That’s how the Light gets in – Leonard Cohen live in Berlin 2010

Kategorie: Konzert | August 22, 2010 | von Alexander Gumz

Leonard Cohen, 75, ist – da verrat ich kein Geheimnis – einer der besten lebenden Singer/Songwriter. Von seinen Klassiker aus den 60ern, die Schraddelversionen an Lagerfeuern all over the world überstanden haben, über die tief persönlichen Songs der 70er bis zur Wiedergeburt als ironisch-düsterer Prophet der Apokalypse Ende der 80er blieb Cohen immer auf der Höhe seiner Kunst.

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Love all over – Scissor Sisters auf Heimatbesuch

Kategorie: Konzert | July 16, 2010 | von Esther Harrison

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Nach ein wenig terminlichem Hin- und Her wurde das für den ursprünglich 9.7. angesetzte Konzert der “Scheren Schwestern” dann auf Dienstag den 13.7. verlegt. Man traf sich im Postbahnhof, der den nicht unerheblichen Vorteil des Innenhofs für sich verbuchen konnte.

Und so war das schräge und großartige Musikerkollektiv der Hidden Cameras, die das Vorprogramm bestritten zwar ein würdiger Start aber die meisten sammelten dann doch Kraft, Vorfreude und Sauerstoff, bevor der Abend beginnen konnte.Das Publikum quittierte ein Freund (selbst schwul) wie folgt, als er sich im Hof umsah: “Huch, ganz schön schwul hier” und löste damit einige Heiterkeit aus. Soviel neckische “Hot Pants mit Söckchen”- Kombis, wo sonst bekommt man das in solcher Pracht zu sehen? Und gibt es etwas Schöneres, als mit der liebsten Gayboyfriends-Clique zu einem Scissor Sisters Konzert im Hochsommer zu gehen?

Kurzer Rückblick: Die 5 New Yorker, die 2004 mit Ihrem großartigem, gleichnamigen Debüt mit Knallern wie “Tit´s on the Radio”, “Take your Mama”,  “Filthy Gorgeous” und natürlich “Comfortably Numb” den Soundtrack für einen endlos scheinenden Sommer lieferten. Sie verkauften damals über 1 Million Tonträger, wobei die Zusammenarbeit mit Kylie Minogue (”I believe in you”) wohl den entscheidenden Impuls für den Erfolg auch außerhalb es britischen Eilands gab.

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Das zweite Album “Ta-Dah” allerdings konnte nicht an das großartige Songwriting des Erstlings anknüpfen und so ist es herzergreifend sympathisch wenn man Jake auf der Bühne geschehen von dieser schweren Zeit in 2009 erzählen hört: Er erwachte eines Tages sprach mehr zu sich selbst: “Das ist alles nichts. Ich muss raus.” Und aus dem Hintergrund schreit Ana: ” The Album was shit!”
Jake berichtet über die Zeit, die er in Berlin verbrachte: “Es gab Nächte, in denen ich mir die tanzende Menge anschaute und bei diesem Anblick jegliches Gefühl für die Zeit verlor. Ich hätte nicht einmal sagen können, in welchem Jahrzehnt wir uns gerade befanden”
Und so ist das neue Album “Night Work” Ergebnis dieser Phase: Eine absolute und konsequente Weiterentwicklung und eine tanzbare Sensation. Mit Killertanzschrittbeats, die aus den verschiedensten Dekaden stammen könnten. Die erste Single ist dann auch gleichzeitig die “einfachste” wenn wir über “Singlemerkmale” sprechen, die heutzutage so maßgeblich und doch bedenklich scheinen.

Scissor Sisters “Fire with Fire”.

Nicht zu vergleichen mit “Invisible Lights”, von dem es leider noch kein Video gibt.

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Jake: “Die Platte ist einfach nur ein Traum. Sie vereint all das, woran wir uns früher vergeblich die Zähne ausgebissen haben.”
Das Album kam am 10.6.2010 auf den Markt und man kann es nicht oft genug sagen: Jeder der hierbei nicht ins “wippen” gerät, ist entweder taub oder tot. Soviel dazu.

