Den jungen, chilenischen Illustrator Fabian Ciraolo umtriebig zu nennen, wäre glattweg untertrieben. Der Mann bebildert von Magazin- bis Plattencover einfach alles, was eine Oberfläche hat. Dabei bleibt er trotz einer ungeheuerlichen Vielfältigkeit stets seinem ganz eigenen Stil bewunderswert treu. Auf seinem Blog veröffentlicht er in regelmäßigen Abständen Proben seiner verschiedensten Arbeiten. Zu finden auch auf Facebook und Twitter. Weiterlesen »
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Man muß ja schon fast den Begriff “malerisch” aus der illustrierten Mottenkiste holen, um die Bebilderung zu beschreiben, wenn es beispielsweise in der Tagesschau irgendwie um das Thema Arbeit geht. Wird etwa über Tarifverhandlungen berichtet, dann greift man gerne auf Archivmaterial zurück, das Fabrikarbeiter an Fließbändern oder mindetens Leute beim Bedienen beeindruckend großer Maschinen zeigt. Und bei Interviews mit Schriftstellern oder Wissenschaftlern ist man heilfroh, daß man sie vor ihren prächtig ausgestatteteten Bücherregalen filmen kann. Aber wie lange wird das noch gehen? Weiterlesen »
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Kategorie: Illustration | August 08, 2011 | von Nina Trippel
Wir wollen wissen, was geht – und was gar nicht. Welche App immer eine Lösung parat hat und welches Standardwerk im Bücherregal steht. Antworten von Menschen der aktuellen Kulturlandschaft auf Fragen rund ums zeitgenössische Leben zwischen On- und Offline-Modus. Diese Woche mit: Mario Wagner.
Seine Antwort auf die Frage, welchem Ort er gerne in echt Besuch abstattet, gibt Hinweis darauf, dass Mario Wagner inzwischen weder in der Eifel, noch in Aachen wohnt. In erstgenannter Region ist Wagner aufgewachsen, in Achen hat er studiert, aber mittlerweile ist er auf der anderen Seite des Teichs zuahuse. Genauer gesagt in San Francisco. Aber eigentlich spielt das keine Rolle, den als moderner Mensch und freischaffender Künstler und Illustrator kann man schließlich von überall aus arbeiten. Und genau das tut er: Wenn er nicht gerade an seinen zweimetergroßen Kunstwerken arbeitet, bei denen er menschliche Wesen in verfremdete Welten und architektonische und industrielle Versatzstücke setzt, dann komponiert er vielleicht gerade eine Auftragsarbeit für das New York Times Magazine um oder verarbeitet komplexe Sachverhalte für die Neue Zücher Zeitung zu Bildern. Seinem Stil bleibt er dabei stets treu und vermischt Elemente aus vergangenen Tagen mit Bildfragmenten der Populärkultur der Jetztzeit. Das Ergebnis ist dann meist mehr als ein hübsches Arrangement, sondern konfrontiert den Betrachter mit seiner Rolle als Zahnrad zwischen Technik und Industrie.
Mario Wagners Collagen waren bereits in zahlreichen deutschen und internationalen Ausstellungen vertreten und gerade hat er für das „Absolut Blank“ Projekt von Absolut Vodka eine Arbeit beigesteuert. Einen Blick hinter die Kulissen des Projekts kann man sich (ab 18 Jahre) am Ende des Posts ansehen. Was Mario Wagner macht, wenn er nicht gerade am Meer ist oder imaginäre Orte erfindet, hat er nachfolgend notiert – und trotz kühler Bildästhetik darf man vermuten, dass er ein echter Romantiker sein muss, aber lest selbst.

