in den Diplomarbeitsmarathon begeben, haben sich die zwei Studenten zum Ziel gesetzt, ein eigenes Turnschuh-Label unter dem Namen Flaek zu gründen. Weiterlesen »

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