This Could Be You – Zum Launch von “I Like My Style”

Kategorie: Magazin | April 11, 2010 | von Nina Trippel

Früher gab es Print-Magazine mit dem dazu passenden Online-Auftritt. Heutzutage ist es umgekehrt: Erst kommt der Online-Auftritt, sei es Blog, Web-Community – und dann das passende Heft oder Buch dazu. Scott Schumann alias The Sartorialist und Yvan Rodic haben es vorgemacht und ihre Streetstyle-Fotos zwischen Buchdeckeln veröffentlicht. Auch die Berliner Bloggerin Mary Scherpe (Stil in Berlin) hat sich vom analogen Auftritt in die Welt des Print gewagt und jetzt gibt es auch die Web-Community I Like My Style als Magazin.

ilikemystylelaunch01 1024x676 This Could Be You   Zum Launch von I Like My Style

Am vergangenen Freitag luden die Macher des Heftes – Adriano Sack und Eva Munz – zum Launch der ersten Ausgabe. Zu Musik von Team Rainbow durfte  im Parkett-Saal getanzt werden, während im vorderen Teil des Raumes eine Art Happening stattfand. Mitmachen war angesagt: Das Publikum durfte sich in deutsch- und fremdsprachige Gruppe aufspalten und dann einem Gegenüber der anderen Gruppe eine Minute lang Schimpfwörter in der eigenen Sprache beibringen. Und diese dann zum Besten geben, während daneben in einem käfigartigen Gerüst mit Kreide, Schere und anderen Utensilien fleißig gebastelt wurde. Denn darum geht es schließlich bei I Like My Style: ums Mitmachen; der Untertitel der vierteljährlich erscheinenden Publikation besagt, dass es sich um das erste user-generierte Magazin handelt. Weiterlesen »

Cineastenstammtisch to go – Little White Lies Magazin

Kategorie: Magazin | January 03, 2010 | von Julia Christian

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Während große Verlage händeringend Printformate zu entwickeln versuchen, die dem Echtzeitmedium Internet einen journalistischen Mehrwert durch Haptik oder journalistische Intensität entgegensetzen, haben zwei britische Schulfreunde ihre jugendliche Idee eines innovativen Filmmagazins durch ihre gesamte Studienzeit und den ersten Jobs konserviert und 2005 schließlich „Little White Lies“ gegründet: Ein Independent Heft, das mit Abstand zu den einfallsreichsten und experimentellsten Formaten der sonst starren und texttristen Filmsparte gehört. Weiterlesen »

WEAVE – Magazin im Gespräch

Kategorie: Magazin | December 19, 2009 | von goerex

weave cover WEAVE   Magazin im Gespräch

SLM: Hallo Ilona, schön, dass Du Zeit gefunden hast. WEAVE ist seit ein paar Monaten auf dem Markt und hat den Nerv der kreativen Macher rund Webentwicklung, Design, Interaktivität und Schnittstellen der Zukunft getroffen. Wann kam im Hause PAGE die Idee zu einem der gearteten Magazin auf?

WEAVE/ Ilona Koglin: Die Idee entstand im Herbst 2008. Einerseits war es so, dass die Bandbreite der Themen rund um Web- und Interaction Design sowie Development über die Jahre so umfangreich und komplex geworden waren, dass sie in PAGE – neben den anderen Themen – nicht in der gebührenden Breite Platz fanden. Andererseits stellten wir fest, dass es in diesem Segment kein deutschsprachiges Magazin am Markt gab.

SLM: War es von Anfang an diese Idee, oder war die Ur-Intention eine andere? Wie hat sich die Idee entwickelt?

WEAVE/ Ilona Koglin: Die grundsätzliche Richtung von WEAVE stand von Anfang an fest. In mehreren Runden entstand in der Redaktion dann das Konzept – also dass WEAVE beispielsweise eine Brücke zwischen den unterschiedlichen Professionen in diesem Bereich bilden sollte. Etwa von Designern zu Programmierern, von Konzeptern zu Auftraggebern oder von Usability Experten zu Designern und so weiter. Das findet sich unter anderem auch in der Rubriken-Aufteilung wieder: Es gibt keine inhaltlich-thematischen Rubriken wie in PAGE (Kreation, Typo, Bild, Technik), sondern die Rubriken TRENDS, PROJECTS, TUTORIALS, TOOLS und LIFE, in denen jeweils die Bereiche Konzeption, Design und Technik statt finden können. Die Case Studies in der Rubrik PROJECTS sind vielleicht das beste Beispiel, wie die Grund-Intention von WEAVE aussieht: Ein Projekt wird hier aus unterschiedlichen Blickwinkeln beschrieben – je nach Art des Projekts kommen hierbei die Konzepter, die Designer, die Usability-Exerten, die Projektmanager, die Programmierer und auch die Auftraggeber zu Wort. Zudem wollten wir in WEAVE stark auf Autoren aus der Praxis setzen.