NAME Mario Wagner
JAHRGANG 1974
HEIMAT vs. WAHLHEIMAT
Woher kommst du und wohin willst du?
Eifel vs. Weltall
BERUF vs. BERUFUNG
Was verdient die Butter aufs Brot und wo steckt dein Herzblut drin?
Illustration vs. Kunst
BOREDOM vs. ENTERTAINMENT
Was langweilt dich zu Tode und was/wer lässt deinen Adrenalinpegel steigen?
Gesellschaftsspiele vs. Sport
HABEN vs. SEIN
Was ist dein aktuelles Objekt der Begierde und was bewegt dich wirklich?
Frieden vs. Leben
HARDWARE vs. SOFTWARE
Welches Gadget ist unentbehrlich und welche Applikation hat immer eine Lösung parat?
Leidenschaft vs. Gehirn
ONLINE vs. OFFLINE
Welcher Domain stattest du täglich einen Besuch ab und wem gerne in echt?
Spiegel.de vs. Meer
CONVENIENCE vs. LUXURY
Was macht deinen Alltag aus und worauf sparst du schon ewig?
Freiheit vs. Fitness für einen Marathon
HOT SPOT vs. SO NOT!
Wo ist aktuell dein zweites Wohnzimmer und welcher Ort geht gar nicht (mehr)?
Atelier vs. verrauchte Kneipen
FREUND vs. FEIND
Wer bereichert deine Welt und wer sorgt fürs Gegenteil?
(Kunst)Geschichte vs. Intoleranz
SCHWARMINTELLIGENZ vs. HERDENTRIEB
Wann baust du die Gemeinschaft und wann lässt du die Massen lieber alleine ziehen?
Fussballschauen vs. Kreativsein
NOW vs. FOREVER
Was liest und hörst du momentan und welche Standardwerke möchtest du nicht missen?
Welche Zeilen und Noten treffen den Zeitgeist und welche haben dich geprägt?
Now: Prokofiev, Romeo und Julia; Forever: Pink Floyd
GOOD vs. EVIL
Wie machst du die Welt ein bisschen besser und was war deine letzte Sünde?
——- vs.——-
DANKE!
 © Mario Wagner "Aim for the Heart of the Sun"
 © Mario Wagner "Isn't this where we came in"
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Kategorie: Illustration | August 01, 2011 | von Nina Trippel
Wir wollen wissen, was geht – und was gar nicht. Welche Seiten gebookmarkt und welche gebündelt und in echt im Regal stehen, worin das Herzblut steckt und was die letzte Sünde war. Antworten von Menschen der aktuellen Kulturlandschaft auf Fragen rund ums zeitgenössische Leben zwischen On- und Offline-Modus. Diese Woche mit: Julia Pfaller.
Ihre Arbeiten sind in so unterschiedlichen Magazinen wie der Spiegel Wissen, Elle oder dem Berliner Format Fräulein zu bewundern und gleichermaßen vielfältig ist auch ihre Handschrift: Julia Pfaller. Die Wahlmünchnerin weiß aus einfachen Materialien komplexe Themenwelten zu basteln, kleben und malen. Das Ergebnis kann eine dreidimensionale, monochrome Silhouettenlandschaft sein oder Sternzeichen im poppigen Collagen-Look. Wenn ihre Arbeiten nicht gerade deutsche und internationale Magazine schmücken, dann arbeitet sie vielleicht gerade im Auftrag der Automobilindustrie oder einer Modemarke – oder ist mit ihrer Band namens Damenkapelle unterwegs und macht Musik. Die Formation bezeichnet ihre Musik selbst als Glam Rock/Psychedelic/Screamo – in jedem Fall ist sie ein akustische-visuelles Erlebnis und wer gerne mehr davon hören und sehen möchte, als die Songs und Clips auf Myspace – das Album erscheint am 28. August bei Echokammer. Wie sich Julia Pfaller ausdrückt und was sie zu sagen hat, wenn nicht gerade auf der Bühne steht oder am Zeichentisch sitzt, sondern sich mit dem Eintippen von Buchstaben begnügen muss, kann man nachfolgend lesen.
 PHOTO: JULIA PFALLER
NAME Julia Pfaller
JAHRGANG 1975
HEIMAT vs. WAHLHEIMAT
Woher kommst du und wohin willst du?
von der Ukraine an den Broadway, bin aber zur Zeit in München
BERUF vs. BERUFUNG
Was verdient die Butter aufs Brot und wo steckt dein Herzblut drin?
Illustration vs. Performing Arts
BOREDOM vs. ENTERTAINMENT
Was langweilt dich zu Tode und was/wer lässt deinen Adrenalinpegel steigen?
U-Bahn vs. Bayerische Seen
HABEN vs. SEIN
Was ist dein aktuelles Objekt der Begierde und was bewegt dich wirklich?
Nashville vs. meine Band Damenkapelle
HARDWARE vs. SOFTWARE
Welches Gadget ist unentbehrlich und welche Applikation hat immer eine Lösung parat?
Canon G10 vs. Sachertorte
ONLINE vs. OFFLINE
Welcher Domain stattest du täglich einen Besuch ab und wem gerne in echt?
YouTube vs. Tengelmann
CONVENIENCE vs. LUXURY
Was macht deinen Alltag aus und worauf sparst du schon ewig?
Heimarbeit vs. Bauhaus-Atelier mit Meerblick
HOT SPOT vs. SO NOT!
Wo ist aktuell dein zweites Wohnzimmer und welcher Ort geht gar nicht (mehr)?
Kiosk im Westpark vs. Gärtnerplatz
FREUND vs. FEIND
Wer bereichert deine Welt und wer sorgt fürs Gegenteil?
Hank Schmidt in der Beek vs. Hank Schmidt in der Beek
SCHWARMINTELLIGENZ vs. HERDENTRIEB
Wann baust du die Gemeinschaft und wann lässt du die Massen lieber alleine ziehen?
Theaterprojekt 2011: „Ich dachte man darf alles“ vs. Olympiade 2018
NOW vs. FOREVER
Was liest und hörst du momentan und welche Standardwerke möchtest du nicht missen?
Welche Zeilen und Noten treffen den Zeitgeist und welche haben dich geprägt?
Now: das erste Album der Damenkapelle, Bossa Nova, Klaus Nomi, Marc Fischers Roman über „Hobalala – Auf der Suche nach João Gilberto“, die Kunst von David Hockney
Forever: Bonnie Prince Billy, The Doors, Alejandro Jodorowski, Nicki, Anaïs Nin
GOOD vs. EVIL
Wie machst du die Welt ein bisschen besser und was war deine letzte Sünde?
Auf Ökostrom umsteigen vs. Illustrieren für die Automobilindustrie
DANKE!
 © JULIA PFALLER; HOROSKOP FÜR FRÄULEIN MAGAZIN, APRIL 2011
 © JULIA PFALLER
 © JULIA PFALLER; ILLUSTRATION FÜR SPIEGEL WISSEN, 2010

