R.I.P. Rammellzee

Kategorie: New York | July 21, 2010 | von Hendrik Spree

rammellzee R.I.P. Rammellzee

Am 27. Juni ist der New Yorker Graffiti-Künstler und HipHop-Musiker Rammellzee gestorben. Der Erfinder des Gothic Futurism prägte Ende der 70er und Anfang der 80er zusammen mit Leuten wie Afrika Bambaataa und Grandmaster Flash entscheidend den Beginn der Rap-Kultur. So tauchen er und seine Arbeiten unter anderem im Genre-Klassiker Wild Style sowie der frühen Graffiti-Doku Style Wars auf. Als Der Mann mit dem Geld hat er gegen Ende des Films sogar einen Kurzauftritt in Jim Jarmuschs ausgezeichneter Independentabsurdität Stranger Than Paradise. Rammellzee hat sich selten unmaskiert gezeigt, selbst wenn ihn eine andere Graffitigröße wie Atomic portraitiert hat. Weiterlesen »

Items Of The Week – Im Mehr

Kategorie: New York | July 03, 2010 | von Sounds like NEWS

von Mareike Nieberding -

Im Mehr das Mehr – scheint dieses Jahr ein beliebtes Motto der kultur- und kreativschaffenden Zunft. Die folgenden Vertreter haben sich ein aktives Mehr zu Herzen genommen:
John Bock bringt mehr Interdisziplinarität in die Temporäre Kunsthalle. In der letzten Ausstellung vor Schließung kann man noch bis Ende August im von ihm kuratierten “FischGrätenMelkStand” (02) rumkriechen und auf den verschiedenen Raumebenen die Assoziationen unterschiedlich Schaffenden wie Christoph Schlingensief, Rirkrit Tiravanija, Matt Mullican, Anouschka Hoevener, Brandlhuber, Paul McCarthy und über 50 Anderen mit der „verschleimenden“ Hand John Bocks entdecken. Für den schleswig-holsteinischen Aktionskünstler ist nämlich sowieso alles eine „einzige große Bohnensuppe,  in der man drin rumrührt“.

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Salvatore Ferragamo offeriert mit dem senffarbenen IPad Case (08) ein klassisches Mehr an Luxus, das Paris-Berliner Label Uncommon Matters ein raumgreifendes Mehr an vergoldetem Porzellan für den Hals (05) und Kanye West, das personifizierte Mehr, bringt diese Attitüde in seine erste Schmuckkollektion und packt uns so gleich zwei goldene Pyramiden im Schlagringformat (01) auf die zarten Finger. Alexander McQueen forderte in seiner letzten Herbst/Winterkollektion (07) für den Mann noch mal ein Mehr an Muster in all den monochromen Schlammlooks, die uns sonst erwarten. Kostas Murkudis interpretierte den Kollaborations-Wedge mit Flip Flop in einem fluffigen Mehr an Sohle (04).
Stefan Sagmeister bringt mehr Freiheit im Umgang mit Sitzmöbeln. Der mehrfach Grammy-nominierte Graphikdesigner mit Büro in New York ermöglicht mit dem „Darwin Chair“ (06), der wie ein Block aus 200 verschieden bedruckten und abtrennbaren Bögen besteht, ein Mehr an stilistischer Vielfalt im Lebensraum.
Norman Palm bringt mehr Diversifikation in seine Musik. Auf seinem neuen Album „Shore to shore“ (03) nicht mehr so leicht in die Indie-Singer-Songwriter-Box quetschbar, klingen nun Exotik, Esoterik und Elektronik in Klang und Stimme und der Wahlberliner aus Meppen entzieht seiner Musik somit jedweder Festgelegtheit. Mehr davon.

Items Of The Week – In Nudity

Kategorie: New York | May 14, 2010 | von Sounds like NEWS

In unserem von vestimentären Schutzstrategien geprägten Kulturkreis hat Nacktheit nach wie vor Provokationspotenzial. Ein Glück ist es daher, das diejenigen ohne Dolly-Buster-hafte Schamlosigkeit, dank den Begehrlichkeiten dieser Woche an ihren Mitmenschen ein kleines Täuschungsmanöver in Hautfarben vollführen können. Denn wenn das Nichts eine Stofflichkeit hätte, wäre es sicher die zarte Topshop-Brille im Transparent-Look (01), die changierende Seidenbluse von Vanessa Bruno (04) oder die „Weaver Low“ von Clarks (02), die den Wallabees zumindest im Sommer um unzählige ästhetische Meilen voraus sind.