Im November luden wir schließlich auch eine Reihe von Designern und Entwicklern aus diesem Bereich in die Redaktion zu einem Brainstorming. Dabei zeigte sich, dass wir in unserer grundsätzlichen Ausrichtung ziemlich richtig lagen – und natürlich bekamen wir hier auch noch weiteren, wertvollen Input.

Weave 1 WEAVE   Magazin im Gespräch

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SLM: Wie lange brauchte es dann von der fertigen Konzeption bis zu Ausgabe Nummer Eins?

WEAVE/ Ilona Koglin: Ende Dezember stand damit die Konzeption von WEAVE. Anfang Januar 2009 starteten wir damit, das erste Beta-Heft inhaltlich zu planen, Autoren zu akquirieren und das Design bzw. das Layout zu entwickeln. Mitte Mai kam dann die erste Beta-Version heraus – noch ein recht schmales, 32-seitiges Heft. Die Rückmeldungen, die wir darauf bekamen flossen anschließend in die erste “richtige” WEAVE-Ausgabe ein, die Anfang September erschien.

SLM: Wie viel Menschen sind redaktionell an WEAVE beteiligt, wie setzt sich die Redaktion zusammen?

WEAVE/ Ilona Koglin: Wie bereits angesprochen soll die WEAVE vor allem ein Forum von der Branche für die Branche sein. Das heißt, dass bei uns hauptsächlich Autoren schreiben, die hauptberuflich Designer, Entwickler, Konzeptioner, Trend-Forscher und so weiter sind. Die Redaktion selbst besteht aus einer so genannten Content-Redaktion, die für die Themenplanung, die Autoren-Akquise und -Betreuung und die Koordination des Artikel-Workflows zuständig ist. Dann gibt es die Text-Redaktion, die alle Artikel noch mal auf Herz und Nieren prüft, bevor sie in die Grafik gehen, die sie layoutet.

SLM: Bei der Vielzahl an Themen, der fliegenartigen Vermehrung von Webphänomenen und neuen Technologien – wie trefft ihr da die Themenauswahl, die dem Konzept gerecht wird?

WEAVE/ Ilona Koglin: Die Themenplanung ist ein Zusammenspiel der Redaktion und der Community. Wir bekommen einerseits sehr viele Themenideen und Artikelvorschläge – und haben Autoren, die überaus engagiert bei der Sache sind. Unsere Idee, WEAVE als eine Plattform anzubieten, funktioniert also – und das freut uns natürlich sehr!  Andererseits entwickeln wir natürlich auch in der Redaktion Ideen, mit denen wir dann gezielt auf Leute zugehen. Es stimmt schon, dass man in der Themenfülle, die das Web anschwemmt, den Überblick behalten muss. Aber wenn man mit den Menschen redet, merkt man schnell, was sie wirklich bewegt, was sie wissen möchten oder wofür sie sich interessieren.

SLM: Wie würdest du eure DurchschnittsleserIn beschreiben?

WEAVE/ Ilona Koglin: An Web- und Interaction-Projekten sind ja immer sehr viele unterschiedliche Gewerke und damit Menschen beteiligt. Den typischen Leser der WEAVE gibt daher auch nicht. Allein wenn man Designer und Programmierer vergleicht, wird man schnell fest stellen, dass sie zum Teil sehr unterschiedliche Bedürfnisse, Vorgehensweisen oder Interessen haben. Dennoch eint sie, dass sie alle gestalterisch und technisch Grenzen überschreiten und innovative Anwendungen erschaffen wollen. An diesem Punkt kommen wir wieder zu der Idee mit der Brücke, die wir mit WEAVE ja bauen wollen: Das ist natürlich auch eine Herausforderung.