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Selbst das Facebook-Profil von Diego Naguel liefert nur spärliche Informationen – zumindest, wenn man nicht mit ihm befreundet ist. Neben dem Geschlecht eigentlich nur noch seine Musik- und Filmvorlieben. Und schließlich die URL seiner Website; deren .ar-Endung immerhin auf einen Argentinier schließen läßt. Dort wiederum findet man dann ein paar schöne Anschausachen von Collagen bis hin zu Comics.

So wenig Diego von sich als Person preisgibt, nutzt er doch verschiedenste Social Medien. Sein unselbständig gehostetes Blog ist auf Spanisch eingestellt und scheint vor allem andere Zeichenfreunde zu versammeln. Auf seinem Tumblr postet er eher Inspiratives. Einzig Twitter scheint der Mann kleiner Worte zu meiden. Alle seine eigenen Werke findet man auch bei Flickr. Am meisten gefallen mir seine Bewegtbilder.
Weitere Animationen gibt es hier. Doch zu der Party hat mich niemand eingeladen.
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Ach, was wäre die europäische Aufklärung und die Romantik ohne den Edlen Wilden. Unbeleckt von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit nachfolgender Epochen konnte man dereinst noch ungeniert dem Exotismus frönen. Chinesische Teehäuser mit authentisch geschminktem Personal wie Porzellanzierrat schmückten die fürstlichen und königlichen Gärten, man tollte mit pseudopazifischen Fantasien durch die Borkenhäuschen und verlustierte sich als Indi, Tahiti, Hawaii oder sonstiger -ianer mit den gleichermaßen ausstaffierten -ianerinnen. Jean-Jacques Rousseau nahm es freilich ernster mit der edlen Wildheit und baute noch eine ganze Philosophie vom Naturzustand darauf auf, bevor das Konzept im Giftschrank der Ethnologie landete.
 Auch Iosefatu Sua scheint sich dem Thema mit der lakonischen Sicht des weitgereisten Zeitgenossen angenommen zu haben. Sein Character „Savage“ hat das Attribut noble allerdings verloren und macht sich als verliebter Polynesier auf, das Glück zu finden. Dabei macht er Bekanntschaft mit vollschlanken Schönheiten, erbosten Zyklopen und irrt sich auch schon mal in der Wahl seiner Sexualpartner.



Zum Verkauf in der Galerie brut, in der Sua anlässlich des Pictoplasma Festivals seine Illustrationen unter dem Titel „A Journey with Savage“ ausstellt, stehen nicht nur die Tuschzeichnungen (550 Euro) von seinem Protagonisten, sondern auch farbige Digitalprints (100 Euro). Savage wird hier zum verunsicherten Comic-Helden Barney-Geröllheimer’scher Prägung. Schnäppchen sind die kleinen Acryl- und Tuscheportraits (35 Euro), die wie eine multiple, physiognomische Studie des wackeren Tiki-Boys wirken.