Als gegen Ende mit der Zugabe der neue Song “Invisible Lights” kommt, scheinen alle absolut entfesselt. Sich selbst und allem um sich herum bewusst, mit allem und jedem verbunden und doch gleichzeitig ein sinnliches Einzelteil für sich. Für jeden, der nicht dabei war, mag sich das etwas befremdlich anhören aber ich kann mich nicht erinnern wann ich das letzte Mal unmerklich in so einem Gefühlszustand “getanzt” hätte. Fast schon instinktiv, archaisch wie der höchstpersönliche Vodooclan in your tummy, brain and heart. Und so bringen die Scissor Sisters die Crowd im wahrsten Sinne des Wortes mit jedem Song unbeirrt zum Rasen. Wie aufgepeitschte Wellen- die Hände in der Luft.

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“Put on your dancing shoes filthy old party children, we are scissors sisters and so are you!”

Wie soll man eine Scissor Sisters-Show am besten beschreiben, als mit großartiger Bühnepräsenz und bis ins letzte Detail gelebtes Posing und Lyrics.
Doch die Intensität liegt auch an etwas anderem: Es ist nicht irgendein Konzert, sondern jenes, das in Berlin stattfindet. Von Song zu Song stieg nicht nur die Temperatur, sondern ebenso die Verbundenheit dieser Band zu ihrem Berliner Publikum und umgekehrt. Die Berliner und die Scissor Sisters, das ist Familie. Eine Lovestory die als Radiokonzert vor 100 Fans 2004 begann, ihren wohl vorerst kommerziellsten Höhepunkt 2006 mit der Singleauskopplung “I don´t feel like dancing” in der ausverkauften Columbiahalle hatte und jetzt wieder ein Stück intimer, vertrauter, herzlicher, aber eben auch anspruchsvoller, musikalisch aufregender und schmutziger geworden ist.
Und so überrascht es nicht, dass der Überraschungs DJ auf der Aftershowparty im Bang Bang Club, Jake himself ist, der schon da ist als wir eintreffen.

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Und Ana findet man eine halbe Stunde später ausgelassen auf der Tanzfläche. Ähnlich präsentieren sich beide auch im Gespräch: Unprätentiös, herzlich, offen und direkt. Die Backstage-Pässe werden direkt nach der Show zu Requisiten. Backstage? Brauchen die New Yorker nicht, sie mischen sich lieber unter die Leute. Denn sie sind ja in Berlin. Also irgendwie zuhause. Bei der Familie, die sie glücklich an alle Busen und äh… Bälle drückt.
Und als kleine, letzte Randnotiz: Der Bang Bang Club war mit circa 30-50 Gästen angenehm gefüllt, alles also intim und nah. Michael Stipe von R.E.M. hing da auch irgendwo rum. Mittendrin. Das ist halt Berlin, wa?

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Tickets für Patti Smith + Tony Hawk zu gewinnen

Kategorie: Konzert | July 02, 2010 | von Sounds like NEWS

Patti Smith and her band sind 2010 auf 2 exklusiven Konzerten in Deutschland.Tony Hawk und seine rollenden, aber vor allem musikalisch hochbegabten Freunde wie N*E*R*D oder Emil Bulls sind es ebenfalls und Sounds-Like-Me verlost für beide Konzerte jeweils 1×2 Tickets. Hinterlasst unter diesem Artikel einen Kommentar, warum ihr unbedingt gewinnen müsst und sichert Euch die Tickets! Wer weniger Glück hat, kann hier Karten beim Tickethändler unseres Vetrauens kaufen.

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Patti Smith and her Band
am 05.07.2010
Zitadelle Spandau, Berlin
Einlass 17:30 Uhr
Beginn 19:00 Uhr

Patti Smith macht sich hierzulande eher rar, weswegen die seltenen und durchweg atemberaubenden Konzerte der legendären Musikerin umso größere Highlights darstellen – wie zuletzt das einzige Deutschland-Konzert 2009 in der Jahrhunderthalle Frankfurt. Zuletzt erschien 2007 das Album „Twelve“, auf dem Patti Smith zwölf „fremden“ Songs ihren sehr eigenen Stempel aufdrückte. Die Auswahl schien auf den ersten Blick überraschend – Songs von Jimi Hendrix, Neil Young, den Rolling Stones, den Doors, Bob Dylan, Stevie Wonder oder Tears For Fears – aber Smith befand sich durchweg auf Augenhöhe mit den Originalen und verursachte spätestens mit ihrer magischen Version von Nirvana’s „Smells Like Teen Spirit“ als düsteres Akustik-Folk-Stück Gänsehaut. Bei ihren aktuellen Deutschland-Open Airs wird sie neben Songs aus dem Album „Twelve“ auch erstmals neue Songs ihres nächsten Album vorstellen – und natürlich die Hits der Ikone der Punk-Bewegung, Dichterin und Ausnahmekünstlerin.