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SLM: Wisst ihr durch LeserInnenfeedback, wei weit gefasst das Spektrum eurer LeserInnen ist?

WEAVE/ Ilona Koglin:Ja. Sowohl die zahlreichen Rückmeldungen auf die Beta- und die Erstausgabe der WEAVE, als auch eine kleine Online-Umfrage oder die Mitglieder unseres Vimeo-Channels zeigen uns, dass wir mit der Vorstellung unserer Leserschaft, wie wir sie schon zu Anfang ins Auge gefasst haben, ganz richtig liegen.

SLM: Was ist das Anliegen, was der Mehrwert von WEAVE?

WEAVE/ Ilona Koglin: Zum Anliegen habe ich im Zusammenhang mit dem Konzept der WEAVE schon einiges gesagt. WEAVE ist nicht nur der Titel des Magazins, sondern auch gleichzeitig unser Ziel: Wir wollen die unterschiedlichen Professionen, die es im Bereich Interaction und Web-Design sowie -Entwicklung gibt, mit einander verweben und vernetzen. Wir wollen natürlich für einen Wissens- und Erfahrungsaustausch sorgen. Und natürlich wollen wir inspirieren und unseren Lesern Lust machen, Neues zu entdecken und auszuprobieren. Trotz aller Professionalität und Ernsthaftigkeit soll dabei der Spaß aber nicht zu kurz kommen. Beispielsweise liefert die Rubrik LIFE auch Artikel, Interviews und Portraits über Menschen und Themen, die unterhalten und/oder einen Blick über den Tellerrand der Branche hinaus bieten.

SLM: Bei der Verfügbarkeit der Informationen online – von der Selektierbarkeit einmal abgesehen – wie kam die Entscheidung, Print als Medium zur Vermittlung zu wählen?

WEAVE/ Ilona Koglin: Zugegeben: Es mag zunächst anachronistisch erscheinen, ausgerechnet bei diesem Themenspektrum mit einem Print-Titel heraus zu kommen – und dann auch noch in 2-monatlichem Erscheinungsrhythmus. Allerdings hat uns allerspätestens das Feedback auf die ersten Ausgaben der WEAVE in unserer Überzeugung bestätigt: Selbst so absolut internet-affine Menschen wie unsere Leser informieren sich gerne auch mal über Gedrucktes. Viele Leser haben uns sogar geschrieben, dass sie schon lange auf so ein Magazin gewartet haben…

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Vielleicht liegt das daran, dass man längere Texte eben doch besser gedruckt liest. Auf jeden Fall glaube ich, dass es gerade die Informationsfülle und auch die Schnelligkeit (Schnelllebigkeit) im Internet ist, die einen bei einem Buch oder einem Magazin aufatmen lässt. Die WEAVE kann aus der Flut von Informationen in Ruhe das heraus filtern, was wirklich wichtig ist. Wir haben die Zeit, Texte und Layouts im Detail und mit Sorgfalt aufzubereiten. Das geht im Web unter dem üblichen Zeitdruck oft verloren.

SLM: Wie würdest du die sinnvolle Verzahnung von Print und Online in der Zukunft beschreiben, gerade im Hinblick auf die Aussage, dass Print sich vom Massenmedium hin zum spezialisierten hochwertigen Nischenmedium entwickeln wird.

WEAVE/ Ilona Koglin: Es gibt eine Reihe von Möglichkeiten, wie sich Print und Online befruchten können. Das fängt mit ganz banalen Dingen an – etwa, dass man als Redaktion über das Social Web viel enger in Kontakt mit seinen LeserInnen kommen und so natürlich viel konkreter Themen entlang ihrer Bedürfnisse entwickeln kann. Wie ich in der vorigen Frage schon sagte, sehe ich den Vorteil von Print vor allem in der Zeit – in dem Luxus, Zeit zu haben. Das klingt vielleicht paradox, weil die Schnelligkeit des Web eigentlich immer als Vorteil gesehen wird – und genau hier liegt natürlich auch der Vorteil von Online-Medien, den man als Magazin natürlich auch nutzen sollte. Wir haben darauf beispielsweise reagiert, in dem wir konsequent entschieden haben, dass WEAVE keine “News” in dem Sinne mehr beinhaltet. Es gibt eine Chronik, die berichtet, was die letzten Wochen Wesentliches geschah – aber es gibt nicht mehr die Kurzmeldungen, die so tun, als wären sie aktuell – dabei hat man sie schon vor zwei oder drei Wochen im Netz gelesen…

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SLM: Wo sollte beim jeweiligen Kanal der Schwerpunkt liegen?