Iosefatu hat seine Dienste auch schon dem Softwarehersteller Microsoft zur Verfügung gestellt. Vielleicht auch als Mahnung, das Design nicht nur Charakterköpfen, sondern auch Mediengiganten gut zu Gesichte steht.
Ovi by Nokia presents “A Journey with Savage”, an exhibition by Iosefatu Sua, Brut, Torstraße 68, 10119 Berlin-Mitte, 6. April – 10. April 2011
Images shot with Nokia
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Beziehungsweise vom Leben gezeichnet. Wie zum Beispiel die stets melancholisch angehauchten Lieder von J Mascis, die jedoch nie einem gewissen Quentchen Glücklichkeit entbehren. Schhön auf den Punkt Strich gebracht von Chad VanGaalen, der für die Konzeption des Videos zu Not Enough verantwortlich zeichnet. (via) In das Several Shades Of Why betitelte, rundum gelungene Solowerk des Dinosaur Jr. Masterminds könnt Ihr hier reinhören.
Und auch gleich bei einem meiner Lieblingsthemen bleiben: Illustrationen. Die hier unten stammen von der überaus talentierten Niki Pilkington.

Die Frau kann wiederum übrigens auch Video. So schließt sich der Kreis.

Und “Quentchen” ist ja sowieso nur die Abkürzung von “Quietscheentchen”.
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Wir wollen wissen was geht – und was gar nicht. Wo das zweite Wohnzimmer ist und welche Orte gar nicht mehr gehen. Was die Butter aufs Brot verdient und worin das Herzblut steckt. Antworten von Menschen der aktuellen Kulturlandschaft auf Fragen rund ums zeitgenössische Leben zwischen On- und Offline-Modus. Diese Woche mit: Herrn Müller.
Müller sein Name. Martin Müller, aber besser bekannt ist der Gute unter dem Namen: Herr Müller. Was nach deutscher Gutbürgerlichkeit klingt, ist allerdings das Gegenteil: Herr Müller, lebt als freiberuflicher Illustrator im schönen Berlin-Neukölln und sein Name steht für humorvolle, beißend ironische und bisweilen fast beängstigend düstere Illustrationen. In jedem Fall für Werke, bei denen man zweimal hinsehen muss. Die Bilder entstehen bei dem 33-jährigen nicht nur, aber oft in Handarbeit – mit Klebeband, Schere, Stiften und Farbe. Für seine Klebeband-Bilder ist er bekannt, aber stilistisch kann man Herrn Müller nicht festlegen – wer sich selbst davon überzeugen woll, kann auf seinem Blog vorbeischauen. Vielleicht liegt seine stilistische Vielfalt an der fundierten Ausbildung, die er an der Georg-Simon-Ohm University of Applied Sciences in Nürnberg genossen hat. Vielleicht liegt es aber einfach an seinem Talent und den vielfältigen Inspirationsquellen (siehe Frage „Now vs. Forever). In jedem Fall ist er gut beschäftigt: Ob für Magazine wie Neon, Dummy oder sogar die Brigitte oder Werbeagenturen – Herr Müller weiß unterschiedlichste Sachverhalte in auffällige Bilderwelten zu verwandeln. Und das macht er ausgezeichnet und schon LeadAward sowie eine Auszeichnung vom ADC in Gold und Bronze zugesprochen bekommen.
Vor Kurzem hat Herr Müller in seinem Heimat-Kiez Neukölln seine Posterserie „Burn In Your Hell“ vorgestellt. Wer die Releaseparty verpasst hat – die Poster ansehen und erwerben kann man hier. Das unten gezeigte Bild ist ein Ausschnitt aus einer gerade im Temp Magazin veröffentlichter Arbeit. Und zur Abwechslung darf Herr Müller sich nachfolgend auch mal in Worten statt in Bildern ausdrücken…

