Tickets zu gewinnen – Turntablerocker in da house

Kategorie: Musik | February 16, 2010 | von Nokia Loft Beat

Nokia Loft Beat Leipzig – Tickets zu gewinnen

Loftbeat1 Tickets zu gewinnen   Turntablerocker in da house

// Foto > Nokia Loft Beat Frankfurt mit Zoot Woman und Moonbootica //

Man cocoont wieder. Und dass nicht aufgrund der sibirischen Temperaturen. Doch während man in den letzten Jahren nur den kleinsten Freundeskreis in die eigenen vier Wände lud, um bei Merlot, Jamie Oliver Gerichten und dem surrenden Plattenspieler, hitzige Diskussionen über private Lebensabendabsicherung zu führen, ist das neue Cocooning nun glücklicherweise halbprivat. Am 20. Februar 2010 findet in Leipzig das „Nokia Loft Beat“ statt und dieses Event vereint das Beste aus beiden Welten. Die persönliche Atmosphäre eines Lofts und den professionellen Sound eines Clubs. Exzellentes Line-up inklusive.

In diesem Jahr wird die geheime und erst kurz vorher bekannt gemachte Location von den Turntablerockern, SONO und MTV It-Girl und DJ Palina Power gerockt und das verspricht treibende Basslines, genialisch tanzbare Sets aus Elektro, House und Techno und Turntablemaster, die es verstehen, die Clubcrowd langsam aber beständig zum Ausrasten zu bringen.

Loft Beat2 Tickets zu gewinnen   Turntablerocker in da house

Doch nicht nur musikalisch ist Vielfalt angesagt: Als besonders erfolgreich hat sich das Loft Beat Konzept mit seinen verschiedenen Partyzonen erwiesen. Ein Raum – ein Thema, elektrisierende Tanzmusik wechselt mit Downbeat und Ambient. Das Musikzimmer bildet das Herzstück, während nebenan in entspannter Atmosphäre das, über sechs Millionen Tracks umfassende, Nokia Comes With Music Angebot durchgetestet werden kann. Und selbst der letzte Vorteil des heimischen Cocooning wurde in den halböffentlichen Raum integriert: Im Stylingzimmer des Beatlofts stehen Style-Profis für Tipps und Tricks zur Lookoptimierung bereit.

Jeder, der bei dem ersten Party-Highlight des Jahres dabei sein will, sollte jetzt schnell sein: Wir verlosen 2 Tickets für Nokia Loftbeat und wer Interesse an einer Nacht im musikalisch beschallten Fremd-Zuhause hat, schreibt bis Freitag, den 19.Februar eine Mail an julia@cross-contacts.com. Viel Glück!

www.loftbeat.de

Incredible strange unfriendly

Kategorie: Musik | January 06, 2010 | von Marcus Woeller

Ist der erste Kauf des Jahres ausschlaggebend für Zwanzigzehn oder gleich die ganze Dekade? Sind Besitzer von Plattenläden eine wirtschaftsevolutionär besonders regressive Spezies von Einzelhändlern? Haben Dienstleistungsgesellschaft und Wissensgesellschaft keine gemeinsame Schnittmenge? Fragen, die ich mir wohl nicht gestellt, wären sie mir nicht so uncharmant aufgedrängt worden.

Plattenspieler

Plattenspieler

Eine Freundin und Liebhaberin von „incredible strange music“, wie es die Spex Mitte der 1990er Jahre genannt hätte, beging am 2. Januar ihren Geburtstag. Kein besonders dankbares Feierdatum, aber immerhin erster verkaufsoffener Tag des neuen Jahres. Der Plattenladen auf der Kastanienallee war leer, die Plattenkisten wie üblich für Second-Hand-Shops zu eng befüllt, die Platten den Geruch jahrelanger Kelleraufbewahrung auf den Fingerspitzen hinterlassend, der Plattenladeninhaber unter seiner Smutje-Mütze freundlich lächelnd.