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TONY HAWK & FRIENDS SHOW
am 8.7.2010
Einlass 18 Uhr
Beginn 20 Uhr

Nach einer einzigartigen Show in Paris im November 2009 kommt Tony Hawk mit der Skateshow der Superlative im Gepäck am 8.Juli nach Berlin in die Max-Schmeling-Halle. Exklusiv und on top werden N*E*R*D, die Band der Star-Produzenten Pharrell Williams und Chad Hugo die Halle zum Kochen bringen. Es wird zudem einzige Show der Band in Deutschland sein.  Eine musikalische Bombe also – soviel sei gesagt: Die Half-Pipe wird ein Teil der Bühne. Mehr Infos zu dem Event gibt es hier.

Tickets für ANVIL + Girlschool zu gewinnen

Kategorie: Konzert | June 26, 2010 | von Sounds like NEWS

Anvil 1 Tickets für ANVIL + Girlschool zu gewinnen
Die Protagonisten der preisgekrönten Dokumentation “Anvil – Die Geschichte einer Freundschaft” sind für fünf Konzerte nächste Woche in Deutschland und Sounds-Like-Me verlost 2×2 Tickets für das Konzert in der Berliner Columbia Club. Special guests: Girlschool
Hinterlasst unter diesem Artikel einen Kommentar, warum ihr unbedingt gewinnen müsst und sichert euch mit ein bisschen Glück die Tickets! Wer weniger Glück hat, kann hier Karten beim Tickethändler unseres Vetrauens kaufen.

Auch wenn es sicherlich einige nicht von der Hand zu weisende, irrsinnig komische Parallelen zu der fiktiven Heavy-Metal-Rockband Spinal Tap gibt, wurden ANVIL von den Metalheads immer äußerst ernst genommen, unter anderem von einigen sehr bekannten der Szene, die ANVIL in „Anvil! The Story of Anvil“ lobpreisen. “Anvil was one of those bands that just put on this really amazing live performance,” sagt Velvet Revolver/ex-Guns N’ Roses Gitarrist Slash, während Motörhead Sänger/Bassist Lemmy hinzufügt, “They were a great band – I always liked Anvil,” und Metallica Schlagzeuger Lars Ulrich schwärmt, “These guys were going to turn the music world upside down.”

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ANVIL+ Girlschool
02.07. 2010
im C-Club
Einlass: 20 Uhr

Special Guest an diesem Abend sind Girlschool, die britischeHeavy-Metal Band, für die Lemmy von Motörhead seit Jahren einen “fling” hegt und keine Gelegenheit auslässt, sich für die Mädels einzusetzen.

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Tickets für Ash und E-tropolis Festival zu gewinnen

Kategorie: Konzert | June 17, 2010 | von Sounds like NEWS

Der Sommer ist da und statt ihn mit Fußball zu verschwenden, gehen wir lieber feiern und tanzen in Sommernächten zum nachhallenden Sound des Konzerts: Sounds-Like-Me verlost 2×2 Tickets für Ash und 2×2 Tickets für das E-Tropolis Festival.
Hinterlasst unter diesem Artikel einen Kommentar, warum ihr unbedingt gewinnen müsst und sichert euch mit ein bisschen Glück die Tickets! Wer weniger Glück hat, kann hier Karten beim Tickethändler unseres Vetrauens kaufen.

l acc87e0d04af42ea9803c3a6e6f9c58e Tickets für Ash und E tropolis Festival zu gewinnenAsh
Montag, 21.06.2010
Magnet Club
Einlass: 20:00 Uhr

Die erste Single „Arcadia“ reiht sich mit hämmerndem Vers und Ohrwurm-Refrain nahtlos ein in die Sammlung der großen ASH Hits, die breits nach zwei Minuten und auch noch nach 5 Jahren im Ohr sind. Aber auch neue Ansätze lassen nicht lange auf sich warten: „Joy Kicks Darkness“ baut sich auf wie eine Hymne à la Arcade Fire um dann kurz vorm Vers einen weiteren Haken direkt auf die Zwölf zu schlagen. Dazu kommen Songs wie das atmosphärische „Pripyat“, der klassische Wheeler Lovesong „Tracers“ oder das treibende „Space Shot“. Ob man das ganze dann als Album, Compilation, Single-Collection oder was auch immer bezeichnet ist nebensächlich. Fest steht: Die neue Unabhängigkeit von Plattenfirmen und starren VÖ-Plänen scheint eine ungeheure Energie in der Band freigesetzt zu haben und jedem einzelnen Song merkt man an, dass er frisch vom Studio direkt raus in die Welt will.