WEAVE/ Ilona Koglin: Die Schwerpunkte ergeben sich: Print darf ausführlicher, länger, langsamer, tiefgründiger und irgendwie bedachter sein. Online ist dagegen schnell, interaktiv, multimedial. Beides hat ohne Frage seine Qualitäten.

SLM: Inwiefern hat Editorial Design in den letzten Jahren vom Webdesign gelernt oder gar profitiert? Hast du – vielleicht neben WEAVE – ein gutes Beispiel?

WEAVE/ Ilona Koglin: Aus meiner Sicht haben die Print-Medien die letzten Jahre versucht, den Wettlauf mit den digitalen Medien aufzunehmen. Alles sollte auch im Druck schneller werden – das Beispiel mit den “News” habe ich ja schon angesprochen. Diesen Wettlauf können gedruckte Zeitungen oder Zeitschriften gar nicht gewinnen. Und meinem Eindruck nach besinnen sich auch mehr und mehr Publikationen auf ihre Stärken: Hochwertigen und sorgfältigen Journalismus, gute Gestaltung und auch eine Ausstattung, die die Haptik unterstreicht. Print-Medien müssen viel mehr zu etwas werden, was man aufheben und archivieren möchte. Etwas, was man gerne “hat” – denn Websiten, Tweets, Blog-Einträge, das alles ist flüchtig, schnell und verschwindet.
Selbstverständlich hat Print aber auch von Online gelernt bzw. positive Einflüsse erfahren. Ich denke da vor allem an den Austausch zwischen Redaktion und Lesern. Es ist viel einfacher, deren Wünsche und Ideen aufzunehmen und in Dialog zu treten. Es ist nur die Frage, wie weit sich Redaktionen (d.h. die Menschen in den Redaktionen) öffnen. Das fällt vielen ja noch schwer, aber ich glaube, da liegt viel Potential.

SLM: Das Heft besticht durch Themenbandbreite, modernes Layout und Unterhaltungswert bei gleichzeitiger Tiefe und spannenden Webverweisen – ein Special-Interest-Magazin für das 21. Jahrhundert. Das war aufrichtiges Lob. Nun die Bitte zur Selbstkritik: Was kann WEAVE in Zukunft noch besser machen?

WEAVE/ Ilona Koglin: Wir sind gerade dabei, die dritte Ausgabe zu produzieren. Es ist ganz klar, dass sich WEAVE immer noch entwickelt, dass das Magazin wächst und sich verändert. Das ist wichtig. Wenn es um Print geht, würde ich sagen, dass wir schon auf einem guten Weg sind. Es sind wahrscheinlich eher Kleinigkeiten, die in dem ein oder anderen Artikel mal verbesserungswürdig wären. Themen, die man noch mehr in die Tiefe bearbeiten möchte. Jede Redaktion legt sich wohl mit jeder Ausgabe immer wieder die Latte selbst ein bisschen höher. Was wir 2010 dagegen definitiv noch stärker forcieren wollen, sind unsere Online-Aktivitäten. Wir haben schon einen Vimeo-Channel, in dem es auch WEAVE-Videos zu sehen gibt. Das wollen wir fortführen, aber auch weitere Kanäle des Social Web stärker bespielen.

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SLM: Was ist in den nächsten Ausgaben zu erwarten?

WEAVE/ Ilona Koglin: Die nächste Ausgabe erscheint am 18. Januar. Wie es sich für die erste Ausgabe eines neuen Jahres gehört, haben wir unter anderem Designer, Entwickler, Trendforscher, Science-Fiction-Autoren, Interactive Artists und Online-Journalisten danach gefragt, welche Trends, Wünsche und Vorstellungen sie für 2010 haben. Wir berichten über eine spannende Ausstellung im Zentrum Neue Technologie (ZNT) in München, in der sämtliche Exponate mit einander vernetzt und über berührungssensitive Vitrinengläser steuerbar sind. Wir berichten, was Designer und Entwickler heute schon mit RFID machen können und wo die Chancen und Risiken liegen. Es gibt eine Reihe von Tutorials – unter anderem zu AIR 2.0 und Silverlight 4. Es wird Interview mit dem Interactive Designer Chris O’Shea, der RIA-Agentur The Visionaire Group aus Los Angeles und dem Arduino-Erfinder David Mellis geben. Naja, und noch einiges mehr – zu viel will ich auch nicht verraten ;-D

