The best things in life are free…
…dachte sich auch der Burda Verlag im vergangenen Jahr und verwendete für die bereits wieder eingestellte Zeitschrift YOUNG kurzerhand neun Bilder aus dem Internet. Veröffentlicht wurden diese im Netz von Bloggerin Mary Scherpe / Stil in Berlin. Und dann auch vom Burda Verlag für einen siebenseitigen Fashion-Artikel im gedruckten Magazin.
Ohne Erlaubnis, ohne Credit, ohne Honorar.

Hier beschreibt Mary Scherpe das Hin und Her mit dem Verlag, dessen Chefredakteur sie sogar zufällig persönlich kennengelernt hat und der ihr sagte, dass nun eine Bildredakteurin ihretwegen arbeitslos sei. Am 12. Oktober wird das Urteil verkündet.
Sounds like me-Autorin Judith Marthaler ruft auf ihrem Blog dazu auf, diesen Präzedenzfall in der Öffentlichkeit bekannt zu machen – wenn wir Mary Scherpe schon keine teuren Anwälte zur Seite stellen können. Lanu macht mit und ich auch. Für die irre Vorstellung von ein bißchen Gerechtigkeit.
Foto: Mary Scherpe
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AAAAHHH!
so dreist vom verlag…
leider kein einzelfall.
in einem monatsmagazin von g+j fand ich mal einen interessanten artikel. dieser hatte mehr als verblüffende ähnlichkeit mit einer textprobe, welche ich ein paar wochen zuvor der redaktion zukommen ließ (ohne positive reaktion).
darauf hingewiesen, verwies man auf einen zufall.
ja ne, is klar.
aufgrund meiner damaligen unerfahrenheit und der -wenn auch minimalen- abwandlung des textes erschien mir ein streit mit dem verlag aussichtslos und ich gab nach mehrmaligem e-mail-wechsel und telefonaten letztlich auf.
spread the word!
unterstützt mary scherpe
ich mach auch mit