Deutsch+Amerikanische+Freundschaft+DAF Tickets für Ash und E tropolis Festival zu gewinnenE-Tropolis – Festival
26.06.2010
Berlin, C-Halle
Einlass: 13:00

Wie schon der Name „E-tropolis“ – in Anlehnung an die prägende Bildsprache aus Fritz Langs Leinwandklassiker „Metropolis“ – verdeutlicht, dreht sich bei diesem Festival alles um die Welt der Maschinen. Dabei bündelt das erste E-tropolis Festival die unterschiedlichsten Stile elektronischer Musik in einem einzigartigen, energiegeladenen Open Air, welches klassischen EBM, harte Industrial-, und Cybersounds, Synthi-Pop- und alternative Dance-Acts in einem pulsierenden Strom aus synthetischen Klängen vereint. Getreu dem Motto „Bässer-Härter-Lauter“ starten für Euch 13 internationale Top-Bands auf zwei indoor Bühnen durch.

Mit dabei u.a.: Hoico, Convenant, Xotox und DAF, die neben Kraftwerk und Can zu den weltweit einflussreichsten deutschsprachigen Gruppen im Bereich Elektronische Musik gehören.

It hurts so good – Hurts live im Admiralspalast

Kategorie: Konzert | June 02, 2010 | von Esther Harrison

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Das Wetter an diesem ersten Juniabend passt irgendwie zur Musik des Duos. Wie ein Schleier aus feinstem Nieselregen legen diese Songs eine Art leichten Dunst aufs Gemüt. Schwermütig, melancholisch, dennoch wunderschön klar und mit einer Verheißung auf das Morgen.

Die Rede ist von “Hurts“, seit einiger Zeit den Meisten wohl durch Ihre erste Single “Wonderful Life” bekannt. Der perfekte Soundtrack zu diesen grauen, immer gleichen Tagen.

“Never give up it´s such a wonderful Life”

MLK und Fritz luden zum exklusiven Showcase in das Foyer im Admiralspalast. Und zum dritten Mal in Folge ist der Sound im Foyer zum Niederknien schlecht. Vielleicht sollten die Verantwortlichen mal forschen woran das liegen könnte und schleunigst Abhilfe schaffen. Denn wenn es ein Thema neben der kurzen Auftrittsdauer von Hurts gab, dann den leider wirklich schlechten Ton.

IMG 1419 1024x768 It hurts so good   Hurts live im AdmiralspalastFoto > Hurts, 01.06.2010, Admiralspalast, Berlin | shot with Nokia X6

Hurts trotzen dem Ganzen ohne mit der sprichwörtlichen Wimper zu zucken. Sänger Theo Hutchcraft kommt auf die Bühne im Anzug, mit ernstem, gesammelten, prüfenden Gesichtsausdruck und fängt an. Adam Anderson am E-Piano in adrettestem 20er Jahre-Look mit Unterhemd und Hosenträgern. Beiden der typische Habitus der damaligen Zeit ins Gesicht gemeißelt. Max Raabe in Pop. Die glänzenden, glatt nach hinten gekämmten Haare akkurat geschnitten, hohe Wangenknochen, androgyn und doch sehr männlich, auf wunderbar reduzierte und ernste Weise. “Gimme’ more men in suits!”

Theo´s Bewegungen gleichen einem demagogischen Engel der seiner Schülerschar eine Lehre des Lebens verkündet. Die Hände entweder vor dem Körper gefaltet oder mahnend nach oben gestreckt. Genau diese exakten Bewegungsabläufe und das totale Fehlen von irgendwelchem Schnick-Schnack sind es, die erahnen lassen, was für eine Kraft die beiden auf einer großen Bühne mit gutem Licht einzig durch Ihre Präsenz erreichen können. Hurts sind wie geschaffen für den großen Auftritt. Man mag kaum hinschauen auf dieser zu kleinen Stage, (dem… Sound), das wirkt deplaziert. Als “Backgroundsänger” ein steif harrender Mann im Smoking mit wahrlich operalem Organ. Dazu ein Schlagzeuger und im Hintergrund natürlich der Synthesizer.

