Mit zweierlei Spaß gemessen – Search Engine Obstacle Course

Kategorie: google | September 11, 2010 | von

Lustig machen mit Google // Vielleicht kennt der eine oder andere Autocomplete Me, wie immer bei Erfolg gibt es da mittlerweile deutsche Klone zu. Sei auch jedem gesagt, der sich fragt, ob smsvongesternnacht.de/ oder smsvongesternnacht.net/ früher da war – das Original ist natürlich textsfromlastnight.com/. Aber ich wollte ja was wirklich Neues erzählen, also zurück zu Google. Obwohl das mit Instant nochmal potenziert wird. Mir zumindest war das Spiel The Search Engine Obstacle Course bis eben unbekannt. Wie funktioniert’s? Weiterlesen »

Ausgerechnet: Glück

Kategorie: google | October 22, 2009 | von

Die Social-Media-Plattform Facebook präsentiert stolz eine neue Applikation, die Auskunft gibt, wie sich die Nutzer gerade fühlen. Überraschend ist nicht der so entstandene Index, sondern wozu die Ergebnisse in Zukunft verwendet werden könnten.

Index01 Ausgerechnet: Glück

via Facebook

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Kleine Beträge, große (falsche) Hoffnung?

Kategorie: google | September 23, 2009 | von

Für Zeitungsverlage gestaltete sich die Refinanzierung ihrer Inhalte im Web bisher schwierig bis unmöglich. Suchmaschinen-Riese Google stellt den US-Verlagen nun ein Online-Bezahlsystem vor, mit dem der Kauf einzelner Artikel ermöglicht wird. Wie uneigennützig ist dieses Konzept und welche Gefahren birgt es?

google logo1 Kleine Beträge, große (falsche) Hoffnung?

Logo Google Inc.

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Mit Marken Machen

Kategorie: google | September 17, 2009 | von

MITMACH-MARKETING

good by spanier miguel martinez Mit Marken MachenWerbung hat sich verändert seit 2.0. In dieser Welt, in der Märkte Gespräche sind und Markenkommunikation nicht mehr one-way ist.  Das sagen sie zumindest alle und hängen vor ihre Kampagnen Wörter wie Viral, Ambush, Mouth-to-Mouth, Buzz, Integrated, Social Media und noch viel kompliziertere. Doch bei all dem professionellen Gedröhne geht´s letztendlich immer darum, dass der Mensch etwas macht, worüber andere Menschen im besten Fall sprechen und nochmal was damit machen und am Ende etwas Positives bei rumkommt für das, was Marke oder Produkt ist.

Menschen sollen irgendetwas tun in der großen neuen Welt des Mitmach-Marketings. Spiele werden zurechtgeschustert und heißen dann Advergames; Quiz- und Gewinnspiele bringen den Traffic ins Haus, mit Designwettbewerben und Designerkooperationen lässt sich auch immer gut Quote machen und das Viral als obligatorisches Zusatzinstrument ist bereits meist ähnlich abgeschmackt wie User Generated „Stell dich dar“ Content-Aktionen. Irgendwelche Idioten fürs Mitmach-Web lassen sich immer finden. Wenn´s jedoch aufregend sein soll, ist Kreativität gefragt. Hier fünf Beispiele, die zeigen wie Markenmitmachen doch noch unterhaltend sein kann.

Bannerinnovation.
nike trash banner talk Mit Marken Machen
Werbebanner nerven und werden höchstens versehentlich angeklickt, wenn sie mal wieder obendrüber statt nebendran herumlayern. Dass Marketeers best Buddy, der Skyskraper, jedoch keine olle Kamelle aus der Web 1.0 Ära sein muss, belegt der Nike+ Trash Talk mit zwei Werbebannern auf jeweils einer Seite für Männer und einer für Frauen, mit deren Hilfe Nachrichten und Kommentare ans andere Geschlecht gesendet werden konnten.

Auch wenn die „Mäner vs. Frauen“ und „Frauen vs. Männer“ Angelegenheit abgeschmackter nicht sein könnte: Sie funktionierte und verhalf dem Skyskraper dank technischer Innovation und kreativer Querdenke durch Jung von Matt zu neuem Glanz.

Rundumspaß im echten Leben.
pak de polo Mit Marken Machen

Medienübergreifend bis ins reale Leben hinein, machten VW und Dodge Furore. Volkswagen, in Sachen innovative Werbung und  kreative Kommunikation sowieso die Nase ganz vorn im Werbewind, sorgte mit „Pak de Polo“ in Amsterdam für Ekstase. Acht Tage lang fuhr ein neuer, mit Innen- und Außenkameras ausgestatteter VW Polo durch Amsterdams Straßen. Wer ihn sah, konnte ihn anhalten und damit fahren, bis der Nächste an der Straßenecke winkte. Der Fahrer, der die längste Strecke mit dem Wagen zurückgelegt hatte, durfte den VW Polo als Trophäe mit nach Hause nehmen. Auf der Pak de Polo Mikrosite wurde die Fahrt des Wagens in Echtzeit übertragen, im Fernsehen und Radio mit Spots auf die Aktion hingewiesen und das zum Echtzeit-Echtleben Wettbewerb passende digitale  Spiel in die Community-Hände gelegt. Mehr Buzz geht nicht.