NAME Herr Müller
JAHRGANG 1977
HEIMAT vs. WAHLHEIMAT
Woher kommst du und wohin willst du?
Aufgewachsen in Süddeutschland, glücklicherweise ohne bleibende Sprachschäden entkommen, mal sehen wohin noch.
BERUF vs. BERUFUNG
Was verdient die Butter aufs Brot und wo steckt dein Herzblut drin?
Viele kleine Brote: Grafikjobs, Illustration für Editorial, Werbung usw., Storyboards/Moodboards, Buchgestaltung und -Layout. Herzblut steckt natürlich in allen freien/eigenen Arbeiten und in Jobs für Freunde. Aber auch in Auftragsarbeiten, bei denen ich bestenfalls etwas Neues ausprobieren kann; wo der Auftraggeber weiß, was er will und dass ich der Passende dafür bin, nicht der, der gerade zufällig Zeit hat.
BOREDOM vs. ENTERTAINMENT
Was langweilt dich zu Tode und was/wer lässt deinen Adrenalinpegel steigen?
Boredom: Good versus evil
. Entertainment: Good and evil
HARDWARE vs. SOFTWARE
Welches Gadget ist unentbehrlich und welche Applikation hat immer eine Lösung parat?
Ich habe natürlich ein Cronenberg-esques Verhältniss zu meinem Laptop und bevorzuge für gewöhnlich Hard- und Software, die nicht im digitalen Nordkorea entwickelt wurde.
ONLINE vs. OFFLINE
Welcher Domain stattest du täglich einen Besuch ab und wem gerne in echt?
Die Liste der täglichen Domains wäre zu lang, für tägliche Besuche verbringe ich zu viel Zeit im Studio.
CONVENIENCE vs. LUXURY
Was macht deinen Alltag aus und worauf sparst du schon ewig?
Meine Arbeitszeiten legen zu können wie ich will, ist „convienence“, „luxury“ und Fluch gleichzeitig. Ewig sparen, nee …
HOT SPOT vs. SO NOT!
Wo ist aktuell dein zweites Wohnzimmer und welcher Ort geht gar nicht (mehr)?
Es gibt eigentlich nicht mal ein erstes Wohnzimmer. I
mmer gerne: Café Vux in Neukölln. Möglichst nicht: Urban Art-Galerien.
FREUND vs. FEIND
Wer bereichert deine Welt und wer sorgt fürs Gegenteil?
Gegenteil: Der Typ im Studio unter mir, der schon wieder seit Stunden (!) lautstark pfeift (!!!), zu 80er-Radio-Rock auch noch …
Bereicherung: Die Gäste der kommenden „Burn in your hell“ Releaseparty, evtl. ja sogar sprichwörtlich … Austellungseröffnungen und Release-Parties sind ein schöner und leider zu seltener Kontrast zur vielen Zeit hinter dem Rechner.
SCHWARMINTELLIGENZ vs. HERDENTRIEB
Wann baust du die Gemeinschaft und wann lässt du die Massen lieber alleine ziehen?
„I love and treasure individuals as I meet them, I loathe and despise the groups they identify with and belong to.“ (Keine Ahnung, wer das gesagt hat)
NOW vs. FOREVER
Was liest und hörst du momentan und welche Standardwerke möchtest du nicht missen?
Ich lese für gewöhnlich kein Buch zweimal, vermisse aber jedes ausgeliehene und nicht mehr zurückbekommene. Gerade lese ich Samuel R. Delany und warte auf Al Burians Burn Collector #15, während Beans im Wechsel mit Ben Frost läuft.
Welche Zeilen und Noten treffen den Zeitgeist?
„Rich people forgot the French term ‘noblesse oblige’ because poor people forgot the French word ‘guillotine’“. (Clayton Cubitt)
Und welche haben dich geprägt?
Das kann ich nun schlecht auf ein paar Zeilen runterbrechen …
GOOD vs. EVIL
Wie machst du die Welt ein bisschen besser und was war deine letzte Sünde?
Good vs. Evil überlasse ich lieber Gläubigen, genauso wie Sünden.
DANKE!
 © HERR MÜLLER / AUSZUG EINER ARBEIT FÜR DAS AKTUELLE GDI IMPULS MAGAZIN
 © HERR MÜLLER / AUSZUG EINER ARBEIT FÜR DAS TEMP MAGAZIN
 © HERR MÜLLER
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Das Gute und Schöne. Wer hat als Teenager nicht bei endlos langen Telephonaten mit der besten Freundin ganze DIN A4-Seiten vollgekritzelt, nur um sich dann für eine Viertelstunde später zu verabreden. Nun gut, man war jung brauchte kein Geld. Das kam von den Eltern und die Zukunft war noch weit weg. Bis auf Familienfesten dann nach einem Kniff in die Backe plötzlich folgende Frage im Raum stand: “Was möchtest Du denn später mal werden?” Da antwortete natürlich niemand “Versicherungsvertreter” und es kamen einem vielleicht wieder diese Telephonkritzeleien in den Sinn. Man war allerdings schon zu alt, um mit der nötigen Bestimmtheit das Wort “Künstler!” – mit Ausrufezeichen.
Aber wie macht man sein Hobby zum Beruf? Vielleicht mit Illustrationen zum Thema Arbeitssicherheit? Weiterlesen »
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Wer David Shrigley mag, der wird auch dem Blog von The Blake Wright etwas abgewinnen können.

Der Mann arbeitet als Graphic Designer und Illustrator.

Er lebt in Dallas, Texas.

Ich überlege gerade, ob das von ihm benutzte WordPress-Theme auch was für mich wäre.

Frohe Weihnachten!
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