„I wasn’t really naked. I simply didn’t have any clothes on.“ Jospehine Baker hätte sich die emotionale Blöße auf der Bühne nie gegeben. Juergen Teller siebt sie durch seine Kunst. Indem er Raquel Zimmermann unbekleidet auf dem Couchtisch seines Elternhauses fotografiert, zeigt der Bubenreuther nicht nur sein Modell nackt, sondern entblößt seine eigene Geschichte, die im Fotoband „Zimmermann“ (07) visuell erfahren werden kann.

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Das neue Album „Forgiveness Rock Record“ von Broken Social Scene (03) lässt ebenfalls tief in die gebrochenen Herzen der Kanadier schauen. So lassen sie in World Sick indiesque Funken sprühen und hauchen in All in All den Ruf um Vergebung. Ein Seelenstriptease, den Cecily Brown in ihren fieberhaften Bildern zu machen scheint. Die New Yorkerin lässt sich durch ihr Arbeitsmaterial Öl, das sie an körperliche Flüssigkeiten und menschliches Fleisch erinnert zu farbgewaltigen Sexphantasien auf Leinwand motivieren, die man noch bis zum 05. Juni in der Galerie Contemporary Fine Arts Berlin sehen kann (06).

Auch Yves Saint Laurent wusste um die Schönheit des Inexistenten: „Nichts ist schöner als ein nackter Körper. Das schönste Kleidungsstück, das eine Frau tragen kann, ist die Umarmung eines Mannes, der sie liebt. Und für die, die dieses Glück nicht finden, bin ich da!“ Auch wenn der Meister die Schere nicht mehr selbst schwingen kann, wird seine Markenphilosophie brav weitergeführt und beschert uns so für die kalten Momente der Freizügigkeit die „Muse Bag“ (05). Man streichle nur kurz über das sanfte Fell des geräumigen Wegbegleiters und träume sich davon – vielleicht in bunte Sommer voll gelber Fahrräder aus der Abici-Werkstatt (08). Mit nackten Füßen auf dem Boden des Glücksmoments. Lasst euren inneren Exhibitionisten frei – get naked!

Schreib doch mal wieder

Kategorie: New York | April 15, 2010 | von Moritz Kuhn

Im Lauf eines Monats sammelt sich jede Menge Kurioses, Ärgerliches und Lustiges in meinem E-Mail Postfach. Deshalb habe ich beschlossen, mir jeden zweiten Mittwoch die Zeit zu nehmen und Antworten zu schreiben. Antworten mit denen wahrscheinlich niemand rechnet und die ich definitiv auch abschicke.

Traumwohnung3 Schreib doch mal wieder

Berlin, 6. April 2010

Liebe Jane,

ich hoffe es stört dich nicht, dass ich dein Wohnungsanliegen öffentlich mache. Aber da es dich ja auch nicht stört, an Menschen die du nicht kennst, Mails mit deinen persönlichen Angelegenheiten weiterzuleiten, gehe ich davon aus, dass auch die Veröffentlichung in deinem Sinne ist. Ganz offensichtlich bist du der Auffassung, dass das Versenden von Spam ein legitimes Mittel zur Verfolgung deiner Interessen darstellt.

Immerhin geht’s bei dir ja auch nicht um Penisverlängerungen und Viagra, sondern um so edle Anliegen wie eine sonnige Südterrasse und eine Badewanne zum planschen für dich und deinen Schatzi.

Nun Jane, einige meiner Bekannten befinden sich ebenfalls gerade auf Wohnungssuche. Die meisten wollen genau wie du nach Kreuzberg, wären aber auch bereit eine Wohnung im Norden Neuköllns, laut TIP immerhin „Berlins Lower Eastside“, zu beziehen.

Ich frage mich allerdings, wer außer dir so naiv ist zu glauben, in einem der genannten Stadtteile ließe sich für 500 Euro Warmmiete eine Wohnung finden, die den Kriterien deiner Träume entspricht. Vielleicht solltest du anfangen im Wedding zu suchen. Der Wedding kann zwar nicht mit der Lower Eastside mithalten, dafür ist laut Berliner Volksmund die Bronx „der Wedding von New York“.