dodge Mit Marken Machen
Es sei denn, man bringt geschickt den Sex ins Spiel. Denn der verkauft ja bekanntlich immer. Doch wie macht man um den Sex herum eine Mitmach-Marketingaktion für den Markenmehrwert?
Um den ersten familienfreundlichen Dodge ins Gespräch zu bringen, lud Proximity BBDO Paare über diverse Online-Kanäle in die Dodge Showrooms ein, um im Wagen Sex zu haben. Ja. Richtig gehört. Echten Sex. Das Elternpaar des ersten Dodge-Babys wurde für seine Mühen mit dem Wagen belohnt. Was lernen wir daraus? Überschätze nie die Schamgrenze deiner Zielgruppe.

Auf Twitter komm raus.
chalkbot Mit Marken Machen
Chalkbot ist nicht mehr ganz neu aber dennoch ein erwähnenswertes Beispiel für Unternehmenskommunikation mit Twitter und Mitmach-Fröhlichkeit. Dass bezahlte Mikroblogger Unternehmen nach außen repräsentieren ist ein alter Hut. Nike forderte im Rahmen der Livestrong Kampagne nicht nur einen professionellen, sondern tausende Freiwillige auf, Hoffnung in 40 Zeichen zu verpacken. Die getwitterten Botschaften wurden dem Lance zum Support gereicht,  entlang der Tour de France Route mit Kreide auf den Boden gedruckt und hier dokumentiert.
So kriegt man also die Masse Mensch ins Werbepäckchen gezwitschert.

Erweiterte Realität.
5 Gum Augmented Reality Music Mixer Mit Marken Machen
Unter AR oder besser Augmented Reality versteht man die „computergestützte Erweiterung der Realitätswahrnehmung“. Noch in den Kinderschuhen steckend, begegnete sie uns bislang überwiegend in Form von Printmotiven, die, wenn vor die Webcam gehalten, visuelle Wunder zauberten.
Das Nokia Research Center visualisiert im Video die große Vision des neuen Lebens mit der erweiterten Realität und gibt hier umfangreiche Informationen zum Thema. Google schuf mit der ING Google Android Application ein hilfreiches Modul für die Suche nach dem Bankautomaten, Kaugummikönigland Wrigley’s legte jedoch mit dem 5 Gum Augmented Reality Music Mixer die Messlatte für zukünftiges AR Mitmachaktionen ein weites Stück nach oben. Webcam an und hier entlang.

Alle Enden vorprogrammiert.
simon ellis interactive video Mit Marken Machen
Neue Viral Videos braucht die Welt nicht mehr. Zumindest nicht solche, die von einfallslosen  Onlinemarketeers freigegeben werden und das Netz vermüllen. Interaktive Videos sind nicht mehr ganz neu – spätestens seit Werbung im Bewegtbild herumflattert, steigen die Mausmotorik-Trainingseinheiten um das Wegklick-Knöpfchen zu erreichen, bevor der ganze Screen mit gebrandeter Botschaft versaut ist. Eine konstruktive und zugleich höchst unterhaltsame Form des Mitmachvideos wird von Simon Ellis eingeführt. Die erste Videoserie mit Suchtfaktor, in der der Zuschauer selbst bestimmen kann, wie es weitergeht. Dass dabei kein Großkonzern die Finger im Spiel hat, sondern der Regisseur das Selbstmarketing pflegt und das Portfolio poliert machts noch sympathischer.

Titelbild von Spanier.

War das jetzt so schwierig?

Kategorie: google | July 28, 2009 | von

“Lass mich das für dich Googlen”

cogitation War das jetzt so schwierig?

Weißt du vielleicht....? http://www.flickr.com/photos/markusschoepke/177682520/

Wer kennt das nicht? Da haut jemand eine Frage raus, die man sich mit ein bisschen Allgemeinwissen oder einer 3-Sekunden-Online-Recherche problemlos hätte selbst beantworten können. Gerne wird so eine Frage auch mal im Skype-Chat oder als Tweed gestellt. Mein Lieblings-Tool, um dem zu begegnen:

lmgtfy War das jetzt so schwierig?

www.lmgtfy.com

Auf dieser Seite wird die Frage in ein Google-Fenster eingegeben. Nicht als Suchbegriff, sondern als konkret ausformulierte Frage. Dann wird ein Link generiert, über den der zu Demütigende auf diese Frage zugreifen kann. Einmal angeklickt, zeigt der Link die Frage im Google-Fenster und eine Maustaste die sich auf den “Google-Suche-Button” zubewegt. Darunter die doch etwas zynische Frage, ob das denn jetzt so schwierig war. Ergebnisse gibt es natürlich auch. Hier eine ganz schwierige Frage als Beispiel:

Wovon lebt eigentlich Peter?

Viel Spaß damit.

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