SLM: Bleibt WEAVE technisch oder wird es auch Redaktionelles zu den sozialen Wechselwirkungen finden, die durch die Webentwicklungen Einzug in unsere Gesellschaft halten? Das ist ja kein ganz unwesentliches Thema für heute und morgen.

WEAVE/ Ilona Koglin: Das machen wir auf jeden Fall. Wie gesagt: Die Rubrik LIFE enthält solche Themen.

SLM: Wo steht WEAVE in 3 Jahren?

WEAVE/ Ilona Koglin:
Drei Jahre sind in der Welt des Internet sehr sehr viel Zeit. Ich denke keiner von uns kann wissen, wie die Medienlandschaft in drei Jahren aussieht: Haben wir dann beispielsweise Holodecks oder AR-Kontaktlinsen? Wer weiß? Von daher würde ich heute auch keine Prognosen aufstellen, wie WEAVE in drei Jahren aussieht. Was ich aber sagen kann ist, dass wir uns auf die spannenden Zeiten freuen. Wir haben jedenfalls viele Ideen und sind voller Tatendrang!

SLM: Danke für das Interview!

WEAVE/ Ilona Koglin: Gerne und vielen Dank, dass ihr an WEAVE gedacht habt!

www.weave.de

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Ein Jahr Missy Magazine

Kategorie: Magazin | October 18, 2009 | von Judith Marthaler

Ein Jahr Missy Magazine. 10 Fragen und hier die Lieblingslinks von Stefanie Lohaus, Chris Köver und Sonja Eismann, den Köpfen hinter dem jungen Popkultur-Magazine für Frauen, von Frauen. Missy Magazine whats wrong with the zoo Judith Marthaler Ein Jahr Missy Magazine

Das Missy Magazine feiert im Oktober seinen ersten  Geburtstag. Herzlichen Glückwunsch.
Was ist das Fazit eures ersten Missy-Jahres?

Das erste Missy-Jahr war wirklich sehr aufregend. Am Anfang haben wir ja unglaublich viel Aufmerksamkeit durch die Presse bekommen, was uns sehr geholfen hat. Ansonsten war es eine tolle Erfahrung, zu merken wie sich das Magazin entwickelt, immer besser wird, wie sich Abläufe einspielen. Und wir bekommen ja auch immer noch begeisterte Mails von Leserinnen, die uns gerade entdeckt haben und die sehr froh sind, dass es uns gibt! Das gibt uns immer wieder neuen Mut. Weiterlesen »

Am Anfang war der TXT

Kategorie: Magazin | July 22, 2009 | von Mareice Kaiser

Ein Magazin sollte entstehen. Für Sprachkultur.
Was allerdings Sprachkultur sein soll, kann selbst ein Linguist kaum korrekt beantworten. Aus dieser Verworrenheit um einen Begriff, aber auch aus der Liebe zum Wort, entwickelten fünf Berliner Kommunikationsstudenten innerhalb eines Jahres ein Konzept für ein neues Magazinformat. Weiterlesen »

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Die Zelle zählt

Kategorie: Magazin | July 19, 2009 | von Jan Joswig

kroyer Die Zelle zählt
(Krøyer, Künstlerfest in Skagen, 1888)

Den ersten Schritt der kulturellen Selbstermächtigung kennt jeder: Unter der Bettdecke mit der Taschenlampe Tagebuch über die Welt und das Ich (vor allem das Ich) zu führen, ist eine der wichtigsten Initialzündungen (mindestens so wichtig wie der erste Zungenkuss). Damit steckt man in der Pubertät der Auseinandersetzungs-Kultur. In der Adoleszenz hockt man sich bei Kerzenlicht in verräucherte Pizzastuben, wo man vor lauter Diskutieren seinen Sangria vergisst – und fühlt sich wie in einer Kaderschmiede. Weiterlesen »