Abtasten

Abtasten

Vermeintlich freundlich. Nachdem ich eine Kiste durchgeblättert habe, lässt mich die Musik aufhorchen: instrumental, eigenartig, seltsam. Könnte also etwas taugen als Geburtstagsgeschenk. „Entschuldigung, was läuft denn da gerade?“ – „Das kannst du kaufen, aber Fragen beantworte ich nicht.“ Incredible strange reply, aber egal, nach langer Konsumsozialisation im rauen Berliner Kommunikationsklima ist man ja einiges gewohnt. Vielleicht bin ja aber auch einfach nicht verstanden worden.

Noch auf Spur?

Noch auf Spur?

„Ich wüsste ja nur gern was da läuft.“ Wortlos hält mir der Gebrauchtwarenhändler eine Keksdose mit einem im Deckel  eingeschnittenen Schlitz entgegen: ‚Fragenkasse 1.- Euro’.

Noch Fragen?

Noch Fragen?

„Vielleicht kaufe ich die Platte ja“, versuche ich es arglos argumentativ, „aber vorher möchte ich gern wissen, was ich da dann kaufe.“ – „Das ist mir scheißegal, ob du die Platte kaufst!“ Sprachlos verlasse ich die Servicewüste und bedauere, keine Rolle 1-Euro-Münzen mit mir zu tragen – jetzt habe ich nämlich einige Fragen. Nicht nur, was da auf dem Plattenteller lag…

Der Name hätte einem gleich zu denken geben können...

Der Name hätte einem gleich zu denken geben können...

Aber auch zwei Antworten:

„Franz & Josef“ in der Kastanienallee 48, Berlin-Mitte empfehle ich ausdrücklich nicht.

Als Geschenk eignete sich mein everlasting Top-10-Album „Song Cycle“ von Van Dyke Parks. Das gab es erster Hand, digitally remastered, auf Vinyl, weder geruchs- noch karmabelastet woanders zu kaufen.

gute Platte

gute Platte

Wolf Howard – Life Must Be Ironed Flat

Kategorie: Musik | November 30, 2009 | von Marcus Woeller

Wolf Howard, ganz rechts

Wolf Howard, ganz rechts

Der Mann lässt es ruhig angehen. Wäre Gemütlichkeit nicht eine – zumindest linguistisch – urdeutsche Qualität, könnte man Wolf Howard dieses Attribut anheften wie einen Backenbart. Weiterlesen »

Mando Diao im Inszenierungszirkus

Kategorie: Musik | October 24, 2009 | von Sounds like NEWS

MDgr1 Mando Diao im Inszenierungszirkus

Von: Mareike Nieberding

Normative Erwartungen speisen sich aus gemachten Erfahrungen, bestimmen unsere Wahrnehmung und werden nicht selten enttäuscht. So weinte mein kleines Indieherz nach dem gestrigen Mando Diao Konzert rote Abschiedstränen: Indie ist tot. Stadion-Rock, der hassgeliebte große Bruder des unabhängigen Alternativgitarrenspiels, dafür umso lebendiger. Weiterlesen »

Ich mach auch was mit Medien

Kategorie: Musik | October 14, 2009 | von Hendrik Spree

Das muß 2005 gewesen sein. Dachte ich. Tatsächlich war es ein Jahr früher, genauer: am 15.03.2004 – das Internet vergisst selten. Zu dieser Zeit war das Hotel Shanghai der Place to party im Pott. Sehr gutes DJ-Booking, schräges Publikum, trinkfreudige Thekenfrauen – alles getragen von einer buchstäblich ungemeinen Feierwut in den alkoholschwangeren Bäuchen. Aber gerade die Clubkonzerte im Shanghai waren nochmal etwas Besonderes. Die haben den Laden rückblickend in noch besserem Stroboskoplichtgewitter dastehen lassen als unseren zweiten Favoriten damals, die mittlerweile nicht mehr existente Harpune in Düsseldorf. Die Konzerte und die Tatsache, daß im VIP-/Backstage-Bereich keine Waschmaschine, sondern ein Solarium stand. Weiterlesen »

