Be my man! | Dandylook für Alle

Kategorie: Trend | November 16, 2009 | von Sounds like NEWS

IllusAndrogyn Be my man! | Dandylook für Alle

Jede Woche kommentieren und illustrieren die Autoren des BAMBIblogs aktuelle Catwalktrends und orakeln, welchen der jungen Wilden man auf dem Roten Teppich in solchen Kreationen zu sehen bekommt. Diese Woche: Der “Dandylook für Alle”.

Frauen kleiden sich wieder wie Buben. Mal wieder. Wundern tut`s keinen. Zwar kommen unsere Männer aus keinem Krieg und wir feiern auch kein goldenes Zeitalter, dafür haben wir eine Wirtschaftskrise an der Backe und das verlangt Stärke. Ganz klar. Also verändert sich das weibliche Erscheinungsbild erneut auf markante Weise. Garçonne, Garçonne – danach steht den Frauen der Sinn. Von der Hippie-Locke zum Bubikopf, vom Mini zum Sakko, von High Heels zum Gucci Slipper. Von Wolford zu Burlington und zurück. Denn weiblich ist es trotzdem, irgendwie…weiterlesen

A poetry of fashion – Alles wird gut

Kategorie: Trend | November 08, 2009 | von admin

Poesie1 A poetry of fashion – Alles wird gut

Jede Woche kommentieren und illustrieren die Autoren des BAMBIblogs aktuelle Catwalktrends und orakeln, welchen der jungen Wilden man auf dem Roten Teppich in solchen Kreationen zu sehen bekommt. Diese Woche: “A poetry of fashion

Nostalgisch ist die Mode. War und wird sie immer sein.  Und  so entspricht die wehmütige Hinwendung an vergangene Jahrhunderte klar ihrem Wesen. In der aktuellen Saison führen uns Modemacher vereinzelt, jedoch sehr gezielt, idealisiert, sehnsuchtsvoll, verklärt und reflektiert in das 19. Jahrhundert. Die Nation damals als eine, von ihrer Wirtschaft lebende, Einheit. Und heute? Das Volk tief deprimiert…weiterlesen hier.

Vom Foto zum Meme. Yeaahh!

Kategorie: Trend | October 02, 2009 | von Judith Marthaler

yeaahh2 Vom Foto zum Meme. Yeaahh!Wenn man mich gefragt hätte, ob ich ein Bild zur Verfügung stelle für ein Flashmob, hätte ich sicherlich abgesagt. Ich finde Flashmobs langweilig und studentisch. Aber nachdem ich die YouTube Videos vom Hamburger “Yeaahh Flashmob” gesehen habe, war ich begeistert. Ich hab mich wie ein Kleinkind gefreut. Alles aus meinem Flickr-Bild aus entstanden.“

Drei Wochen nachdem Miguel Martinez aka Spanier mit diesem Foto unfreiwillig den „und alle so Yeaahh”-Nährboden schuf, haben sich die Wogen um Deutschlands bekanntestes Angela Merkel Wahlplakat längst wieder geglättet. 92 462 Views und mehr als 200 000 Google „Yeaahh“-Ergebnisse später, bietet der Blick hinter die Kulissen des Phänomens jedoch einen spannenden Überblick über die Verselbständigung eines Fotos, dessen Urheber im Offline-Urlaub weilte, während sein Bild von Flickr bis zur Kanzlerin kam.

Beim Schanzenfest war´s noch der geflügelte Satz eingeweihter Freunde. Je später der Abend, desto weniger Worte und mehr Yeaahh. Während keiner der Umstehenden verstand, weshalb  man deswegen lachen muss, waren bei Matthias Werner und Just der Blick hellwach und die Bloggerfinger am flinksten. Mit Nerdcore und Spreeblick kamen die Reichweiten ins Spiel und während Spanier nichts ahnend im Heimatland mit Freunden die Paella machte, kochte im Netz das Yeaahh-Süppchen auf vielen Herden.

„Ist dir eigentlich bewusst, was du angerichtet hast? Das ist überall. Remix Contest, T-Shirt, Yeaah-Lied und Flashmob. Oh man, Hilfe! Grüße in den Urlaub.“ Der Urlaub ist längst nicht vorbei. Die selbst auferlegte Offline-Phase endet jedoch mit dieser SMS. Miguel lacht Tränen, als er seinen Email-Account checkt und blickt fassungslos auf seine Flickr-Stats.