IMG 1405 1024x768 It hurts so good   Hurts live im AdmiralspalastFoto > Hurts, 01.06.2010, Admiralspalast, Berlin | shot with Nokia X6

Als zweiter Song “Wonderful Life” und als das sehr gemischte Publikum in Jubel ausbricht, huscht ein kurzes Lächeln über Theo Hutchcrafts Gesicht. Das einzige, das es an diesem Abend zu sehen gibt. Denn dessen Mimik ist eine Mischung aus Ernsthaftigkeit, Hingabe, sardonischen Blicken, totaler Verzückung, Arroganz und Sanftheit. Das klingt unlogisch in dieser Kombination? Bei Theo Hutchcraft ist es dennoch natürlich, ja irgendwie logisch.

Genauso herausragend seine Stimme, die glasklar über allem schwebt und sich live genauso anhört wie im Radio. Synthesizer-Klangteppiche, Lyrics in Richtung “zwischenmenschlich schmerzhaft”, aber nie düster, sondern verbunden mit der Musik eine wunderbare Mischung, ja immer wieder aufleuchtende, ins Herz springende Töne. Als Zugehöriger der Generation Human Legaue, OMD, Tears for Fears oder Spandau Ballett fühlt man sich plötzlich wieder adoleszent. Alles ist wieder da. Die beiden scheinen exakt zu wissen, was genau sie transportieren: optisch wie musikalisch, das wird in jeder Bewegung, jedem Detail ihrer Songgerüste deutlich.

Ein besonders schönes Beispiel hierfür ist auch das seit gestern erhältliche:
“Blood, Tears & Gold”
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IMG 1497 1024x768 It hurts so good   Hurts live im AdmiralspalastFoto > Hurts, 01.06.2010, Admiralspalast, Berlin | shot with Nokia X6

Nach etwa exakt 30 Minuten ist der Auftritt zu Ende.
Sicher, Hurts werden nicht jedermanns Musikgeschmack sein, dennoch bewiesen sie in Berlin, dass ihr Anspruch berechtigt, ja darüber hinaus erfrischend gut in die momentane Musiklandschaft passt. Das Album soll laut letzten Informationen im August erscheinen.

Und gesetzt dem Fall, der Sommer sollte doch nicht kommen, schwelgt man einfach in der hurt’schen Stimmung weiter, schaut sich die ästhetisch anmutigen, konzeptionell in Schwarz/Weiß gedrehten Videos an und achtet bei “Wonderful Life” auf die Edie Sedgwick-Lookalike-Tänzerin, die zu einem völlig anderen Musikstück zu tanzen scheint. Superb!

“Wonderful Life”
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Foto 1 > Hurts, 01.06.2010, Admiralspalast, Berlin | shot with Nokia X6

Tickets zu gewinnen für Thievery Corporation im Huxleys

Kategorie: Konzert | June 01, 2010 | von Sounds like NEWS

Der Sommer kann kommen: THIEVERY CORPORATION geben ihr einziges Deutschland-Konzert in Berlin und Ihr könnt dabei sein! Sounds-like-me verlost 2×2 Tickets  für das Konzert am kommenden Sonntag im Huxleys! Hinterlasst unter diesem Artikel einen Kommentar, warum ihr unbedingt gewinnen müsst und sichert euch mit ein bisschen Glück die Tickets! Wer weniger Glück hat, kann hier Karten beim Tickethändler unseres Vetrauens kaufen.

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Das Instrumental Dance Duo Thievery Corporation wurde 1996 in Washington gegründet und besteht aus Rob Garza und Eric Hilton. Ihre Platten erscheinen auf ihrem eigenen Label Eighteenth Street Lounge (ESL). Die ersten 12″s des Duos Thievery Corporation wurden von DJs begeistert aufgenommen, und sie sind auf dem Mix-Album, das Kruder & Dorfmeister für die DJ Kicks Serie des Studios K7 zusammenstellten, vertreten. 1997 veröffentlichten Thievery Corporation ihr Debütalbum. Das zweite Album “The Mirror Conspiracy” erschien im Jahr 2000, und ein Jahr später folgte “The Richest Man in Babylon”. 2005 kam “Cosmic Game” in den Handel, 2008 folgte “Radio Retaliation”. Jetzt sind die Jungs von Thievery Corporation zurück – und wie!