Ich habe wirklich nichts übrig für die ewige Diskussion um den besten Berliner Stadtteil, schon allein deshalb nicht, weil ich seit mittlerweile neun Jahren mit diesem Quatsch belästigt werde. Noch langweiliger ist eigentlich nur die Frage nach dem Geburtsort, mit dem gebürtige Berliner von Zugezogenen unterschieden werden, in Punkto Intoleranz etwa vergleichbar mit dem Ariernachweis im dritten Reich. Aber du hast dich nun mal entschlossen mitzumachen und weil du eben ganz weit vorn mit dabei sein willst, muss jetzt die ganze Welt, beziehungsweise das World Wide Web bei der Wohnungssuche behilflich sein.

Als Gegenleistung bietest du allen Ernstes eine Kiste Grünzeugs an. Ich hielt deine alberne Offerte ja zunächst für einen verspäteten Aprilscherz, musste aber schnell einsehen, dass du unfreiwillig komisch genug bist, die Vermittlung deiner Traumwohnung zum Hausbesetzerpreis mit einer Kiste voller Beilagen zu entlohnen. Vielleicht solltest du zunächst das Unkraut zwischen deinen Ohren jäten, damit du zu der Einsicht gelangst, dass wir uns hier im ehemals zweigeteilten Berlin und nicht etwa in der Ökohauptstadt Freiburg befinden und die Präsentkiste deshalb zwingend auch Bananen enthalten sollte.

Zum Schluss möchte ich dir aber auch noch danken. Ohne dich wäre ich nie an die Kontaktdaten der Bewohnerin der Traumwohnung gekommen. Ich werde sie gleich mal anrufen und ihr meine Wohnung in Mitte zum Tausch anbieten. Dürfte genau das sein was sie sucht und ich wollte eigentlich auch schon immer nach Kreuzberg, dieses „Berliner Williamsburg“.

Liebe Grüße,

Moritz



This Could Be You – Zum Launch von “I Like My Style”

Kategorie: New York | April 11, 2010 | von Nina Trippel

Früher gab es Print-Magazine mit dem dazu passenden Online-Auftritt. Heutzutage ist es umgekehrt: Erst kommt der Online-Auftritt, sei es Blog, Web-Community – und dann das passende Heft oder Buch dazu. Scott Schumann alias The Sartorialist und Yvan Rodic haben es vorgemacht und ihre Streetstyle-Fotos zwischen Buchdeckeln veröffentlicht. Auch die Berliner Bloggerin Mary Scherpe (Stil in Berlin) hat sich vom analogen Auftritt in die Welt des Print gewagt und jetzt gibt es auch die Web-Community I Like My Style als Magazin.

ilikemystylelaunch01 1024x676 This Could Be You   Zum Launch von I Like My Style

Am vergangenen Freitag luden die Macher des Heftes – Adriano Sack und Eva Munz – zum Launch der ersten Ausgabe. Zu Musik von Team Rainbow durfte  im Parkett-Saal getanzt werden, während im vorderen Teil des Raumes eine Art Happening stattfand. Mitmachen war angesagt: Das Publikum durfte sich in deutsch- und fremdsprachige Gruppe aufspalten und dann einem Gegenüber der anderen Gruppe eine Minute lang Schimpfwörter in der eigenen Sprache beibringen. Und diese dann zum Besten geben, während daneben in einem käfigartigen Gerüst mit Kreide, Schere und anderen Utensilien fleißig gebastelt wurde. Denn darum geht es schließlich bei I Like My Style: ums Mitmachen; der Untertitel der vierteljährlich erscheinenden Publikation besagt, dass es sich um das erste user-generierte Magazin handelt. Weiterlesen »

NY Fashion Week – ThreeAsFour in Wonderland

Kategorie: New York | February 18, 2010 | von Nina Trippel

Drei mal Vier macht Sieben. Bei der gestrigen Show des Modelabels ThreeAsFour im Rahmen der New York Fashion Week ging es um die sieben Metalle aus der Lehre der Alchemie. Das Kollektiv hinter dem die Designer Adi Gil, Angela Donhauser und Gabriel Asfour stecken, hatte sich für seine neue Kollektion mit dem Zweig der Naturphilosophie beschäftigt, dessen Ziel es im 17. und 18. Jahrhundert unter Anderem war, auf künstlichem Wege Gold herzustellen.