Es hat mich schon beeindruckt, was für eine Eigendynamik das Bild hatte. Aber als ich die ersten Yeaahh-T-Shirts sah, war ich schon ein bißchen enttäuscht. Ich wollte selber welche machen nach mein Urlaub. Schönere, mit Stefan. Und erst recht keine hässlichen Spreadshirts. Es wurde mir aber klar, als ich diese T-Shirts sah, dass das Foto nicht mehr mir gehörte. Es gehörte nun dem Internet und jeder würde damit machen was er will. War für mich auch ok. Ich hoffte zumindest, dass ein paar Menschen zu mir verlinken und die meisten haben das auch getan. Ich war aber sowieso nur der Medium. Wie Spreeblick, Nerdcore und Company war ich nur ein Medium, das diesen geilen Spruch weitergetragen hat.

Erst nach sieben Tagen – im Internet eine Ewigkeit – entwickelte sich das “BlogTwitterFacebookFlashmobVideoSongT-Shirt Yeaahh” zum klassischen “Medien Yeaahh”. Im drögen Wahlkampf ein gefundenes Fressen, um die öffentliche Flashmob-Debatte anzuheizen, kreuzte der Spiegel auf und mit ihm der Rest. Während die ersten Bild-Anfragen großer Publikationen von Miguel neugierig mit Honorarfragen gekontert wurden und unbeantwortet blieben, stürzten sich taz, Süddeutsche, Bild, Abendblatt und Blättchen jeglicher Couleur auch ohne Foto auf Merkels „Freunde aus dem Internet“, drehten Filmchen fürs online Seitchen, dokumentierten, analysierten und bewerteten. Die Views des Fotos erreichten ihren Höhepunkt.

Tagesthemen sendete, FAZ druckte, Das Ding interviewte. Die mediale Krönung des Yeaahs war vollzogen. Viele wussten schon gar nicht mehr, woher es eigentlich kam und wohin es gehen würde. Wikipedia auch nicht.

Miguel macht sich auf die Suche nach dem Urheber. Doch Kritzeleien auf Plakatwände sind gehörig verboten. Offiziell weiß keiner, wer dem Wahlkampf diesen Spaß bescherte. Inoffiziell… folgt die zweite Straftat. Das Plakat wird von „Unbekannten“ entwendet und bringt auf Ebay 324,05 Euro ein. St. Pauli´s Café mit Herz freut sich über die Spende.

Drei Wochen später. Die Wahlen sind vollzogen. Miguel ist zurück in Deutschland und wer jetzt noch “Yeaahh” schreit, nervt. Sie hat für vieles hergehalten, die kleine Kritzelei, die im Webwirbel zum tagesthementauglichen Meme wurde. Jetzt, wo alle gezeigt haben, dass sie „Yeaahh“ können, ist es für Miguel an der Zeit, seine Urlaubsbilder zu zeigen.

Publish by millions

Kategorie: Trend | September 20, 2009 | von goerex

Bild 8

Papiermedium goes Internet. Wer heutzutage ein Magazin herausbringen will, sollte ganz doll die Gedanken wetzen. Denn sie oder er muss sich darüber im klaren werden, wer die schnell unüberschaubaren Druckkosten und vor allem die zu befahrenden Vertriebswege zahlt.
Da Not erfinderisch macht, oder sagen wir mal die unausprechlichen Weiten des Internet mit der großen Muse Phantasie in Einklang zu bringen vermag, kommt man eines Tages bei dem Gedanken Magazinveröffentlichung auf eine Idee wie ISUUE.COM. Weiterlesen »

Anarchie nach Anleitung

Kategorie: Trend | September 08, 2009 | von Simone Schoepf

Fantasielose Menschen folgen den Gedanken eines  anderen und finden das auch noch originell. Warum “This is not a book” und Sei-Kreativ-Konsorten ein komisches Gefühl hinterlassen.

"This is not a book" by Keri Smith (Perigee Trade)

"This is not a Book" by Keri Smith (Perigree Trade)

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Welt der Frauen

Kategorie: Trend | August 22, 2009 | von Miriam Rauh

Wie sind Frauen in zum Beispiel Berlin, Moskau, Buenos Aires oder Mumbai? Für diese Frage interessieren sich nicht nur Feministinnen und Anthropologen, sondern zunehmend auch globale Brands, um ihre Werbestrategien darauf abzustimmen.

welt1 Welt der Frauen

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Moustache Madness

Kategorie: Trend | August 04, 2009 | von Judith Marthaler

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Das Traurige an vielen Trends ist ihre kurze Halbwertszeit. Zunächst noch spannend, lustig oder unterhaltsam, haftet vielen Zeigeisterscheiungen allzu schnell der markante Duft absoluter Durchschnittlichkeit an.
Nu-Rave Plastikbrille, Tribalshirts, Swarovski auf Stoff oder crazy Used-Optik am Denimbein sind nur eine kleine Aufzählung ambitionierter Trends, die es einmal hoch hinaus schaffen wollten.
Heute glotzen sie uns mit dem plumpen Ausdruck kommerzieller Stillosigkeit an, den Tod im Nacken, Dummheit im Gepäck. Weiterlesen »