Thievery Corporation
06.06.2010
Huxleys
Einlass 20:00
Beginn: 21:00

Tickets zu gewinnen – The Counteeners + The Slits!

Kategorie: Konzert | May 18, 2010 | von Sounds like NEWS

Auch diese Woche habt ihr wieder die Chance, Konzerttickets abzusahnen! Sounds-Like-Me verlost 2×2 Tickets für The Counteeners und The Slits! Hinterlasst unter diesem Artikel einen Kommentar, warum ihr unbedingt gewinnen müsst und sichert euch mit ein bisschen Glück die Tickets! Wer weniger Glück hat, kann hier Karten beim Tickethändler unseres Vetrauens kaufen.

The Counteeners

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19.05.2010
Magnet Club
Einlass 20:00
Beginn: 21:00

The Courteeners gehen im Mai auf ihre bisher größte Europa Tour und kommen für drei Termine auch zu uns nach Deutschland. 2006 geründet, hat sich die Band, deren Stil teilweise an Oasis erinnert, schnell in ganz England einen Namen gemacht. Auf der aktuellen Europa Tour stellen Sie ihr zweites Album “Falcon” (VÖ Juni 2010) vor, das von der britischen Presse bereits hochgelobt wurde. Hört sich sehr vielversprechend an! Macht euch die Tickets klar und kommt in den Genuss dieser großartigen Band!

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The Slits

artistsinaction theslits tomsutpen Tickets zu gewinnen   The Counteeners + The Slits!

20.05.2010
White Trash
Einlass 20:00
Beginn: 21.00

Das zweite Konzert für das es Tickets gibt sind: THE SLITS im White Trash. Die wahrscheinlich einflussreichste weibliche Punkband überhaupt ist nach 25 Jahren zurück mit ihrer neuen Platte TRAPPED ANIMAL! Dass diese Gigs für alle Punk & Reggae Fans ein Muss sind, sollte eigentlich klar sein. Denn trotz all ihrer Erfahrung haben diese Ladys nichts an ihrem rotzigen und unbedarften Sound verloren. Wie zu Beginn ihrer Karriere stellen sie Genres auf den Kopf, unangepasst, sich selbst treu geblieben. Das imponiert, und so verwundert es auch nicht, dass Bands wie THE GOSSIP und SONIC YOUTH THE SLITS als einen ihrer wichtigsten Einflüsse nennen. Sie kommen nach Deutschland. Nur für 2 Konzerte. Don’t miss it…

Lady Gaga live in Berlin

Kategorie: Konzert | May 12, 2010 | von Esther Harrison

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Ja ich gebe zu eigentlich wollte ich so gar nicht zum Lady Gaga Konzert in die o2 World. Was hat man nicht alles gehört: galaktische Ticketpreise trotz nicht ausverkauften Stadien. Man erinnere sich: die letzte Show in Berlin fand in der Columbiahalle statt. Das ist vor allem eins: Ein galaktischer Unterschied.

Über 30 Trucks konnte man vor der Arena zählen, und die braucht sie auch die Gaga. Bemerkte ein Freund spaßeshalber: “Ich wünsch mir, dass die Show ewig geht und überhaupt ein Musical”, war das beinahe prophetisch.

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Der ewige “die neue Madonna”-Vergleich fängt schon zu Beginn an zu hinken. Lady Gaga kann nämlich singen. Also live. Und gut, sehr gut! Wenn sie auf Ihrem Hocker vor Ihrem Piano kauert, und zusätzlich die Absätze Ihrer Lacklederschnür -Louboutins zum Spielen benutzt (ja, und auch das gut), wird überdeutlich: Das ist keine Mogelpackung, die Frau versteht Ihr Handwerk.
Statt eines tot-choreographierten Programms ist die Monsterball-Tour eine richtige Show, ein Musical, manchmal Grusical (man verzeihe mir den Wortwitz), eine Geschichte, erzählt von Stefani Joanne Angelina Germanotta aka Lady Gaga. Und die lässt keinen Zweifel daran, woher sie kommt und warum sie hier ist: “Some say i need a vacation. But I´d rather die here on stage with my fans, than next to a fucking palmtree.”