CIMG4049 1024x768 NY Fashion Week   ThreeAsFour in Wonderland

Die Entwürfe der kleinen aber komplexen Kollektion waren daher alle den sieben Metallen Gold, Silber, Kupfer, Zinn, Blei, Quecksilber und Eisen zugeordnet. Zu sphärischen Klängen und über den Boden schießenden, grünen Laserstrahlen begann die Show und alle Models schritten hintereinander bis in die Mitte des ebenerdigen Laufstegs und stellten sich dort kreisförmig und mit dem Rücken zum Publikum um ein metallisch-glänzendes Boden-Tattoo in Sternform auf. Jedes Model lief dann einzeln vor dem Publikum entlang und reihte sich schließlich wieder in den Kreis ein. Dieses Mal frontal zum Publikum. Weiterlesen »

NY Fashion Week – Yamamoto in Love

Kategorie: New York | February 15, 2010 | von Nina Trippel

Y 3 4 NY Fashion Week   Yamamoto in Love// Foto > Y-3 – A/W 2010-11 / Getty Images for Y-3 //

Während in Großbritannien noch Schockstarre nach dem Tod von Alexander McQueen herrscht, ist in New York die Modewoche bereits in vollem Gange. Gestern Nachmittag gab es in Manhattans Park Avenue “Yamamoto in Love” zu sehen. Die Sport-und Lifestyle-Marke adidas lud zur Präsentation der Unterlinie Y-3, die von dem japanischen Designer entworfen wird und einst die erste Kooperation zwischen Sportmode und einem Avantgarde-Designer war.

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// Foto links > Jeremy Scott & Alison Brie, rechts > Yohji Yamamoto / Getty Images for Y-3 //

In dem historischen Gebäude namens Armory Hall, die gerne als alternative Location zur Zeltstadt genutzt wird, und in der Vergangenheit unter anderem bereits von Marc Jacobs bespielt wurde, drängelte sich die Modewelt zwischen gusseisernen Lampen und Ölgemälden in der Empfangshalle, bevor es in die riesigen Halle ging, die mit einer schlichten, steilen Tribüne und breiten Laufsteg aus alten Holzplanken mit abblätternder grüner Farbe bestückt war. Während die meisten Gäste ihre Plätze einnahmen, sonnten Andere sich im Blitzlichtgewitter: Ellen von Unwerth war in der Front Row zu sehen – neben der Fotografin durfte die dreizehnjährige Bloggerin Tavi Platz nehmen. Designer Jeremy Scott, der ebenfalls als Designer für adidas tätig ist, war auch zu Gast – der in L.A. ansässige Designer präsentiert die Show seiner eigenen Linie am Dienstag Abend.

Y 3 2 NY Fashion Week   Yamamoto in Love// Foto > Y-3 – A/W 2010-11 / Getty Images for Y-3 //

Zu Beginn der Y-3-Show herrschte einen Moment Stille in im abgedunkelten Raum, bevor schließlich ein breiter und zwei schmale zeitliche Lichtstrahlen den Catwalk beleuchteten und die ersten Modelle zu Gitarrenmusik auf den Laufsteg traten. Und das vorwiegend in dunklen Nuancen: Grau, Anthrazit, Schwarz und sowie Blautöne dominierten. Einzig die Schuhe – Sneaker, sowie Sneaker-High-Heels bei Damen, kamen in leuchtenden Nuancen wie Orange, Weiß, Blau, Magenta oder Silber verspiegelt daher. Der Look der gesamten Kollektion war Y-3-typisch: Sportiv-lässig und unaufdringlich elegant und eine Mischung aus klassischen Bekleidungselementen in Kombination mit Yamamoto-typischen, weiten und drapierten Schnitten.

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Y 3 1 NY Fashion Week   Yamamoto in Love// Foto > Y-3 – A/W 2010-11 / Getty Images for Y-3 //

In Fragen der Inszenierung hatte man sich bei Y-3 eine umfassende Choreographie ausgedacht: Der erste Teil der Show wurde durch eine eine Sequenz einer bis zum Ende des Laufstegs rennenden Gruppe von Models beendet, bevor es schließlich besinnlich und elegant zu Simon&Garfunkels “Sound of Silence” weiter ging – etwa mit einem schlichten Outfit aus weißem Hemd mit hellgrauen Chinos. Auch der Song „50 Ways to Leave Your Lover“ tönte aus den Lautsprecher-Boxen…das Thema Liebe schien allgegenwärig. Gegen Ende der Show gab es neben dem Defilee auch noch einen Auftritt des Meisters selbst: Yamamoto schritt beschwingt im dunklen Anzug auf den Laufsteg, lupfte seinen Hut um sich für den Applaus zu bedanken, schritt dann aber nicht etwa wieder ab, sondern in einen Kreis aus Laserstrahlen und begann dort gegen ein männliches Model in asiatischer Kampfkunst-Manier anzutreten. Das Model musste sich geschlagen geben und sank darnieder, während der Designer sich nun nun in Slapstick-Manier mit einem weiblichen Model anlegte, woraufhin er selbst zu Boden ging – sich dann aber dennoch beschwingt und veschmizt und auf beiden Beinen wieder vom Catwalk verabschiedete und die Y-3-Show mit dem Simon&Garfunkel-Stück, “Mrs. Robinson“ ausklingen ließ.

