The grass is always greener

Kategorie: Tourismus | June 05, 2012 | von

Wer in den letzten Jahrzehnten in Deutschland die Adoleszenz erreichte, stand zum Sommerurlaub vor der Qual der Wahl: zur Sonne in den Süden – oder zur Freiheit in die Niederlande. Und viele junge Menschen machten sich auf den Weg nach Amsterdam, die Grachten, van Gogh, De Wallen und die circa 300 Coffeeshops zu ergründen. Kunst, Kultur und Selbsterfahrung. Kein Wunder, dass viele Studienreisen nur ein Ziel kannten: die Mündung der Amstel, dahin, wo den Touristen der Hanfsamen sticht.

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Und während die Einen das Heil in der Nutzpflanze sahen, und beispielsweise Kalifornien das niederländische Businessmodell Legalisierung für die Staatskasse in Betracht zog, war manch anderer gar nicht begeistert vom blauen Dunst der Erleuchtung. Zunächst wurde das Alter der legalen Konsumenten angehoben und die Handelsmenge beschränkt. Mittlerweile wehren sich einzelne Provinzen per Gesetzesbeschluss dagegen, dass jede zweite Tüte von einem Ausländer geraucht wird. Per Cannabis-Pass soll nur den Einheimischen der kontrolliere Rausch ermöglicht werden.

 

Was also tun, wenn entweder medizinische Beweggründe, wie spastische Anfälle und Chemo-bedingte Übelkeit, oder einfach ein gepflegter Abend mit Freunden ein paar Gramm Marihuana erfordern? Anbau und Ferien auf Balkonien. Das ist – zugegebenermaßen, weswegen Vorsicht geboten ist – nicht ganz legal. Allerdings ist in den letzten Jahren mit dem Versandhandel von hochpotenten Samen ein beachtliches Geschäft entstanden. Die Produzenten sitzen zumeist in Holland und versorgen mit ihren feminisierten Hanfsamen Saatgut europäische Hobbygärtner, die dank konkreter Anleitung Ernte und Ertrag einfach regeln können.

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In Zukunft werden also wieder mehr Gästetoiletten in Studentenwohnheimen per Zeitschaltuhr angesteuert, denn 18 Stunden Licht und 6 Stunden Dunkelheit sind besonders empfehlenswert. Oder man macht es sich in besonders grünen Städten wie Freiburg gemütlich: Da stimmen Luftfeuchtigkeit und Temperatur im Sommer fast auch auf der Fensterbank.

 

The world as you see it – Nokia Maps 3D

Kategorie: Tourismus | December 09, 2011 | von

Berlin reichstag route POI 1024x576 The world as you see it   Nokia Maps 3D
Endlich. Nun hat auch Berlin eine dritte Dimension in der virtuellen Sphäre. Denn gerade hat Nokia  seinen Kartendienst Nokia Maps 3D um die deutsche Hauptstadt erweitert. Das bedeutet, dass man ab jetzt so realistisch wie irgend möglich durch Straßenzüge, an Sehenswürdigkeiten, Restaurants oder Stores vorbei schlendern, sie von überall auf der Welt auf eigene Faust für sich  entdecken oder sich vor Ort leicht und einfach zu orientieren und nervenschonend zum Ziel zu gelangen kann.

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