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Sie spielt auf dem Piano “Speechless”- eine Ballade, die Sie Ihrem besten Freund Posh widmet, mitten im Song fängt sie an zu erzählen, was sie sich zu oft anhören musste: “You are not pretty enough, not thin enough, not sexy enough, you can´t write a proper popsong, enough…FUCK YOU I AM GONNA BE A STAR.” schreit sie hinaus ins Publikum.
Und sie lässt keinen Zweifel daran, dass sie zu Recht auf dieser gigantischen Bühne steht.
Sie ist ein Kind Ihrer Zeit, das erkennt man immer wieder: Anleihen an alle Großen der Popwelt, von Madonna bis zum Wutang Clan,  aber so genial In Ihren Gagaismus transportiert, neu, anders und unnachahmlich, dass sie selbst den größten Kritikern oder Neidern der Wind aus den Segeln nimmt.

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Das “Bühnenstück Gaga” enhält so geniale Bilder wie die dunkelste Stelle im Centralpark (auf dem Weg zum Monsterball), einen Twister der sich überdimensional auf Sie und Ihre Tänzer herabsenkt, und heraus kommt eine überlebensgrosse Eisprinzessingaga. Ein Tiefseemonster mit Fangarmen zu Paparazzi, geniale Überleitungen, in Wort, Bild, Musik, sowie alle Hits, neu und alt genial darin verwoben.
Nie wirkt etwas trist, nie gespielt, ja auf der großen Leinwand lassen sich echte Freude, Enthusiasmus und wirklicher Spaß in ihrem Gesicht ablesen, und auch manchmal Stolz. Stolz es allen bewiesen zu haben und es soweit geschafft zu haben. Lady Gaga hat mit dieser enormen Produktion bewiesen, dass Sie es schafft Ihre ganz eigenen, manchmal unfreiwillig (?) trashigen Visionen zu transportieren, ja sogar zu verbessern, eine Nähe zu ihren Monstern (so nennt die Gaga ihre Fans) zu schaffen, allen das Gefühl zu geben, dass sie alles schaffen können, solange sie nur wollen.

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Stefani Joanne Angelina Germanotta aka Lady Gaga, die verdammt nochmal ihr Geld wert war und auch nicht müde wird, sich zwischendrin immer wieder zu bedanken ohne dass es zur Phrase verkommt. Dann wieder fluchend ins Gesicht der tanzenden Mege: “Fuck, yeah dance NOW!” And everyone danced. Of course. Was ein Spaß!

Begeisterungsstürme nach der Show von allen Seiten. Als Zugabe “Bad Romance” alles am Toben, Pulli-überm-Kopf-Wirbeln…Ra, Ra, Ra, Ra, Ra, Ra..!
Der Tenor danach: Alle Erwartungen wurden mühelos und bei weitem übertroffen. Ich persönlich finde: Live knüpfen alle neuen Songs mühelos an das alte Album an. Show me your teeth!!!

In diesem Sinne: Don´t call me Gaga…

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The Irrepressibles und Tamikrest Konzert Tickets zu gewinnen

Kategorie: Konzert | May 07, 2010 | von Sounds like NEWS

Nach dem furiosen Start mit Balkan Beat Box und The Residents verlost Sounds-like-me auch diese Woche wieder Tickets für zwei ausgesuchte Konzerte in Berlin. Diese Woche gibt’s jeweils 2 x 2 Tickets für The Irrepressibles und Tamikrest & Dirtmusic! Hinterlasst unter diesem Artikel einen Kommentar, warum ihr unbedingt gewinnen müsst und sichert euch mit ein bisschen Glück die Tickets! Und wer weniger Glück hat, kann hier Karten beim Tickethändler unseres Vetrauens kaufen.

The Irrepressibles

Irrepressibles The Irrepressibles und Tamikrest Konzert Tickets zu gewinnen

10.05.2010
Huxleys
Einlass 19:00
Beginn: 20:00

Sounds-like-me lässt euch in die Welt der Irrepressibles eintauchen. Angeführt vom  Countertenor Jamie McDermott suchen The Irrepressibles aus London Weiterlesen »