Y 3 61 NY Fashion Week   Yamamoto in Love// Foto > Y-3 – A/W 2010-11 / Getty Images for Y-3 //

Das Fazit? Die Y-3-Show am Valentinstag war vielleicht ein wenig wie eine Liebesbeziehung: Es kann nicht nur Romantik geben – zu jeder Liebe gehört auch immer ein wenig Kampf – am Ende aber herrschte im ehemaligen Zeughaus Waffenruhe und Einigkeit: Yamamoto und adidas sind nach wie vor ein harmonisches Paar und werden wohl noch ein Paar Kollektionen zusammenbleiben. Und auch das Publikum und der Japaner schienen sich gegenseitig innig zu lieben…Wenn das kein perfekter Valentinstag zur New Yorker Fashion Week war…

http://www.vimeo.com/9472048

Fashion direction! – Spring/Summer 2010

Kategorie: New York | December 28, 2009 | von Aicha Reguieg

Es wird eine sehr unkomplizierte, klare Saison werden. Mit eindeutigen Trends und einem bewussten Ankommen im neuen Jahrzehnt. Der Frühling 2010 wird modisch betrachtet ein Spannungsfeld werden zwischen Unschuld und Verruchtheit, Leinen und Leder, Land und Strand. Die Mode kennt ihre Richtung: nach vorn. Allerdings wohlüberlegt, in kleinen Schritten. Es schreit wenig, es wirkt bedacht und eines ist trotzdem klar: die neuen Entwürfe sind ein Ausdruck von Stolz und Lust, aber auch Verletzbarkeit. Vor allem aber darf und sollte man eines sein: sexy.

Preview Fashion direction!   Spring/Summer 2010

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Julia Zange: Ars pro toto

Kategorie: New York | December 06, 2009 | von Sounds like NEWS

ZangeArs Julia Zange: Ars pro toto

Jede Woche durchstreift die Schriftstellerin Julia Zange für den BAMBIblog Berlin auf der Suche nach dem Unsichtbaren, dem Nicht-Berlin, einem Hasen oder dem Urwald gleich links nebenan. Ihre Touren sind weltentrückte Streifzüge durch eine neue, eine unbekannte Stadt…

Berlin ist die Weltkunststadt. Egal, ob in New York vielleicht mehr besser bezahlte Künstler wohnen. Hier ist alles Kunst. Egal, ob das besonders aufregend ist. Egal was auf Berlins Nährboden fällt, hat die Freiheit sich entwickeln, ob zu Metastasen oder schönen neuen Körperteilen. Und wenn man sich Woody Allen-Filme aus den 80ern anschaut, die oft in Galerien spielen, denkt man: das kann Berlin mittlerweile auch. Vielleicht sind die Gespräche etwas weniger mit Intellektualismen ausgeschmückt Weiterlesen »

Die Grünen in der Galerie

Kategorie: New York | December 06, 2009 | von Friederike Steinert

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// Foto 1 > SANS S/S 2010                                                                Foto 2 > SUNO A/W 2009 //

Modeleute also. Die Menschen die, wenn es um den Erwerb eines neuen Pelzes geht, auch gerne mal das obdachlose Kind vor dem Laden wegtreten. Oder? Modeleute also. Die, wenn es darum geht ein Designer-faken-sich-selbst-für-H&M-Teil vom Grabbeltisch zu reißen, auch gerne mal der Dame nebenan, eins auf die Klappe geben.

Ethics Bodkin Die Grünen in der Galerie

// Foto > Bodkin S/S 2010 //

Das, wer an Mode interessiert ist, ein bisschen ruchlos und ein bisschen dumm ist, ist ein liebgewordenes Klischee. Das es sich allerdings (und glücklicherweise) nur um ein eben solches handelt, beweisen Sarah Scaturro und Francesca Granata mit ihrer Ausstellung ‘Ethics + Aesthetics’ die es momentan in der Pratt Institute Manhattan Gallery zu sehen gibt. Weiterlesen »

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