Affenmusik statt Affentheater

Kategorie: Musik | September 07, 2009 | von goerex

rothwell w cottontop08 0399 Affenmusik statt Affentheater

Wer hätte das gedacht? Affen geben vielleicht einen Scheiß auf Menschenmusik – sobald sie aber eigens für sie gemacht ist, sieht das schon ganz anders aus. Natürlich muss man Vorsicht walten lassen, denn die Bereich sind ja nicht immer ganz trennscharf voneinander abgegrenzt, was vor allem dann auffällt, wenn man mal das Radio anschaltet oder einschlägige Musiksender besucht. Aber dort wo man unterschieden kann, hat die Wissenschaft, wer auch immer sie ist, sensationelles herausgefunden. Weiterlesen »

Cargo Kult

Kategorie: Musik | August 18, 2009 | von Eric Mandel

Jeder Club bildet irgendwie seine sozio-ökonomische Umgebung ab. Und in einer Zeit, in dem uns die Gesellschaft zu immer mehr Flexibilität, Mobilität und Modularität anhält, stellt ein mobiler, flexibler und modularer Club wie Cargo wohl den state of the art dar: Eben noch auf der Bread & Butter im Einsatz, stand der Container erst einmal ohne Job auf der Straße –um kurze Zeit später als vielseitig einsetzbare Party-Location wachgeknutscht zu werden.

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Im Moment tanzen, trinken und chillen Freunde elektronischer Beats noch neben dem Astra, mit Blick auf den S-Bahnhof Warschauer Strasse. Da Mietverträge, Standortüberlegungen und Nachbarschaftsverträglichkeit bei diesem Konzept tatsächlich nicht so wichtig sind, imaginieren sich die Betreiber auch schon mal in den schönen Plänterwald… oder warum nicht Barcelona? Am Wochenende geht’s jedenfalls am aktuellen Platz weiter mit Peter Grummich, Benjamin Fehr, Fummelnigge und Rødhåd aka Stuntman Mike. Weiterlesen »

Pre-Listen to me, Baby!

Kategorie: Musik | August 08, 2009 | von goerex

luisterpaal screenshot

Dir ist piratiges downloaden zu illegal und der iTunes-Store zu unausgewogenen im Preis-Leistungsverhältnis? Du hast akzeptiert hat, dass ohnehin alles der Vergänglichkeit anheim fallen wird. Dann wirst du mit dem Lauschstamm a.k.a luisterpaal vom durch und durch empfehlenswerten holländischen Musikforum 3voor12 deine Freude haben. Weiterlesen »

Dancing Shoes

Kategorie: Musik | August 05, 2009 | von Mareice Kaiser

“It takes more for a dance than red shoes” sagt ein Sprichwort. “Es braucht nicht mehr als ein paar Schuhe für ein gutes Bild” sagt Gerrit Starczewski. Jahrelang stand der Fotograf bei unzähligen Konzerten in der ersten Reihe und fotografierte Musiker für diverse Musikzeitschriften. Dabei hat er seine ganz eigene Perspektive entwickelt. Er richtet den Fokus seiner Bilder auf die Füße der Stars.

Sonic Youth

Sonic Youth

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Berlin klingt so

Kategorie: Musik | July 24, 2009 | von Mareice Kaiser

Kongress. Das klingt alten Männern, stickiger Luft und langweiligen Reden an. Dass es auch anders geht, will der SO KLINGT BERLIN Kongress zeigen, der vom 10. bis 12. September 2009 stattfindet. Junge Menschen, die an der Musikbranche interessiert sind, bekommen dabei die Chance, mehr als nur einen Einblick zu gewinnen. Innerhalb von drei Tagen bearbeiten sie mit Unterstützung von Musik-Experten Aufgaben realer Auftraggeber. Die Ergebnisse werden am dritten Kongresstag präsentiert und auch prämiert.

Vorab startet das SO KLINGT BERLIN Festival. Ab dem 24. Juli 2009 treten in der Berliner Kulturbrauerei jeden Freitag vier Bands gegeneinander an. Den Sieger bestimmt eine dreiköpfige Jury und natürlich das Publikum. Die beste Band eines jeden Freitags wird am 12. September beim Finale dabei sein. Am 24. Juli treten die Bands Kerub, Single Malt, Phrasenmäher und Berge an.

Der SO KLINGT BERLIN Kongress und das Festival werden vom Berliner Kommunikationsforum e.V. und einem Team aus 35 ehrenamtlichen Studenten organisiert. Mitmachen!

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